Test - 007 Racing : 007 Racing

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Wer hätte je damit gerechnet, das es über den Super-Agenten '007', ausser 'Ego-Shooter'-Games auch einmal ein Action-Rennspiel geben würde? Doch Electronic Arts belehrt uns eines Besseren und brachte mit '007 Racing' einen entsprechenden Genre-Mischling auf den Markt. Anhand des blossen Titels erwartet man zunächst ein reines Rennspiel, doch ist das wirklich alles?

Wie oft hatte ich mir in meinen Gedanken vorgestellt, einmal ein solch ausgeklügeltes Auto wie der berühmte Agent zu fahren, seine Verfolger mit Öllachen oder einer Rauchwolke zu schikanieren und wenn alles nichts hilft, seine Gegner auch mit einer netten Rakete aus der Welt zu schaffen. Doch eben, es sind und bleiben Kinderträume.

Mit '007 Racing' habt ihr die Möglichkeit, eure Träume zumindest spielerisch nachzuleben. Natürlich sitzt ihr nur in einem virtuellen Auto, wäre ja noch schöner, wenn man alle 'Möchtegern-Bonds' auf die Strasse lassen würde.

Gespannt wartete ich ab, was mich wohl in diesem Spiel erwarten würde. Eines war sicher, es geht um heisse Strassenrennen. Doch wie verbindet man ein Rennspiel mit einem Action-Spiel? Diese Frage wurde mir schon recht schnell beantwortet. Doch zuerst genoss ich die in der Intro-Sequenz zu sehenden Filmausschnitte des letzten Kinoabenteuers unseres Agenten und die dazu passende Musik durfte natürlich nicht fehlen.

007 Racing
Überall dieser Gegenverkehr.

Danach könnt ihr schon bald in den Missionsbereich einsteigen. Zu Beginn jeder Mission findet eine Einsatzbesprechung statt. Hier erfahrt ihr alle wichtigen Details, die ihr wissen müsst, um die Mission erfolgreich zu beenden. Solltet ihr nicht alles verstanden haben, könnt ihr zu jeder Zeit das Spiel unterbrechen und Missionsziele nochmals nachlesen.

Das erste Level ist eigentlich nur zur Übung da, eine gute Gelegenheit, um sich mit der Steuerung des Wagens und den Waffen vertraut zu machen. Da diese sehr einsteigerfreundlich gestaltet wurde, habt ihr sie schon bald im Griff. Wie in Wirklichkeit könnt ihr auch hier nicht einfach mit Dauerfeuer durch das Level brettern, dazu reicht euch schon die Munition nicht aus. Um den Munitionsvorrat aufzufüllen braucht ihr nur die Icons, die auf der Strecke gut sichtbar herumliegen, einzusammeln. Das Angebot ist mannigfaltig: Da gibt es vom Medipack über Raketen, Rauch und Öl das Ganze aus den Filmen bekannte Repertoire, bis hin zur Stinger-Rakete. Das richtige Einsetzen all dieser Waffen will jedoch gut gelernt sein.

007 Racing
Stapler haben nur wenige Schwachstellen.

In der Hitze des Gefechts kann es schon mal vorkommen, dass man das Falsche auswählt. Dies kann verheerende Folgen für eure Gesundheit und die des Wagens haben. Schliesslich seid ihr nicht unsterblich und der Wagen nicht unzerstörbar. Das wird euch auch 'Q', der MI6-Cheftechniker, immer wieder sagen. Mit der Zeit allerdings nervt das ewige Gequatsche, vor allem wenn ihr in einem Level gescheitert seid und es noch einmal versuchen müsst. Das Spiel ist komplett in Deutsch gehalten, was einfach viel angenehmer ist. Ich mag es nicht, wenn in einem Game Englisch gesprochen wird und man unten den Deutschen Text lesen muss. Komme mir dann immer so vor, als wenn ich im Kino sitzen würde. Na glücklicherweise wird man hier davon verschont.

007 Racing
Schnell den nächsten Chip-Satz einsammeln.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man nicht immer mit dem gleichen Wagen durch die Gegend kurven muss. James Bond fuhr in seinen Filmen ja auch nicht immer das selbe Modell. Dafür sorgte er meist sogar selbst, er geht ja nicht gerade zimperlich mit den Wagen um, nicht gerade zur Freude von 'Q'. Da gibt es nur eine Lösung, haltet euch ran und vernichtet die bösen Buben, bevor sie euch ausschalten. Die Gegenpartei ist auch nicht gerade von vorgestern. Das merkt ihr bereits bei der zweiten Mission, hier wurde eine Bombe in James' Wagen eingebaut. Dieser explosive Begleiter ist einerseits mit einem Zeitzünder und andererseits mit einem Tempomesser verbunden. Um den Zeitzünder zu überlisten, hat der MI6 in bestimmten Abständen Chipsätze ausgelegt, die es einzusammeln gilt, damit die tickende Uhr etwas zurückgestellt wird. Aber gebt acht, denn der Tempomesser löst die Bombe aus, sobald der Wagen zu lange still steht.

 

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