Preview - Ace Combat 7: Skies Unknown : Wie Call of Duty über den Wolken

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Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle: In Ace Combat 7: Unknown Skies erwarten euch erneut actiongeladene Dogfights in luftiger Höhe. Wie sich die Flugsimulation spielt, lest ihr hier im ersten Erfahrungsbericht. So viel vorweg: Ace Combat macht mächtig was her und punktet vor allem mit seiner flotten Action.

Der erste Teil der Ace-Combat-Reihe datiert bereits auf das Jahr 1995. Damals auch unter dem Namen Air Combat bekannt, sorgte die Serie gerade auf der Playstation für Aufsehen. Die anspruchsvollen 3-D-Kämpfe in der Luft waren zu jener Zeit einzigartig. Über die Jahre lösten Shooter zunehmend Actionflugsimulationen ab. Ace Combat wurde zum Liebhaberspiel. Mit Unknown Skies, dem offiziell siebten Teil des Kanons, möchte Bandai Namco zurück zu den Wurzeln.

Drei Flugzeuge, viele Waffen

Die ausgewählte Mission beginnt mit einem kurzen Briefing und der anschließenden Auswahl des eigenen Jets. In diesem konkreten Fall stehen die amerikanische F-14D, der französische Dassault Rafale M und der europäische Typhoon-Bomber zur Auswahl. Praktisch: Wie in einem Rollenspiel veranschaulicht Ace Combat 7 die Eigenschaften der Flieger mit Übersichtsbalken.

Die F-14 D erweist sich als Jäger mit hoher Beschleunigung und einer Spezialisierung auf Luft-Luft-Gefechte. Die beiden anderen Flugzeuge bieten dagegen ausgeglichenere Eigenschaften und scheinen deshalb für einen Einsatz, in dem sowohl Boden- als auch Luftziele angegriffen werden, die bessere Wahl. Nachdem ihr euch also ein Flugzeug ausgesucht habt, wählt ihr noch die Bonusbewaffnung aus.

Jede Maschine verfügt standardmäßig über ein Bordgeschütz, bietet aber Platz für zusätzliches Equipment. Besonders praktisch: Mit den 8AGM-Raketen markiert ihr gleich vier Ziele auf einmal und verschießt vier Bomben. Das spart gerade bei längeren Bombardements Zeit. Natürlich sind diese Geschosse streng limitiert und sollten dementsprechend sparsam eingesetzt werden. Zudem habt ihr noch zielsuchende Raketen an Bord, die gerade im Kampf mit anderen Jägern gute Dienste leisten.

Kämpfe über den Wolken

Ace Combat 7 gibt sich betont actionreich. In gewisser Weise erinnert die Mission fast schon an Call of Duty. An Bord des Jägers nehmt ihr Kurs auf die ersten Ziele. Die Karte erstreckt sich über ein gewaltiges Wüstengebiet voller Hügel und Schluchten. Die Sichtweite ist enorm. Speziell bei einer Auflösung von 4K auf der Xbox One X und der Playstation 4 Pro erkennt ihr selbst kleinste Details aus der Distanz.

Der erste Teil des Einsatzes gestaltet sich einfach: Nachbrenner einschalten und mit ordentlich Tempo die Basis in Schutt und Asche legen. Flugabwehrgeschütze zerstört ihr am besten mit Luft-Boden-Raketen. Für Silos, Türme, Lagerhallen und andere Gebäude greift ihr zum Bordgeschütz. Wenn ihr schließlich im Tiefflug die feindliche Basis attackiert und die Nase des Flugzeugs hochzieht, bevor ihr auf dem Boden zerschellt, dann kommt echtes Top-Gun-Feeling auf.

Ace Combat 7: Unknown Skies steuert sich extrem direkt und ebenso berechenbar. Sämtliche Tastenbefehle setzt das Spiel sofort um und so sind weder flinke Kehren noch Loopings ein großes Problem. Wer also schon immer mal ein waghalsiges Fliegerass sein wollte, kann sich hier richtig austoben.

Ace Combat 7: Skies Unknown - gamescom 2018 Extended Gameplay Demo
Zu Ace Combat 7: Skies Unknown wurde nun auch eine ausführlichere Gameplay-Demo von der gamescom veröffentlicht.

Im zweiten Abschnitt der Schlacht tauchen schließlich gegnerische Jäger auf und versuchen euer Geschwader vom Himmel zu holen. Das gelingt natürlich im Idealfall nicht. Die Gegner-KI erweist sich als durchaus fordernd. Immer wieder setzen sich die feindlichen Piloten in euren Rücken und zünden Raketen. Sobald der Annäherungsalarm losgeht, müsst ihr schnell reagieren und den Geschossen mit viel Geschick ausweichen. Die Action ist gewohnt flott und furios. Wir hoffen das Beste!

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