Test - Action Man: Destruction X : Action Man: Destruction X

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Superhelden kann es gar nicht genug geben. Eine Figur, die bereits seit Jahren sehr erfolgreich die Welt rettet, ist 'Action Man', dessen Merchandising-Produkte sehr beliebt sind. 3DO hat nun ein auf dieser Zeichentrickfigur basierendes neues Actionspiel lanciert, das sich nicht ausschliesslich an die jüngere Käuferschicht wendet.

Wieder einmal ist der Bösewicht Dr. X auf freien Fuss gelassen worden und seine Absichten sind wie sooft abgrundtief böse. Er möchte die Welt erobern und hat einen teuflischen Plan ausgeheckt. Doch es gibt eine Person auf der Erde, die seine Pläne durchkreuzen kann - unser Superheld 'Action Man'. Klingt nach einer Allerweltsstory, die bereits für viele Spiele und Fernsehfilme als Grundlage diente, doch der 'Action Man' ist bereits ein sehr erfolgreicher Superheld mit eigener Serie und Spielzeugen und besitzt viele Fans.

Am Anfang müsst ihr mehr oder weniger den 'Story'-Modus spielen, da sonst weitere Spielmodi nicht zu Verfügung stehen. Ein Intro erzählt die Geschichte und führt euch somit in das Spiel ein. Dr. X ist gerade dabei einen Dinosaurier mit Steuergeräten auszurüsten, um ihm via Funk Anweisungen geben zu können. Doch da naht ihr - Action Man - und euer erster Kampf ist gegen diesen Dino. Zuerst zerstört ihr die Steuereinheiten und der Dino ist wieder frei. Seine Rache gilt Dr. X , welcher aber entkommen kann. Gespielt wird in diesem Level in einer dreidimensionalen Umgebung. Ihr seht Action Man aus der 3rd-Person-Perspektive und müsst nur den Attacken ausweichen, wobei ihr mit einem Bumerang die Einheiten ausser Kraft setzen könnt.

Action Man: Destruction X
Gleich zu Beginn macht ihr Bekanntschaft mit einem Boss.

Habt ihr das geschafft, werdet ihr in der zweiten Mission stutzen. Jetzt müsst ihr euch einem Rennen mit einem Wagen ausliefern. Ihr fahrt fünf Runden und sollt das Rennen gewinnen. Nur dann kommt ihr zur nächsten Mission. Hier erinnert das Spiel an einen klassischen Fun-Racer à la 'Bleifuss Fun', 'Michro Machines' oder 'Revolt'. Sogar Zuschauer und eine Rennwiederholung wurden nicht vergessen.

Schnitt. Jetzt findet ihr euch in einer Stadt wieder und bekommt die Anweisungen einen Professors zu retten. Hier erinnert das Spiel an 'GTA'. Ihr steuert ein Fahrzeug aus der Vogelperspektive. Zwei verschiedene Pfeile zeigen euch den Weg zu eurem Stützpunkt oder zur Polizei-Zentrale. Fahrt ihr zum Stützpunkt, entscheidet ihr euch dort für eine von vier einzelnen Missionen - gespielt werden müssen aber alle. Im Falle des Polizeizentrums wechselt ihr euer Fahrzeug gegen einen Polizeiwagen ein und sollt mindestens drei entkommende Sträflinge fangen - bis zu sechs könnt ihr auswählen, um ein Polizeiabzeichen zu erhalten. Ihr wählt einen Sträfling aus und ein visueller Pfeil zeigt euch die Position des anderen Fahrzeuges. Kommt ihr in dessen Nähe, müsst ihr einen Greifarm ausfahren und im wahrsten Sinne des Wortes den Gegner in die Zange nehmen. Dieser lässt sich das nicht gefallen und legt Bomben oder Nägel um euch wieder abzuschütteln. Eure Aufgabe ist es, das Fahrzeug zu euch heranzuziehen, bis ihr den Täter greifen könnt. Anschliessend geht es wieder zum Polizeizentrum.

Action Man: Destruction X
Feuerlöschen gehört zu euren Standardaufgaben.

Doch zurück zu den anderen Missionen. Diese sind in verschiedene Klassen einzuteilen und sorgen zunächst für Abwechslung. So müsst ihr beispielsweise einen Brand löschen. Ihr fahrt also mit einem Löschfahrzeug zur angegebenen Position. Die Darstellung kippt von der Vogelperspektive zur Seitenansicht. Jetzt seht ihr lauter Fenster mit unterschiedlichen Brandherden. Zielen und Wasser, Marsch - so lange bis das Feuer gelöscht oder das Gebäude zerstört ist

Als nächste Mission steht an, versteckte Bomben aufzusammeln und im Hafen zu entsorgen. Hierbei steuert ihr ein normales Fahrzeug und folgt lediglich den Anweisungen. Allzu viel Zeit solltet ihr euch jedoch nicht lassen, da sie begrenzt ist. Ausserdem geratet ihr erstmalig in den Kontakt mit Abgesandten von Dr. X, die euch zerstören möchten. Um sie loszuwerden macht ihr von euren On-Board-Wafffen Gebrauch. Solche sind ein Maschinengewehr, Raketen, Lenkraketen und Ölspuren. Werdet ihr von den Gegnern getroffen, dann wird eure Energieleiste geringer. Doch bei der Zerstörung von gegnerischen Fahrzeugen hinterlassen diese Symbole, mit denen ihr eure Energiepunkte und Waffen wieder auffüllen könnt. In diesem Zusammenhang besitzt das Spiel eine entscheidende Schwäche, auf die ich später noch eingehen werde.

Action Man: Destruction X
Action muss diverse Rennen gewinnen.

Eine weitere Mission ist das Aufspüren von Kriminellen mit einem Scheinwerfer. An die 40 Stück müsst ihr eine zeitlang beleuchten, bevor sie flüchten können. Eine weitere Mission beschäftigt sich mit dem Stoppen/Zerstören von drei Fahrzeugen. Wie immer hilft euch ein visueller Pfeil und erweist sich eine Lenkrakete als praktisch. Ein Schuss und die Fahrzeuge sind Schrott ohne viel überlegen oder lenken zu müssen. Nachdem alle Missionen erledigt wurden, versucht ihr Dr. X einzufangen, der mit einem Flugzeug entkommen will. Ihr stoppt es - doch es entpuppt sich als Ablenkungsmanöver. Dr. X ist weg.

 

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