Test - Age of Empires III: The War Chiefs : Age of Empires III: The War Chiefs

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Bereits vor zwei Monaten haben wir einen Blick auf das 'Age of Empires III' Add-on 'The War Chiefs' geworfen. Nun ist die finale Version verfügbar. Was es in der Erweiterung außer drei Indianerstämmen noch alles zu entdecken gibt, erfahrt ihr in unserem Test.

Bereits vor zwei Monaten haben wir einen Blick auf das 'Age of Empires III' Add-on 'The War Chiefs' geworfen, konnten aber leider bislang nur einen der drei neuen Indianerstämme spielen. Während die Irokesen noch stark an die europäischen Völker des Hauptprogramms erinnern, spielen sich die Azteken und Sioux erfrischend anders. Leider haben alle drei Völker eine Gemeinsamkeit – sie haben nur kleine Gastauftritte in den beiden neuen Kampagnen, die Azteken bleiben sogar komplett draußen.
Black is back

Die beiden neuen Kampagnen umfassen insgesamt 15 neue Missionen. Während ihr in der ersten Kampagne mit Nathaniel Black unterwegs seid und teilweise zusammen mit den Irokesen gegen die Engländer antretet, unterstützt ihr in der zweiten Kampagne Chayton Black in seinem Goldrausch und geratet in einen Konflikt zwischen Siedlern und Indianern. Ab und an schließen sich euch auch berühmte Persönlichkeiten, wie etwa George Washington, an, die mit ihren speziellen Fähigkeiten die Schlachten ein wenig erleichtern. Die Missionen sind im Gegensatz zum Hauptprogramm spannender gestaltet worden. Das eine Mal müsst ihr ein Fort bauen und auf eure Arbeiter Acht geben, das andere Mal wird die feindliche Armee durch das Legen von Signalfeuer überlistet. Stellenweise warten aber auch recht langweilige Missionen, wie das zwanzigminütige Warten auf Nachschub, auf euch. Die gelungenen und teilweise an die Realität angelehnten Schlachten, zum Beispiel der Kampf um Yorktown, entschädigen für die langwierigen Passagen dafür sofort. Trotzdem unverständlich, dass die drei Indianerstämme kaum in die Kampagne integriert worden sind. Bis auf wenige Ausnahmen schickt ihr nur die bereits bekannten Einheiten aus dem Hauptprogramm über den Bildschirm. Unverständlich daher, da sie sich wirklich erfrischend anders spielen.

Feuertanz

Da wären zum Beispiel die Sioux, die schon zu Beginn einer Partie schnell das Einheitenlimit ausschöpfen und bereits ab der zweiten Epoche mit starken Kämpfern angreifen können. Der Nachteil: Vom Mauerbau haben sie überhaupt keine Ahnung und müssen daher den Feind schnell attackieren, da eine Verteidigung der eigenen Stadt sich als fast unmöglich herauskristallisieren würde. Die Azteken sind dagegen Meister des Mauerbaus und verschanzen sich gerne in ihrer eigenen Siedlung. Mit den starken Totenschädelkriegern haben sie sowohl für den Angriff als auch für die Verteidigung gute Einheiten im Gepäck.

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