Preview - Age of Wonders II: The Wizards Throne : Age of Wonders II: The Wizards Throne

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Vor einigen Jahren sorgte 'Age of Wonders' für ein Aha-Erlebnis bei der eingefleischten Spielergemeinde und auch bei den Magazinen. Das rundenbasierte Strategiespiel konnte eine gute Wertung nach der anderen einfahren und auch kommerziell wurde es ein durchaus ansehnlicher Erfolg. Nun hat uns Take 2 eine Preview-Version des Nachfolgers zur Verfügung gestellt, damit wir euch schon einmal vorab über den Entwicklungsstatus des Spiels informieren und euch sagen können, ob sich der Kauf des soeben fertig gestellten Titels Ende Juni auch lohnt.

Age of Wonders II: The Wizards Throne
Hier seht ihr die Bewegungspunkte des soeben erwachten Merlin.

Das Intro von 'Age of Wonders' stimmt schon einmal auf die Story des Spieles ein. Ihr schlüpft in die Rolle des Zauberers Merlin. Merlin ist der Anführer der menschlichen Rasse, die früher große Tragödien erleiden musste. Bei einer Überfahrt eines großen Meeres wird Merlin dann von Bord geschubst und ihr seht ihn regungslos im Wasser untergehen. Schnitt: Merlin wird am Strand angespült und eine Erfurcht erregende Stimme sagt: 'Ich bin Gabriel.' Eben dieser Gabriel hat Merlin vor seinem Tod bewahrt und ihm magische Fähigkeiten gegeben, damit er seinen rechtmäßig angestammten Platz auf der Welt einnehmen kann.

Die Welt, von der die Rede ist, heißt Evermore. Luft, Wasser, Feuer, Erde, Leben und Tod haben sich gegeneinander verschworen und somit Katastrophen ausgelöst. Es liegt von nun an euch, diese Welt wieder zu einen und zum Frieden zu führen.

Das Spiel beginnt mit einem Tutorial, das euch in mehr oder weniger kleinen Texten die verschiedenen Elemente des Spiels beibringt. Ihr lernt, wie ihr zaubert, kämpft, wie das Interface aufgebaut ist und noch vieles mehr. Ist das Tutorial erst einmal bestanden, kann es dann auch schon mit den richtigen Missionen losgehen.

Age of Wonders II: The Wizards Throne
Mit diesen Texten bringt euch das Tutorial die verschiedenen Spielelemente näher.

Gut Ding will Weile haben
Ist der Einstieg geschafft, dürft ihr euch nacheinander gegen Vertreter der verschiedenen Elemente beweisen. Als erstes steht dabei ein Feuer-Sympathisant auf dem Plan. Bereits nach kurzer Zeit wird klar, dass das Tutorial nur einen Bruchteil von dem vermittelt, was ihr ihn den richtigen Missionen anwenden müsst. Das ist jedoch keinesfalls tragisch. Schnell habt ihr die verschiedenen Mechanismen durchschaut und werdet wahre Meister im hantieren mit Bauaufträgen und dem Kommandieren eurer Truppen. Bei jeder Sphäre sind drei Missionen zu bestreiten um dann im finalen Level die kosmische Sphäre zu meistern. Hinzu kommen noch einmal über 20 Szenarios, so dass ihr bestimmt einige Zeit hinter dem Rechner verbringen werdet, bis ihr das Spiel komplett durchgespielt habt. In jeder Mission beginnt ihr mit einer einzigen Stadt und sollt am Schluss immer den jeweiligen Zauberer der Sphäre besiegt haben. Es gilt, die Karte zu erkunden, Gold zu sammeln, neue Zaubersprüche zu erforschen, Städte zu erobern, und so weiter. Das Ganze geschieht jedoch nicht nur oberirdisch, sondern, wie im ersten Teil, auch unter Tage. Diesmal gibt es jedoch statt drei Ebenen nur noch zwei. Es gibt spezielle Eingänge, die euch ins Untergeschoss der Spielwelt bringen, in dem auch mal der ein oder andere besondere Gegenstände auf euch wartet.

Eigentlich also nicht viel Neues aus dem Hause Triumph Studios, aber es sind ja bekanntlich die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. So dürft ihr neuerdings zum Beispiel nur noch in eurem eigenen Einflussgebiet zaubern. Erweitern könnt ihr es, indem ihr Zaubertürme baut, spezielle magische Konstruktionen einnehmt (das erreicht ihr durch normales Drauflaufen auf das Feld oder durch einen Kampf, wenn sie schon besetzt sind) oder eben die Eroberung neuer Städte. Außerdem haben Helden diesbezüglich einen besonderen Stellenwert. Sie haben nicht nur besonders gute Fähigkeiten und können magische Gegenstände mit sich tragen, sondern sie können auch Zaubersprüche sprechen, wenn sie in Kämpfe verwickelt sind, auch wenn die außerhalb eures Einflussbereichs sind, da sie um sich herum ein Feld in alle Richtungen als Einflussbereich beanspruchen.

Age of Wonders II: The Wizards Throne
Hier teleportieren wir gerade zwei Einheiten in unerforschtes Gebiet.

Grundsätzlich müsst ihr während der Missionen einfach nur den Gegner besiegen, jedoch gibt es oftmals auch kleine Nebenaufgaben. Meistens sollt ihr nur eine in Trümmern liegende Stadt wieder aufbauen oder Ungläubige 'bekehren', indem ihr sie vernichtet. Trotzdem werden erfüllte Aufgaben meist gütlich mit Gold, Mana oder einem speziellen Gegenstand belohnt.

Masse statt Klasse?
Schon im Vorgänger gab es wegen der vielen unterschiedlichen Rassen eine Vielfalt an unterschiedlichen Einheiten. In 'Age of Wonders' gibt es insgesamt zwölf Rassen, bei der jede Rasse eine eigene Truppenhistorie hat. Zu Beginn habt ihr nur ein paar Zwerge oder Schwertkämpfer, während später Ritter, Drachen und Ähnliches das Schlachtfeld bedecken. Anders als im ersten Teil dürft ihr im Sequel hingegen auch neue Städte, Brücken oder Türme per Pionier bauen.

 

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