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Preview - Agony : Höllisch guter Horror?

  • PC
  • PS4
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Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Schöner Schmerz

Agony lässt sich nicht so leicht in eine Schublade stecken oder mit anderen Spielen vergleichen, doch allmählich formt sich ein Bild von dem, was uns erwartet. Zweifellos herausragend ist das Art-Design, das eine Vision der Hölle als einen Ort der Gewalt, der Verwesung und der zügellosen Sexualität zeichnet, in dem die äußere Bedrohung auch Sinnbild für die inneren Dämonen des Protagonisten ist. Dieser Punkt eint Agony mit dem psychologischen Horror eines Silent Hill oder auch einem der jüngeren Höllentrips, Hellblade: Senua's Sacrifice, dessen Reise durch die Zwischenwelt auch eine in die eigene Seele war.

Spielerisch würde ich Agony am ehesten als eine Mischung aus Amnesia: The Dark Descent und Dark Souls beschreiben: eine denkbar feindselige Umgebung, der ihr gnadenlos ausgeliefert seid und in der ihr den Bedrohungen besser aus dem Weg geht, statt die Konfrontation zu suchen. Agony serviert euch nichts auf dem Silbertablett, sondern macht seine Welt zu einem großen Rätsel, das seine Geheimnisse hütet wie einen Schatz – den ihr zu entreißen sich aber umso belohnender anfühlt.

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