Preview - Amped 2 : Amped 2

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Passend zu den kommenden winterlichen Monaten erscheint bald das viel versprechende Sequel zum Snowboard-Hit 'Amped'. Mit diversen Neuerungen und einem Online-Modus soll 'Amped 2' die Xbox-Anhänger begeistern. Wir haben uns vorab in die virtuellen Schneehänge gewagt.
 

Der Berg ruft
Zunächst bekommt ihr beim Start von 'Amped 2' natürlich ein Intro geboten, das spektakuläre Realszenen aus dem Snowboard-Profialltag zeigt und rasant präsentiert wird. Danach findet ihr euch schon im Hauptmenü wieder. Hier solltet ihr zunächst mal einen Snowboarder auswählen, wobei sowohl coole Macho-Sportler als auch sexy Boarder-Mädels zur Auswahl stehen. Witzigerweise dürft ihr den gewählten Charakter anschließend modifizieren, angefangen bei Frisur und Haarfarbe bis hin zu Bekleidung, Stiefeln und natürlich dem Snowboard. Dabei ist es euch überlassen, ob ihr beispielsweise einen trendig gekleideten Fahrer in die Abfahrt schickt oder lieber eine braungebrannte Schneekönigin, welche bloß ein Bikini und Hotpants trägt. So vorbereitet stürzt ihr euch entweder in ein 'Freeride', bei dem ihr einfach drauflos boarden könnt, oder ihr geht den umfangreichen Karrieremodus an. Außerdem findet sich hier ein vielfältiger Multiplayer-Modus, doch dazu später mehr.

Tony im Schnee?!
Besonders Neulinge sollten erst mal das Tutorial besuchen, welches umfangreich ausgefallen ist und euch sehr gut in die allgemeine Steuerung und in die Feinheiten des Spiels einführt. Die Controls bieten einiges Altbekanntes, aber auch einige Neuigkeiten im Vergleich zum Vorgänger. Wie gehabt steuert ihr den Boarder mit dem linken Analogstick und könnt mit der A-Taste in die Hocke gehen und springen. Seid ihr mittels einer geeigneten Schanze in der Luft, könnt ihr mittels der beiden Analogsticks den Charakter um die eigene Achse drehen und diverse Grab-Tricks ausführen. Zudem könnt ihr Flip-Tricks ausführen und an diversen Rails entlang grinden.

Doch dieses Grinden ist noch längst nicht alles, was bei 'Amped 2' recht deutlich an Trendsport-Games wie die 'Tony Hawk's Pro Skater'-Reihe erinnert. Ihr könnt nämlich nach einem Trick in einen Balance-Move namens 'Butter' wechseln und daran den nächsten Trick anhängen. Der Vorteil davon ist klar: Die Punkte für die jeweiligen Tricks werden addiert und um den Trick-Faktor erhöht. Des Weiteren lassen sich nun an den diversen Kanten von Rampen und anderem typische Lip-Tricks ausführen. Bei all diesen Aktionen müsst ihr anhand einer Anzeige das Gleichgewicht halten, was im Vergleich zu sonstigen Trendsport-Games etwas schwieriger ausgefallen ist. Überhaupt ist die Steuerung ziemlich anspruchsvoll - allein das gekonnte und rasche Betätigen der Actiontasten und der beiden Analogsticks fordert Übung und Geschick. Neu ist übrigens, dass neben handelsüblichen Snowboards so genannte Snowskates zur Verfügung stehen. Diese Bretter sind etwas kürzer, wodurch wendigeres Tricksen möglich ist und das Feeling noch mehr an Skateboard-Games erinnert.

Herausforderungen rund um die Welt
Im Karriere-Modus reist ihr rund um die Welt an berühmte Snowboard-Hänge. Diese wurden von den Entwicklern besucht und bis ins Detail digital umgesetzt. Ihr zeigt euer Können beispielsweise auf dem Mount Buller in Australien, lasst euch mit dem Helikopter in die fast unberührten Harris-Berge von Neuseeland bringen oder sorgt in Laax in der Schweiz für Aufsehen. Dabei kann man nur staunen, wie realistisch die virtuellen Kurse aussehen und sich beim Snowboarden perfekt 'anfühlen' - ihr merkt sofort, ob ihr im Tiefschnee fahrt, über eine präparierte Piste braust, einen festgedrückten Schneeweg benutzt, vereiste Passagen überwindet, Felsen unter dem Board habt oder gar über schneefreien Waldboden brettert. Auf den insgesamt 14 Kursen, unter denen sich vier Turniere und einige Gegenden mehrmals befinden und die ihr nach und nach freispielen müsst, erwarten euch alle möglichen Sprungschanzen, Halfpipes, Hügel, Schräghänge, Unebenheiten und natürlich Rails. Außerdem sind die Hänge geradezu riesig und bieten mehrere Abfahrtsmöglichkeiten - beeindruckenderweise dürft ihr nach Lust und Laune zwischen den Strecken hin- und herfahren und so die gigantische Fläche erkunden. Alles in allem also ein richtiges Fest für alle Snowboard-Kenner.

 

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