Test - AquaAqua - Wetrix 2 : AquaAqua - Wetrix 2

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Holt schon mal die Gummistiefel hervor! Denn bei 'Aqua Aqua - Wetrix 2' dreht sich, wie der Name schon andeutet, alles um Wasser. Dieses muss unbedingt am Abfliessen von eurem Spielfeld gehindert werden, indem kleine Blöcke zu grossen Dämmen zusammengebaut werden. Rund um dieses witzige Grundkonzept hat SCI ein hektisches Puzzlespiel konstruiert.

Damit ihr überhaupt wisst, wofür ihr euch so mit dem nassen Element herumschlagen müsst, wurde für 'Aqua Aqua' eine ziemlich abgefahrene, esoterisch angehauchte Geschichte erfunden.

Vor vielen Milliarden Jahren war DER PLANET trocken und somit ohne jegliches Leben....naja, bis auf vier hässliche Monster, denen scheinbar ihr staubtrockenes Zuhause nix ausmachte. DAS HÖCHSTE GESCHÖPF beschloss nun, dass DER PLANET Wasser haben solle und sandte vier putzige Wassergeister namens 'Aquas' in die Wüstenlandschaft.
Die vier hässlichen Monster fanden das natürlich gar nicht witzig und beschwerten sich beim HÖCHSTEN GESCHÖPF. Dieses schien aber nicht gerade besonders entscheidungsfreudig zu sein, denn es laberte nur was von Ausgeglichenheit zwischen Gut und Böse und dass die beiden Parteien die Sache unter sich regeln sollen. Die Monster zogen sich zu einer langen Besprechung ihrer Kampfstrategie zurück. Bis heute wurden sie nicht mehr gesehen und die vier Wassergeister belebten DEN PLANETEN. Tja, wie das halt mit Bösewichtern so ist, genau jetzt kommen sie zurück und attackieren die vier kleinen Wassergeister.

AquaAqua - Wetrix 2
Das Echtzeit-Intro führt in die Hintergrundgeschichte ein.

Im Grunde kann euch diese abstruse Geschichte egal sein, denn 'Aqua Aqua - Wetrix 2' ist ein astreines Puzzlespiel, bei dem die Geschicklichkeit und das strategische Planen etwa gleich stark im Vordergrund stehen. Das Spielprinzip ist so simpel wie genial: Auf eine rechteckige, flache Ebene fallen Gegenstände, die ihr ähnlich wie beim Klassiker 'Tetris' steuern und drehen dürft, solange sie sich noch in der Luft befinden. Neben diesen Gegenständen fallen aber auch grosse mit Wasser gefüllte Kugeln auf das Spielfeld oder gleich ein unkontrollierbarer Regenschauer. Alles Wasser, das über die Kanten der Bodenfläche hinab fliesst, sammelt sich in einem Glasrohr am Rande des Bildschirms. Wird diese Anzeige ganz gefüllt, heisst es unausweichlich 'Game Over'.

AquaAqua - Wetrix 2
Vier Spielmodi stehen zur Auswahl.

So müsst ihr also zuerst mal schnell aus den herunterfallenden Blöcken ('Uppers') einen kleinen Damm zu bauen, um dort die ersten Wassermassen zu sammeln. Da dieser kleine Teich aber bald aufgefüllt sein wird, müsst rasch versuchen, rund um das Spielfeld eine Mauer zu bauen. Nur so könnt ihr es schaffen, dass der ab und zu eintretende Regenschauer nicht über den Rand eures Spielfeldes heruntertropft. Dabei solltet ihr aber immer schön aufpassen, dass das ganze nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Denn mit jedem zusätzlichen Stein wird die Spielfläche etwas unstabiler. Habt ihr zu viele Blöcke aufgebaut, wird ein Erdbeben ausgelöst und ein grosser Teil eurer Bauten zerstört. Des weiteren gibt es Blöcke ('Downers'), die schon vorhandene Mauern wieder abbauen. Ihr könnt damit falsch gesetzte Ränder entfernen, verdünnen und damit mehr Platz für die Wassermasse schaffen; Auch das Erdbebenrisiko wird gemildert. Eines der wichtigsten Items ist aber der Feuerball. Fällt dieser in eine Wasserfläche, lässt er diese verdunsten, womit ihr wieder genügend Platz für weitere Flüssigkeit habt. Aber Achtung, trifft die Feuerkugel den Boden oder gar Mauern, werden diese zerstört. Eine ähnliche Wirkung besitzen herabfallende Bomben, die in die Bodenfläche sogar ein Loch reissen können, was dann natürlich zu grossem Wasserverlust führt. Die eigentlich clevere Idee, eine Bombe in ein schon vorhandenes Loch zu werfen, bestrafen die Spielentwickler mit einem verheerenden Bombenregen. Eiswürfel hingegen frieren kurzzeitig die Wasserfläche ein. Habt ihr irgendwo auf dem Feld eine undichte Stelle, wird euch so eine kurze Atempause gegönnt. Leider können dann aber vereiste Wasserflächen mit einem Feuerball nicht verdunsten, sondern nur wieder in den flüssigen Zustand gebracht werden. Als letztes fieses Item müssen noch herumschwimmende Minen erwähnt werden. Wollt ihr kein Loch auf dem Grund eines Teichs mit einer Mine, dürft ihr das dortige Wasser ja nicht verdunsten lassen.

 

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