16.02.2012 - Christian Kurowski
Bereits auf der E3 haben wir die Bekanntschaft mit Vaas gemacht, der uns nach einem Monolog über die Definition von Wahnsinn an einem Felsen befestigt von einer Klippe warf. Dieser Willkommensgruß ist allerdings nur der Anfang einer Geschichte, die zeigt, was aus Menschen werden kann, wenn sie abseits der Gesellschaft und fern von Gesetzen machen können, was sie wollen. Keine Kontrolle, keine Zwänge, keine Konsequenzen. So richtig brav bleibt da keiner.
Als Erstes zeigten uns die Entwickler von Ubisoft Montreal eine Mission, in der Jason ein gestrandetes Schiffswrack entern muss, um ein Störsignal auszuschalten. Das gestaltet sich allerdings nicht so einfach, da überall Feinde patrouillieren. Zuerst schleichen wir durch den tropischen Dschungel und erledigen leise die Feinde. Dann wechseln wir die Strategie, werfen Granaten und bringen Fässer zum Explodieren. Von da an geht alles ganz schnell. Wir erklimmen das Schiff, pumpen ein paar Gegner voll Blei, deaktivieren den Sender und springen dann ins kristallklare rettende Wasser.
Da wir diese ganze Aktion nicht unbeschadet überstanden haben, bekommen wir per Funk den Ratschlag, einen Doktor aufzusuchen. Nach einigen Minuten in einem Jeep verlassen wir den malerischen Strand und gelangen zum Anwesen des Arztes, das in etwas höheren Regionen erbaut wurde. Wir inspizieren gerade den Wintergarten, als plötzlich ein älterer Herr erscheint, der uns eine Spritze in den Arm rammt. Wie sich herausstellt, ist Earnhardt ein seltsamer Typ, der jede Woche sein Haus weiß streicht. Warum, wissen wir nicht. Es scheint, als hätte er mehr Zeit auf der Insel verbracht, als eigentlich gut für ihn ist.
Dr. Earnhardt benötigt blaue Pilze. Wir sollen ein paar besorgen, sozusagen als Gefallen. Und ab hier schlägt Far Cry 3 eine andere Richtung ein, jedenfalls für eine kurze Zeit. Anstatt Action-Szenen mit Schusswechseln und Explosionen zu genießen, erforschen wir eine Höhle und erleben versehentlich einen abgefahrenen Drogen-Trip, bis wir endlich das Objekt der Begierde pflücken. Als wir die Höhle wieder verlassen, ist es bereits Nacht.
Szenenwechsel: Wir befinden uns auf einem Schiff. Laut unseren Informationen soll sich hier irgendwo einer unserer Freunde befinden. Statt durch weitläufige Areale bewegen wir uns in einem Labyrinth aus Stahl. Feinde lauern überall, doch unsere Schrotflinte leistet zuverlässige Arbeit. Nachdem wir uns den Weg freigeschossen haben, erwarten wir hinter einer Tür unseren vermissten Freund. Allerdings finden wir nur Sprengstoff. Laut fluchend suchen wir unser Heil in der Flucht, doch es ist zu spät. Eine gewaltige Explosion reißt uns von den Füßen, Wasser strömt unaufhaltsam ins Schiff. Jason taucht durch die Wassermassen auf der Suche nach einem Ausweg. Ob er ihn auch findet, erfahren wir während der Präsentation allerdings nicht mehr. weiter...
Meine Vorfreude ist gestiegen. Ich kann es kaum erwarten, die Insel auf eigenen Füßen zu erkunden und Jason dabei zu helfen, seine Freunde aus den Fängen fieser Tyrannen zu befreien.
Far Cry 3 - Video Interview mit Magnus Jansén
Video Interview mit Magnus Jansén
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Kommentare
Anscheinend gibt's es hier immer noch genug, die nicht mitbekommen haben, dass Ubisoft schon seit ca. einem Jahr nicht mehr den agressiven DRM verwendet und der jetzt wie jeder andere auch ist, nämlich so, dass man nur noch beim ersten Start des Spieles online sein muss, danach kann man wie gehabt auch offline spielen.
So und nun zu Far Cry 3:
Das Spiel hört sich auf jeden Fall sehr interessant an. Ich hoffe nur, dass es nicht wieder so eintönig wird und man eine Ewigkeit durch die Wildnis fahren muss, um seine Mission zu machen. Wenn das also nicht mehr der Fall sein sollte, steht dem Kauf nichts mehr im Wege. Die gute Grafik und die tolle Kulisse sprechen ja schon für sich.
dann kannst du aber viele spiele nicht mehr spielen. viel spass mit nintendo
Du verstehst aber schon das die ihre Spiele die Millionen kosten schützen wollen und sie es nicht jedem kostelos überlassen wollen.?
Ich finde jeder Publisher / Hersteller hat das Recht, seine Spiele in irgendeiner Weise so zu schützen, dass man es nicht mehr raubkopieren kann. Wir wollen mmer bessere Spiele & die Produktion kostet halt heutzutage einige Millionen. Und wenn Ubisoft sagt, 95% der PC-Spieler raubkopieren, ist das, würd' ich mal schätzen, evtl 10% übertrieben. Vergesst bitte nicht, dass in anderen Ländern nicht so "schön" neugekauft wird wie im deutschsprachigen Europa. Wer schon mal z.B. in Südamerika oder Amerika war, weiss, dass praktisch niemand Original PC-Spiele besitzt. Wenn man ja zu der ehrlichen Käufergruppe gehört, versteh ich nicht, warum man sich angegriffen fühlt und Ubisoft "boykodieren" tut.
Man muss sich ja nur die PC-Spiele - Verkäufe ansehen. Beispiel: Ich hör immer wieder, dass The Witcher 2 ein Riesenhit aufm PC war - es hat sich aber nicht mal bis Dato 500.000-Mal verkauft. Wenn man dann schon von einem Riesenhit spricht, ist das schon traurig...
Sooo, log mich mal aus. Schönes Wochenende allen!
Ich möchte das Recht haben, mein erworbenes Spiel, wenns mir nicht mehr gefällt gebraucht zu veräußern. Die Methoden von Steam und Ubisoft verhindern das.
Der Vergleich hinkt vielleicht, aber wenn ich meinen Wagen verkaufen will, kann der Hersteller ja auch nicht sagen, wir verhindern das durch irgend welche eingebaute Funktionen wie Fingerabdruckscanner.
Kopierschutz finde ich richtig. Aber ich finde daß die Hersteller mit der Austrocknung des Gebrauchtmarkts zu weit gehen.
Ich suche z.B. manchmal ein älteres Spiel, was ich neu nicht mehr finde. Bei Rebuy finde ich das. Mit der Einführung von Dingen wie den Ubi Launcher und Steam siehts aber düster aus, wenn ich mir mal ein Spiel kaufen will, daß 2-3 Jahre auf dem Buckel hat und nicht so erfolgreich ist wie ein BF2 oder Co.
ich mochte das Malaria im 2. Teil. Das hat's sehr spannend gemacht!
Auch das Afrika Flair.
SCHADE, dass es wieder auf so ner Insel spielt. Die Inseln waren im 1. Teil evolutionär, aber Afrika bietet noch viel viel viel mehr möglichen Content.
Raubkopien
= Diebstahl, Diebstahl = illegal
Ich finde jeder Publisher / Hersteller hat das Recht, seine Spiele in irgendeiner Weise so zu schützen, dass man es nicht mehr raubkopieren kann. Wir wollen mmer bessere Spiele & die Produktion kostet halt heutzutage einige Millionen. Und wenn Ubisoft sagt, 95% der PC-Spieler raubkopieren, ist das, würd' ich mal schätzen, evtl 10% übertrieben. Vergesst bitte nicht, dass in anderen Ländern nicht so "schön" neugekauft wird wie im deutschsprachigen Europa. Wer schon mal z.B. in Südamerika oder Amerika war, weiss, dass praktisch niemand Original PC-Spiele besitzt. Wenn man ja zu der ehrlichen Käufergruppe gehört, versteh ich nicht, warum man sich angegriffen fühlt und Ubisoft "boykodieren" tut.
Man muss sich ja nur die PC-Spiele - Verkäufe ansehen. Beispiel: Ich hör immer wieder, dass The Witcher 2 ein Riesenhit aufm PC war - es hat sich aber nicht mal bis Dato 500.000-Mal verkauft. Wenn man dann schon von einem Riesenhit spricht, ist das schon traurig...
Sooo, log mich mal aus. Schönes Wochenende allen!
hab ich irgendwo gesagt, dass ich traurig bin, dass ubisoft keine pc-spiele macht?
nein, es ist mir völlig wurscht... es geht schlicht und ergreifend um die aussage "95% aller pc-spieler raubkopieren". sowas als spiele-publisher rauszuhauen ist ein absolutes no-go...
ich seh das problem nicht. wenns für den pc rauskommt ist ja gut. zuerst traurig sein wenn ubisoft keine pc spiele mehr macht und wenn sie doch welche machen diese boykottieren?
Es gibt heutzutage noch "grossartige" Ubisoft Spiele?
siehst du? ich lebe im hier und jetzt - und im hier und jetzt ist es eben ubisoft...

bei aussagen wie:
"Zwar habe man ursprünglich an eine klassische PC-Portierung gedacht, diese wäre aber ohne viel Entwicklungsaufwand betrieben worden, "weil wir wissen, dass 95 Prozent aller Kunden das Spiel raubkopieren werden." An diesen Umstand müssen sich Entwickler anpassen und ihn begrüßen statt ihn von sich wegzuschieben, sagte Arnoult."
oder:
"Wir haben von dem Rumgezicke der PC-Spieler gehört, weil es keine Version für sie gibt. Aber schlagen diese Leute nur Krach, weil es keine PC-Fassung gibt oder weil es ein Spiel ist, dass sie wirklich spielen wollen? Würden sie es kaufen, wenn wir es machen? Es ist schwierig so ein Produkt herzustellen, weil Softwarepiratierie so verbreitet ist und es nur so wenige Leute gibt die noch bereit sind, für PC-Spiele zu bezahlen."
kommts mir hoch... ich geh ja auch nicht zu nem frisör der mich mit "mein gott haben sie ne häsliche fresse" begrüsst...
momentan sind es nicht viele aber früher oder später werden immer mehr auf den zug aufspringen den ubisoft fährt. EA ist auch nicht grad heilig
nenn mir eine firma die es so exzessiv macht wie ubisoft
es geht lediglich darum, dass ich einer firma, die jeden pc-spieler als verbrecher hinstellt und ihm sozusagen ins gesicht spuckt, keinen einzigen meiner hart verdienten euros hinwerfe..

dann kannst du aber viele spiele nicht mehr spielen. viel spass mit nintendo
es gibt genug andere großartige spiele, wo nicht ubisoft drauf steht - ich kanns verkrafte, diverse "top-titel" zu verpassen
naja wenns wehtut ein wahrscheinlich grossartiges ubisoft spiel zu spielen (nur weil ubisoft drauf steht
) lasst ihrs halt :9
leider leider ein ubisoft-game, damit wirds nicht gekauft, auch wenn mich das spiel sehr reizt.
dein ernst jetzt? nur weils von ubisoft ist??? denkst du echt dass die dein boykott stört oder überhaupt merken? auch wenn 1000 deiner freunde das tun macht das ubisoft überhaupt nichts...
richtig - sie merken es nicht und es interessiert sie auch nicht, ob ich mir das game hole oder nicht - denn es wird genug andere geben, die sich das spiel holen...
es geht lediglich darum, dass ich einer firma, die jeden pc-spieler als verbrecher hinstellt und ihm sozusagen ins gesicht spuckt, keinen einzigen meiner hart verdienten euros hinwerfe...
mag jeder sehen wie er will - wie cokos es sagt - jeder hat ne meinung und überzeugung - ich fühle mich gut dabei, wenn ich ihre spiele ignoriere, und nur darauf kommts mir an