17.02.2012 - Michael Zeis
Eine dieser neuen Stärken ist das Kampfsystem, das zugegebenermaßen schamlos, aber durchaus clever bei Batman: Arkham Asylum und Batman: Arkham City abgekupfert wurde. Wie beim Comic-Flattermann prügelt ihr euch mit Tritten und Schlägen bevorzugt durch eine Überzahl an Gegnern und wechselt je nach Bedarf flüssig zwischen ihnen hin und her. Absolut notwendig wird das spätestens dann, wenn über einem der Angreifer ein Ausrufezeichen erscheint. Batman-Fans wissen Bescheid: Jetzt muss möglichst fix auf die Kontertaste gedrückt werden, ansonsten stecken wir einen Treffer ein und verlieren Energie.
Vom Spielgefühl her entfernt sich Sleeping Dogs von der fast schon spürbaren Kraft der menschlichen Fledermaus und erinnert eher an eine etwas weniger akrobatische Version von Catwoman. Das passt zum kampfsporterprobten Hauptcharakter, der im Kampf eher auf Technik als auf Power setzt. Zumindest so lange, bis sich der Special-Move-Balken neben der für Open-World-Spiele typischen Minikarte durch besonders geschicktes Zuhauen aufgeladen hat. Dann geht es nämlich erst richtig zur Sache und frei nach den Yakuza-Spielen wird die nähere Umgebung aufs Brutalste ausgenutzt. Da landen schon mal Köpfe in laufenden Ventilatoren oder werden von Motorblöcken zertrümmert. Was wohl die USK dazu sagen wird? Inwiefern die deutsche Version geschnitten oder entschärft wird, konnten uns die Entwickler leider noch nicht verraten.
Im Gegensatz zu den flüssigen Prügelszenen gestaltete sich der Einsatz der diversen Schusswaffen spätestens bei Gebrauch der an Max Payne erinnernden Slow-Motion noch etwas hakelig. Möglicherweise ist das bereits ein Hinweis darauf, dass Sleeping Dogs eher den Nahkampf betonen möchte. Animationstechnisch konnte Letzteres inzwischen mehr überzeugen als beim letzten Mal, allerdings würden wir uns für die Figuren noch etwas mehr Details wünschen. Dasselbe gilt für die Umgebungsgrafik. Gewisse technische Probleme der gespielten Konsolenversionen, wie Tearing und Ruckeln, schreiben wir genauso wie die erwähnte Detailarmut noch der Tatsache zu, dass wir einen Alpha-Build spielten. Der Schauplatz Hongkong ist jedenfalls spannend und sein besonderes Flair wird auch gut eingefangen.
Doch weshalb sind wir eigentlich dort? Weil unser Held ein Undercover-Cop ist und die hochgefährlichen Triaden infiltrieren soll. Schon in der Einstiegssequenz, die in einer Gefängniszelle stattfindet, erfahren wir einige interessante Hintergrundinformationen. Im Gespräch mit einem Gangster kommt heraus, dass wir offenbar schon früher mit den Triaden zu tun hatten, aber nun längere Zeit in den USA waren. Etwas später deutet sich noch eine tragische Geschichte um unsere Familie an, wozu wir im Spiel zunächst jedoch noch keine Details in Erfahrung bringen konnten. Es wird aber schnell klar, bei welchen Vorbildern die Schreiber im Entwickler-Team besonders genau hingesehen haben. weiter...
Besser gut geklaut als schlecht erfunden: Sich bei den Batman-Spielen zu bedienen, ist zwar frech, aber eine gute Entscheidung. Weniger erfreulich sind derzeit noch die technischen Probleme der gespielten Alpha-Version.
True Crime: Hong Kong - Preview [1]
Die Zeichen stehen auf Neubeginn. Activision will nach den alten Teilen der Serie einen Schnitt machen und drückt...
Sleeping Dogs - Gameplay Highlight: Combat Trailer
Vorstellung des Kampfsystems [3]
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Kommentare
Schöne Vorschau, hört sich doch alles ganz vielversprechend an. Ich hoffe nur das sie diesmal die Steuerung für den PC nicht verhauen, dass war bei "TC New York City" neben den anderen Mängeln nämlich der endgültige Todesstoß.
Bin gespannt auf den Titel.......
Freut mich das das game doch noch kommt auch wenns kein true crime mehr is .. ich war schon ein fan von true crime new york!!