15.02.2012 - Marcel Wolf
Angesiedelt in der Zeit des feudalen Japan, findet die Handlung sechs Monate nach den Geschehnissen von Shinobido: Weg des Ninja statt. In der Region Utakata tobt ein Bürgerkrieg, in dem drei verschiedene Fraktionen erbittert um die Vormachtstellung kämpfen. Doch welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der mysteriöse Tenma-Spiegel? Das herauszufinden, liegt ganz bei euch.
Ihr schlüpft dabei in die Rolle von Zen. Nur knapp dem Tod entkommen, ist er von Rache getrieben und erledigt im Namen der verschiedenen Fraktionen diverse Aufträge. Das beeinflusst nicht nur das Mächtegleichgewicht, sondern auch den Verlauf der Geschichte. Die Entwickler selbst nennen es eine "dynamische Storyline".
Nach ein paar kurzen Einführungsmissionen geht es auch gleich ans Ninja-Tagesgeschäft. Die über das Menü anwählbaren Missionen sind alle sehr simpel und wirken recht uninspiriert. So gilt es, bestimmte Zielpersonen zu eliminieren, sich wertvolles Gut unter den Nagel zu reißen, Geiseln zu retten oder unentdeckt allerlei Kräuter und Pilze einzusammeln. Aus diesen lassen sich später mithilfe eurer Alchemiefähigkeiten nützliche Hilfsmittel wie etwa ein Erholungstrank herstellen. Dank der Near-Funktion könnt ihr hier sogar Zutaten von anderen Spielern erhalten.
Erwartet beim Erfüllen eurer Aufträge aber nicht allzu viel Gegenwehr. Die KI-Gegner stellen sich nämlich nicht selten recht ungeschickt an. Verschwindet man um die nächste Ecke und aus ihrer Sichtweite, ist es, als wäre man nie da gewesen.
Die Levelareale gestalten sich weitläufig. Auf welchem Weg ihr also euer Ziel erreicht, bleibt euch überlassen. Ob durch Gassen oder über Dächer, der Überblick geht nie verloren, sorgt euer Kompass doch für die nötige Orientierung. Die per Touchscreen ausziehbare Karte lässt euch zudem das gesamte Gebiet einsehen, zeigt aber nicht euren Bestimmungsort an.
Schade nur, dass sich einige Levels immer wieder abwechseln. Viel Neues zu entdecken gibt es hier nicht. weiter...
Letztendlich macht das Spiel das gut, was es gut machen soll: Es liefert ein rundes Schleicherlebnis.
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Kommentare
korrekt.
Ehrlich gesagt hoff ich inständig, dass die Entwickler zukünftig generell nur dann Gebrauch von den Touch und Gyro Controls machen, wenn es wirklich auch einen echten Mehrwert (wie bei Strategietiteln bspw.) ergibt.
Oh mein gott ich darf nicht touchen und die Grafik kann nicht mit Sony's hauseigenen blockbustern mithalten - da müssen gleich 25% von der Wertung abgezogen werden
Mir reicht es schon, wenn das Spielerlebnis an sich konsistent und schlüssig ist, statt zwanghaft Touchfeatures einzubauen, nur weil sie halt da sind. Ein gut durchdachtes Spielprinzip ist mir wirklich lieber als Fettflecken auf dem Display.
Warum bringen die denn nicht endlich ein richtiges Next-Gen Shinobido für PS3 oder Xbox raus??
Es gibt Zwar Tenchu Z für Xbox, aber ich würde mich schonmal über was neues freuen. Vielleicht sogar mit halbwegs moderner Grafik.
Synchronisation
Ist es möglich die Synchronisation auf japanisch umzustellen? Wäre für mich ein Kaufargument.
"Nach einem durchschnittlichen Handheldvorgänger [...]" - welches Spiel ist damit gemeint?