28.07.2010 - André Linken
Wenn man die sagenhafte Erfolgsgeschichte der Pokémon-Marke ganz objektiv betrachtet, dann muss man den Verantwortlichen im Hintergrund seinen Respekt zollen. Vielen Konkurrenten zum Trotz konnte sich das Universum rund um Pikachu & Co. bis zum heutigen Tag behaupten. Kein Wunder, dass jetzt mit PokéPark Wii: Pikachus großes Abenteuer ein neues Spiel für die Wii erscheint.
Wie der Name des Spiels bereits erahnen lässt, handelt es sich bei PokéPark nicht etwa um eine Adaption der Nintendo-DS-Titel, bei denen das Sammeln und Trainieren der Pokémon im Vordergrund stehen - inklusive der Kämpfe zwischen den mehr oder weniger knuffigen Kreaturen. Und obwohl wir uns eigentlich gegen Klischeedenken verwahren, müssen wir an dieser Stelle ganz klar sagen: Ja, es ist ein Spiel für Kinder. Das hat mehrere Gründe, zu denen wir noch kommen.
Zunächst zum Spielprinzip. Ihr schlüpft in die Rolle von Pikachu, der in den Weiten des sogenannten PokéParks, der in mehrere Gebiete unterteilt ist, insgesamt 14 Splitter des zerbrochenen Himmelsprismas finden muss. Diese befinden sich im Besitz von ganz bestimmten Pokémon, die ihr zunächst finden und dann in jeweils einem von 14 Minispielen „besiegen" müsst.
Besagte Minispiele sind prinzipiell recht unterhaltsam und niedlich inszeniert. So müsst ihr beispielsweise ein Wettrennen gewinnen oder eure Kräfte in anderen Disziplinen mit den Pokémon messen. Da jedoch nicht jedes Pokémon in allen Minispielen brilliert, ist es eure Aufgabe, die jeweils beste - oder zumindest bessere - Kreatur im PokéPark zu finden. Das verschafft euch in den Minispielen einen entscheidenden Vorteil. weiter...
Insgesamt „nur“ ein Spiel für jüngere Fans, das außer stupiden Aufgaben und dem Sammeln von Pokémon nicht allzu viel bieten kann.
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