Test - Batman Season 2: The Enemy Within : Die komplette Staffel im finalen Test

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Greift zu, wenn...

… ihr auf Batman steht und eine dynamische und wendungsreiche Geschichte erleben wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr von Batman genug habt und Telltales Spiele nicht mögt.

Fazit

Sascha Sharma - Portraitvon Sascha Sharma
Das Beste kommt zum Schluss

Bei der zweiten Batman-Staffel gelang es Telltale erst mit den letzten beiden Episoden, das zu liefern, was man sich als Fan gewünscht hat. Sie nimmt zunächst einen langen Anlauf und läuft erst gegen Ende zur Höchstform auf. Der Fokus, der auf das Duo Batman/Joker gelegt wird, ist grundsätzlich hochinteressant, doch abseits dessen bietet Season 2 einfach zu wenig.

Zu wenige Rätsel, zu wenig Detektivarbeit, zu wenige relevante Beziehungen. Die Schicksale der anderen Nebenfiguren bleiben zu sehr nur Hintergrundrauschen und auch die Auswirkungen der getroffenen Entscheidungen sind nur selten nachhaltig. Wenn es eine dritte Staffel geben sollte, dann darf Telltale Games diese Bereiche nicht erneut ignorieren.

Zum Vergleich: Guardians of the Galaxy von Telltale im Test

Überblick

Pro

  • wendungsreiche Geschichte
  • dynamischere Quick-Time-Events
  • große Entscheidungsfreiheit
  • eigenständige Erzählung, die stark von der Comicvorlage abweicht
  • vor allem die letzten beiden Episoden sind wahre Highlights
  • „der Joker als Verbündeter“ als möglicher Handlungsstrang

Contra

  • wenig Aktionsfreiraum
  • aufgesetzt wirkende Gefechte
  • gelegentlich etwas klischeehafte Charaktere
  • Entscheidungen sind nur selten nachhaltig
  • zu wenig Rätsel und Detektivszenen
  • teils lächerliche Animationen

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