Test - Battlefield: Bad Company : Vier Soldaten jagen einen Goldschatz.

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Die Konsolenversion von ’Battlefield 2: Modern Combat’ hatte zwar nur wenig mit dem gleichnamigen PC-Blockbuster zu tun, das hinderte den Titel aber nicht daran, auch auf den Konsolen ein beliebter Shooter zu werden. Nun arbeitet DICE bereits fleißig an einem Nachfolger, der ein komplett eigenständiges Spiel darstellt und von den Entwicklern stolz als einer der ersten "echten" Next-Gen-Actiontitel präsentiert wird.

Die Konsolenversion von ’Battlefield 2: Modern Combat’ hatte zwar nur wenig mit dem gleichnamigen PC-Blockbuster zu tun, das hinderte den Titel aber nicht daran, auch auf den Konsolen ein beliebter Shooter zu werden. Das Gameplay war auf PS2, Xbox und Xbox 360 deutlich actionlastiger, die Steuerung viel einfacher und das Tempo deutlich höher. Wie im PC-Lager bestach die Konsolenfassung vor allem durch den spaßigen Mehrspielermodus, der hastig dazu entwickelte Singleplayer-Part erntete dagegen einige Kritik. Nun arbeiten DICE bereits fleißig an einem Nachfolger, der abermals auf die Konsolen ausgerichtet ist, allerdings ein komplett eigenständiges Spiel wird. Tatsächlich haben die Entwickler noch mal komplett von vorne begonnen und sowohl ein neuartiges Spielkonzept als auch eine neue Grafik-Engine entwickelt. Letzteres ist deshalb besonders wichtig, weil ’Battlefield: Bad Company’ in puncto Umgebungsinteraktion neue Pfade einschlägt. Doch dazu später mehr.

Krieg ist lustig

Für die Handlung des Spiels orientierte sich Digital Illusions ganz ungeniert an Hollywood: Zum einen sorgten Storyelemente aus dem 70er-Jahre-Kultstreifen ’Kelly’s Heroes’ für die Inspiration zum Spiel, zum anderen stand augenscheinlich der satirische Kriegsfilm ’Three Kings’ mit George Clooney und Mark Wahlberg Pate: Ihr übernehmt die Rolle eines Rookies in einer Armee-Division, in die man diejenigen Soldaten reinsteckt, die aufgrund von Disziplinlosigkeit, Verrücktheit oder sonstigen Ärgernissen für die Armee nicht so recht zu gebrauchen sind. Die Offiziere weinen solch einer Truppe keine Träne nach, wenn die Soldaten ins Gras beißen würden. Tatsächlich soll es solche Misfit-Divisionen auch in der Realität geben, auch wenn dies von offizieller Seite natürlich nicht bestätigt wird.

Unser Squad besteht außer dem Neuling noch aus einem meist genervtem Anführer, der Angst vor dem Erschießungskommando hat. Ebenfalls mit dabei ist ein vorsichtiger, cleverer Typ, dem das Wort "Nerd" praktisch auf die Stirn geschrieben steht. Abgerundet wird das Team von einem Sprengstoff-Experten, der abseits von Explosivem allerdings nicht gerade der Klügste ist. Die Truppe steht zwar im Dienst der U.S. Army, in Wahrheit versuchen sie aber, auf eigene Faust vom Krieg zu profitieren. In den Konflikt sind die USA, Russland und der Mittlere Osten involviert, der Kriegstreiber ist in Wahrheit aber ein mysteriöser Waffenschieber, der alle Seiten fleißig beliefert. Da im Krieg die Währung der beteiligten Nationen stark schwankt, bevorzugt der Fiesling reines Gold als Zahlungsmittel. Unser Trupp hat von dieser Sache erfahren und versucht nun, das Golddepot des Waffenhändlers ausfindig zu machen – ’Three Kings’ lässt grüßen. Ebenfalls aus dem genannten Film ist die Haltung der Soldaten entnommen. Die Soldaten sind alle etwas verrückt, eher Antihelden, und haben öfters mal einen sarkastischen Spruch auf der Lippe. Überhaupt soll der Kriegsalltag in dem Titel nicht bierernst und furchtbar dramatisch-traurig rüberkommen, sondern auch Humor soll vorhanden sein.

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