Test - Battlefield: Bad Company : Vier Soldaten jagen einen Goldschatz.

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Next-Gen-Zerstörungswut

Als Digital Illusions die Entwicklerstationen für die Xbox 360 und PlayStation 3 bekommen hatten, war eine Grundidee schnell geboren: Viele Next-Gen-Spiele sind in Wahrheit eigentlich auch genauso auf der letzten Konsolengeneration realisierbar, sieht man einmal von der besseren Grafik ab. Und diese ist auch noch vergleichsweise einfach zu realisieren, schließlich besitzen die modernen Konsolen diverse Grafikchips, die aufwendige Grafiktechniken locker übernehmen. ’Battlefield: Bad Company’ soll dagegen auch abseits der Optik ein echtes Next-Gen-Erlebnis werden. Hierzu wurde eine komplett neue Engine gebaut, die riesige, frei begehbare Areale realisieren kann und wo die Weitsicht trotzdem praktisch über die ganze Distanz gegeben ist. Der Clou ist aber die Interaktionsmöglichkeit mit der Umgebung: Wenn ihr irgendwas in dem Level seht, das von der Materie her eigentlich zerstörbar sein sollte, dann könnt ihr es auch zerstören. Habt ihr eine Granate, Sprengstoff oder einen Raketenwerfer zur Hand, könnt ihr etwa massive Mauern zerstören. Maschendrahtzäune ballert ihr dagegen locker auch mit einer MP weg.

In dem gezeigten Level muss unser Trupp einen gut beachten Grenzübergang passieren, der sich mitten in einem kleinen Dorf befindet. Da die Gegner die einzige Straße genau im Auge haben, sprengen wir einfach die Wand eines Hauses und dringen dort in die gute Stube ein. So bahnen wir uns einen Weg durch die Feindzone. Dummerweise hat uns der Gegner rasch erspäht und hat Scharfschützen in Stellung gebracht. Da wir über genügend Explosives verfügen, können wir die Sniper töten, indem wir einfach die Fensterfront eines Hauses einstürzen lassen. Ein Helikopter greift vom Himmel her an, doch mit einer stationären Gun ist der schnell vom Himmel geholt. Selbst die Baumwipfel, die dabei getroffen werden, gehen kaputt - das ist bei allen Bäumen auf der Map möglich, obwohl diese immerhin über 30.000 Bäume verfügt. Plötzlich wird es aber für unser Team gefährlich, denn ein Panzer taucht auf und nimmt uns in die Mangel – klar, dass wir nun vor dessen Schüssen fliehen, denn schließlich gibt es kaum eine Deckung, die dem Panzer standhält. Doch kein Problem: Wir schnappen uns einen Lasermarker eines russischen Gegners und bestellen einfach bei den "Kollegen" einen Luftangriff auf seine Gefährten. Hierbei dürfen wir sogar die fallende Bombe aus der Third-Person-Ansicht selbst steuern. Schon ist der Panzer eingeäschert und die auf der GC präsentierte Demo zu Ende.

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