Test - Bioshock : Der Grusel-Shooter des Jahres

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Vom Gestrandeten zum Supermann

BioShock'Bioshock' ist mehr als ein First-Person-Shooter. Geschickt wurden Rollenspiel-Elemente eingeflochten, die mehr spielerische Tiefe und Abwechslung bedeuten. Zu den üblichen Waffen – Pistole, Schrotflinte, Maschinengewehr und Granatwerfer – gesellen sich noch ein Chemo-Werfer, der mit Stickstoff oder Napalm aufmunitioniert werden kann, und eine Kamera. Mit dieser werden Bilder der Gegner geschossen, sodass eine Analyse möglich ist, anhand der wir wissen, welche Munitionsart besonders effektiv ist und mehr Schaden anrichtet. Bei eingehender Analyse winken aber auch neue Fähigkeiten, wie das nochmalige Durchsuchen von Behältnissen, um vielleicht noch mehr Gegenstände zu finden.

Eine der größten Errungenschaften der Wissenschaft in Rapture sind Plasmide. Genetische Veränderungen des menschlichen Körpers, die unglaubliche Kräfte freisetzen können. Als Erstes machen wir Bekanntschaft mit Elektrizität. Per Elektroschock werden defekte Türmechanismen reaktiviert und Gegner für kurze Zeit bewegungsunfähig gemacht. In Rapture, das sollten wir dazusagen, herrscht bei unserer Ankunft bereits Anarchie und überall treiben sich so genannte Slicer rum, die jedem an den Kragen wollen. Praktisch, dass wir mit der Zeit immer mehr Plasmide finden, mit denen Feinde in Brand gesetzt, eingefroren oder mit Stechbienen außer Gefecht gesetzt werden.

Big Daddys zu hypnotisieren macht aber mindestens ebenso viel Spaß, weil sie dann denken, dass wir die Little Sister seien, die es zu beschützen gilt. Oder wir verwirren die Slicer derart, dass sie aufeinander losgehen, anstatt uns zu beharken. Als Energie für die Plasmide dient Eve (zu deutsch: Eva), das in Spritzenform verabreicht wird. Nach den etwas 20 Stunden Spielzeit, die man in 'Bioshock' locker verbringen kann, muss der Arm richtig durchstochen sein nach so viel Eve, wie wir verbraucht haben. Erfreulich ist, dass der Wechsel von Waffen zu Plasmiden und umgekehrt flüssig von der Hand geht. Mit der rechten Maustaste switcht ihr zwischen Plasmiden und Waffen, mit dem Mausrad scrollt ihr selbige jeweils durch.

Rumhacken und basteln

Plasmide sind aber nicht das Einzige, mit dem wir unsere Kräfte verstärken. Diverse Körper- und Technik-Upgrades sorgen dafür, dass wir in bestimmten Bereichen zum Supermann werden. Hackerupgrades machen uns zum Ober-Hacker-Guru, der in Windeseile Maschinen und Sicherheitsmechanismen zu unseren Gunsten verändert. Kameras sehen uns dann auf einmal nicht mehr als Feinde an, sondern lösen Alarm aus, sobald ein Feind ins Sichtfeld kommt. Dann rücken die fliegenden Schießroboter an und vertreiben den Eindringling.

Verkaufsautomaten werden billiger und verkaufen zusätzliche Gegenstände nach einem kleinen Eingriff unsererseits und in Safes werden nette Goodies gefunden, die für das Weiterkommen sehr hilfreich sind. Hacken bedeutet in 'Bioshock', ein Minispiel zu spielen. Ein Röhrensystem muss mit diversen Elementen so aufgebaut werden, dass eine Flüssigkeit in einer vorgegebenen Zeit hindurchfließen kann. Wer es nicht schafft, der bekommt einen heftigen Kurzschluss zu spüren.

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