Test - Blade : Blade

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Blade
Ziemlich düstere Gegend hier.

Obwohl ihr euch alleine durch die Levels kämpft, hat man euch nicht ganz vergessen. Zumindest steht Blade immer wieder sein Mentor und alter Freund Abraham Whistler mit Rat und Tat zur Seite. Unser Held erfährt von ihm immer das neueste über die Pallintines und die Dragonettis. Schliesslich haben sie zusammen einen Eid geschworen, die Vampire aus der Welt zu schaffen und den Tod von Blades Mutter zu rächen.

Zuerst befindet ihr euch am Hafen. Dort stösst ihr nach unzähligen Kämpfen in einem Schiff auf den eigentlichen Übeltäter. Solange ihr euch aber nicht abdrängen lasst und die richtige Waffe und Munition gewählt habt, stellt er eigentlich keine grosse Herausforderung dar. Danach seid ihr wieder an der frischen Luft. Doch auch diese wird schon bald bleihaltig. Hier sind die Medipack's sehr dünn gesät, Munition liegt zu Hauf herum. Spart euch also etwas auf von den heilenden Sachen, sonst werdet ihr bestimmt nicht alt.

In 'Blade' wurden die Level ziemlich dunkel gehalten, zum Glück nicht ganz so finster wie in 'Alien die Wiedergeburt'. Doch so richtige Grusel-Stimmung vermag nicht aufzukommen. Das fängt schon bei der Musik an, sie ist alles andere als angenehmes Schaudern fördernd. Schade, schade, schade! Selbst die Grafik schafft es nicht, einem dieses Gefühl zu vermitteln - da lege ich mir doch lieber Tomb Raider ein. Bei den heutigen Möglichkeiten an Programmierung und Gestaltung, dürfte man schon etwas mehr Qualität erwarten. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl nicht richtig wach zu sein und alles ein wenig unscharf zu sehen. Dies ermüdet nur unnötig die Augen und trägt nicht gerade zum Spielspass bei.

Blade
Hmm, keiner da?

Auch mit den Geräuschen hatte ich so meine Mühe. Werdet ihr zum Beispiel von einem Vampirwächter angegriffen in dem er auf euch schiesst, so hört sich das eher an, wie wenn jemand mit dem Hammer auf Eisen schlägt. Die Musik habe ich ja bereits erwähnt. Sie ist eher ein Spielverderber und kann sogar richtig nervend sein. Andere Geräusche hingegen wie die der Schiebetüren, Schnellfeuergewehre und dem Nachladen wurden sehr gut umgesetzt. Da frage ich mich doch, warum man nicht alles so machen konnte.

Fand der Herstelle, dass es gut genug ist oder drängte gar die Zeit? Die Zeit kann ich mir fast nicht vorstellen. Denn es wäre ja nicht das erste mal das ein Titel verschoben wird. Der Fan wartet ja sowieso bis das Teil erscheint. Da könnte man doch erwarten das sich die Entwickler so richtig ins Zeugs legen. Doch leider wird man zu meist enttäuscht.

Blade
Ein neuer Weg öffnet sich.

Die Steuerung von Blade verlangt schon etwas Übung und vorallem Geduld. Am schlimmsten ist es, wenn die Kamera weg zoomt und er nur noch als kleine Figur zu sehen ist. Ihr werdet erleben, wie ihr euch überall hinbewegt - nur nicht dahin, wo ihr wollt. Ihr dreht euch dann meistens im Kreis, was mich irgendwie an 'Galerians' erinnert. Auch da musste man manchmal auf das Steuerkreuz wechseln, um die Figur einigermassen vernünftig steuern zu können.

Eigentlich in jedem der 24 Schauplätze bewegt ihr euch nur durch enge Gänge, Abwasserkanäle und Gassen. Dies wirkt mit der Zeit etwas phantasielos. Hier wird wieder einmal bestätigt, dass man nun mal einen Film nicht wirklich gut als Game umsetzen kann. Man sollte doch eigentlich meinen, dass die Entwickler dies nun endlich begriffen hätten. Doch wenn man sich 'Blade' ansieht, merkt man recht schnell, dass dem leider nicht so ist. Das finde ich auch wieder 'schade, schade, schade!'

 

Fazit

von CGA
Wenn ihr nicht wirkliche Freaks dieses Genres seid, kann ich euch 'Blade' nicht unbedingt empfehlen. Da besorgt ihr euch doch lieber 'Alien die Wiedergeburt'. Immer wieder habe ich mich gefragt, was mich wohl dazu bewegen könnte, das Spiel zu kaufen. Doch leider fand ich nichts, was mich hätte überzeugen können. Das Spiel weist nichts spektakuläres auf, das einem zu einem Kauf animieren könnte. Da hilft selbst die akzeptable 3D-Grafik nicht über die Mängel hinweg.  

Wertung

  • PSone
    73
    %

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