Test - Bleifuss Offroad : Bleifuss Offroad

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Die allseits bekannte 'Bleifuss'-Reihe wurde um einen weiteren Spross erweitert. Die Konkurrenz in Form des gerade erschienenen '1nsane' lauert bereits. Was ‚Bleifuss Offroad' aus dem Hause Clever´s Entertainment zu bieten hat, habe ich für euch herausgefunden und in einem Review zusammengefasst. Die von uns getestete Beta-Version war ja noch nicht das Gelbe vom Ei. Mal sehen, was sich noch getan hat.

Die Installation des circa 600 MB grossen Spieles verläuft ohne Probleme. Das karge Handbuch gibt zwar alle notwendigen Informationen, um überhaupt ins Spielgeschehen eingreifen zu können, jedoch wären weiterführende Informationen zum Beispiel für den Multiplayer-Modus hilfreich gewesen. Das Intro wurde im Vergleich zur Beta-Version nicht verändert und besteht weiterhin aus einer Videosequenz, die euch durch Rennszenen so richtig auf das Spiel einstimmen soll.

Im nun folgenden, einfach zu bedienenden und sehr übersichtlichen Menü könnt ihr zwischen der Einzel- und Mehrspieleroption wählen. Der Menüsound ist recht passend gewählt und nervte mich auch nach längerem Spielen nicht. Der Sound der Fahrzeuge ist dagegen eher durchschnittlich, das wird auch durch die Sprachausgabe während der Rennen nicht verschönert.

Bleifuss Offroad
Wenigstens im Intro fliegt der Dreck richtig ordentlich.

Klickt ihr auf den Einzelspielermodus, müsst ihr erst einmal euer Team wählen. Ein eigenes Team, bestehend aus Fahrer und Co-Fahrer, kann von euch zusammengestellt werden. Ihr könnt natürlich eure Farben und den Namen des Teams frei wählen und das Geschlecht der beiden aussuchen. Daraufhin ändert sich auch die Darstellung der Figuren. Auch den Körperbau könnt ihr wählen, so habt ihr die Wahl zwischen einem dicken, dünnen oder starken Fahrer. Die Anatomie eures Beifahrers könnt ihr ebenfalls selbst bestimmen. Einmal zusammengestellte Teams können von euch gespeichert und jederzeit wiederverwendet werden.

Nun gelangt ihr ins eigentliche Hauptmenü, von wo aus ihr in das Tutorial, die vier Spielmodi, die Wiederholung oder die Rekorde gelangt. Ich empfehle euch, das kurze Tutorial zu durchfahren, da ihr hier die grundlegenden Regeln und euer Fahrzeug relativ gut kennenlernt. Per Sprachausgabe werden euch laufend Hinweise zum Bewältigen der Teststrecke gegeben. Auf der zu absolvierenden Übungsstrecke befinden sich Tore, die ihr in einer bestimmten Reihenfolge durchfahren müsst.

Habt ihr das Gefühl, euch mit dem Fahrzeug ausreichend vertraut gemacht zu haben, könnt ihr euch eine Strecke aussuchen und frei fahren. Dabei sind euch keinerlei Grenzen gesetzt, jeder Winkel der zuschaltbaren Karte kann erkundet werden.

Bleifuss Offroad
Einer der freizuschaltenden Bonuswagen.

Durch das Üben gestärkt, könnt ihr nun die Meisterschaft angehen. In der Meisterschaft können Punkte gewonnen werden, mit denen ihr ein neues Fahrzeug oder neue Teile fürs vorhandene bekommen könnt. Gewinnt ihr die Rennen, werden weitere Strecken freigeschaltet.

In der Meisterschaft fahrt ihr vorgegebene Strecken mit Licht- und Wetterbedingungen, die ihr euch nicht aussuchen könnt. Zu Beginn wird eine Karte mit dem jeweiligen Start- und Zielpunkt der Strecke eingeblendet. Auf der Strecke sind Tore wie beim Slalom aufgestellt, die ihr durchfahren müsst. Touchiert ihr die Pfosten oder durchfahrt ihr die Tore nicht, gibt das Strafpunkte. Fahrt ihr Zuschauer über, die hier übrigens wie Pappkameraden aussehen, werdet ihr sofort disqualifiziert.

Wenn ihr fahrt, sind auf dem Bildschirm Hilfsanzeigen wie ein Kompass, die gefahrene Zeit, die zurückgelegte Strecke oder Strafpunkte für umgefahrene Tore zu sehen. Der Kompass ist zusammen mit der Übersichtskarte eure grösste Hilfe, denn zu durchfahrende Tore sind mit roten Pfeilen gekennzeichnet. So findet ihr leicht die zu durchfahrenden Wegpunkte. Ist die Gangschaltung auf Handschaltung gestellt, so seht ihr in einen kleinen Menü, in welchem Gang ihr euch befindet und wie schnell ihr zur Zeit gerade fahrt.

Bleifuss Offroad
Sieh mir auf die Räder, Kleines.

Nun beginnt das eigentliche Spiel. Berghänge müssen überwunden, tiefe Schluchten durchquert und Steigungen bewältigt werden, dass euch schwindelig wird, wenn ihr das Fahrzeug anseht, welches sich in halsbrecherischer Manier und realitätsnah im Bewegungsablauf seinen Weg quer durch die Wüste bahnt. Bei ungeschickten Fahrmanövern kippt ihr schon einmal um und der Jeep überschlägt sich. Fahrt ihr gegen ein Hindernis wie die zahlreichen riesigen Kakteen, die zum Teil auch auf den Strecken sind, wird der Motor es euch mit einer tiefschwarzen Rauchfahne danken, welche die Sicht nimmt und ein Weiterfahren so gut wie unmöglich macht. Reifenspuren und aufgewirbelter Staub vermitteln den Eindruck, man habe die Strecke tatsächlich gefahren. Bei regennasser Strecke kommt der Wagen leichter ins Rutschen und ihr fahrt euch leichter fest. Der zuschaltbare Allradantrieb hat hier seine Berechtigung, wenngleich auch er nicht in jeder Situation der Weisheit letzter Schluss ist.

 

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