Test - C-12 : C-12

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Nur wenige Wochen nach unserem Preview zu 'C-12' flatterte eine komplett deutsch lokalisierte Version des Action-Titels für die PSone ins Haus, die wir natürlich sofort näher untersucht haben. Ob die Entwickler des Cambridge Studios die beschriebenen Probleme ausmerzen konnten oder nicht, erzählt euch JSD.

In Sonys neuem Action-Titel übernehmt ihr die Rolle von Leutnant Vaughan, der sich anschickt, die Welt zu retten. Wie so oft in düsteren 'Science Fiction'-Romanen und Games wurde die blaue Erde von abtrünnigen Aliens überrannt und nahezu zerstört. Die Menschheit soll versklavt und in Cyborgs umgewandelt werden. Nur wenige Menschen haben überlebt und versuchen sich nun zu wehren, was sich jedoch als nahezu unmöglich herausstellt, da selbst die am besten ausgebildeten Armeen nichts anrichten konnten - nur wenige Kämpfer bleiben übrig. Aber wie das so ist, gibt es noch die Wissenschaft, die mit einer neuen Erfindung für Hilfe im Kampf gegen die Unterjochung sorgt. Das kleine Implantat für den Kampf hat es in sich und wird deshalb prompt Leutnant Vaughan eingepflanzt..

C-12
Keine Sorge, die Vorgeschichte wird auch durch einen Erzähler vorgelesen.

Dieses Implantat ist eine Art Kommunikationsschnittstelle, mit der Daten übertragen werden. Verbunden mit einer Infrarotansicht kann unser Held so agil im Kampf gegen die Aliens vorgehen und wird mit Informationen versorgt werden, die überlebensnotwendig sind. Des weiteren müsst ihr euch das Endzeitszenario so vorstellen: Aufgrund der Kämpfe oder durch eine Aktion der Aliens (keine Ahnung warum) liegt die Erde in stetiger Nacht. Ein normaler Kämpfer ist nicht in der Lage, die Feinde rechtzeitig zu erkennen, was Vaughan hingegen dank des Implantats kann. Leutnant Vaughan wird als kleine Geheimwaffe im Kampf eingesetzt und soll die eigenen Truppen verstärken.

C-12
Solche Zwischensequenzen tauchen immer wieder im Spiel auf.

Gespielt wird aus einer '3rd Person'-Perspektive - meistens zumindest. Ihr könnt nämlich die Kamera frei rotieren lassen, vorausgesetzt ihr seid in Besitz eines Dual Shock-Controllers. Dies geht dann bequem mit dem rechten Analog-Stick. Des weiteren könnt ihr auch eine Ego-Ansicht aktivieren. Dann seht ihr die Welt durch Vaughans Implantat und könnt bereits Feinde aus grosser Distanz ausmachen und effektiv bekämpfen. Und dann gibt es auch noch die Auto-Visier-Möglichkeit. Hier bewegt sich die Kamera weiter an den Boden heran. Meistens wird aber aus der klassischen '3rd Person'-Ansicht gezockt.

Überhaupt ist der gekonnte Einsatz dieser Möglichkeiten entscheidend über Sieg und Niederlage. Denn auch wenn es nach 'Rambo'-Stil klingt, steckt bei 'C-12' etwas mehr dahinter - sonst beisst ihr recht zügig ins Gras. Ihr könnt nicht einfach durch die Gegend stolzieren und mit der Auto-Ziel-Funktion die Gegend reinigen. Das ist unmöglich, da ihr nur einen Gegner gleichzeitig anvisieren könnt, diese aber manchmal in einer Gruppe auftreten. Im Gegenteil, ihr seid mehr oder weniger gezwungen, die Gegend zunächst richtig auszukundschaften und euch nach Gegnern umzuschauen. Nur so könnt ihr Angriffe aus dem Hinterhalt verhindern - egal ob dies Scharfschützen oder ganze Geschütztürme mit Laserkanonen sind.

C-12
Darf ich euch vorstellen: Leunant Vaughan.

Vorsicht ist die Mutter aller Tugenden. Denn bei 'C-12' wird euch das Leben des Leutnants schon etwas wert sein. In den einzelnen Level gibt es nämlich nur vereinzelt Speicherpunkte und kaum Möglichkeiten, durch Medipacks seine Energieleiste aufzufüllen. Jede unvorsichtige Bewegung kostet da schnell Energie und bei grossen Gegnern vielleicht sogar nach wenigen Treffern das Leben - darauf müsst ihr vom letzten Savepoint starten und wohl oder übel grosse Teile des Levels erneut spielen. Die Alternative klingt auch nicht verlockend: Ihr könntet auch nach jeder Aktion zum letzten Savepoint zurück laufen, was aber nicht Sinn und Zweck des Spieles ist und den Spielspass raubt. Viel mehr Spass macht da schon das umsichtige Spielen.

 

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