Test - Call of Duty 2 : Call of Duty 2

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Waffen und Interface

Zur Gegnervernichtung steht euch ein ganzes Arsenal an authentischen und glaubwürdig umgesetzten Waffen zur Verfügung, wobei ihr zwei dickere Wummen, sowie eine Hand voll Granaten mit euch tragen könnt. Dabei steht euch in Summe eine gute Auswahl an Rifles, MPs und schweren Waffen zur Verfügung. Waffen und Munition könnt ihr erlegten Gegnern abnehmen. Was es nicht gibt, sind Medipacks oder sonstige Power-ups, stattdessen könnt ihr euch nach schweren Treffern in eine stille Ecke verkrümeln und einige Sekunden warten, bis ihr euch halbwegs regeneriert habt. Natürlich könnt ihr jederzeit verfügbare Geschütze nutzen, auch Fahrzeuge werden hin und wieder geboten, insbesondere die Panzer in der El-Alamein-Kampagne, deren Steuerung ganz gut von der Hand geht.

Das HUD gibt sich sparsam, um für eine intensivere und realistischere Einbindung des Spielers zu sorgen, Munition und Granaten werden nur beim Benutzen oder Nachladen angezeigt, eure Gesundheit ist gar nicht ersichtlich. Lediglich ein Kompass mit Gegnern, Kameraden und Missionspunkten steht euch permanent zur Verfügung. Extrem hilfreich ist der Granaten-Marker, der euch zeigt, wo in eurer Nähe gerade eine feindliche Granate gelandet ist, sodass ihr noch ein paar Sekunden zur Flucht habt. Wie gewohnt habt ihr zudem auch wieder die Möglichkeit, per Schultertaste über den Lauf zu zielen, was sich mittlerweile bei vielen Shootern als Standard eingebürgert hat. Auch könnt ihr per Analogstick-Druck beim Snipern die Luft anhalten, um präziser zu zielen.

Der Schwierigkeitsgrad des Spieles ist nicht ganz ohne - wenn euch die Projektile gleich in Familienpackungen aus verschiedenen Richtungen um die Ohren fliegen, traut mach sich manchmal gar nicht so recht aus der Deckung heraus. Zudem sorgen clever gescriptete, aber zumeist nicht unfaire Ereignisse für jede Menge Spannung. Eigene Speicher-Möglichkeiten habt ihr während der Missionen allerdings nicht, es gibt jedoch sehr fair gesetzte Autosaves und Rücksetzpunkte, sodass eigentlich nie eine Unterbrechung des Spielflusses aufkommt.

Mehrspieler-Modus mit Fehltritten

Wer nach den Einzelspieler-Kampagnen immer noch nicht schweißgebadet die Nase voll hat von der Kriegs-Action, kann sich dem Multiplayer-Modus widmen. Bis zu vier Spieler dürfen im Splitscreen gegeneinander antreten. Im System Link treten 16 Soldaten an, online sind es nur acht. Das ist äußerst schade, da man den Maps die PC-Herkunft deutlich ansieht. Viele Areale sind dermaßen groß und verwinkelt, dass sie eigentlich wohl eher für 32 Spieler gedacht sind. Geboten wird der übliche Standard in Form von 'DM', 'TDM' und 'CTF', aber auch zwei eher missionsorientierte Modi sind vorhanden. Im HQ-Modus müsst ihr bestimmte Punkte auf den enorm umfangreichen Maps erobern und halten, um Punkte für euer Team zu kassieren, des Weiteren gibt es einen Suchen-und-Zerstören-Modus, in dem es im Wesentlichen um das Platzieren von Sprengsätzen unter Zeitlimit geht.

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