News - Call of Duty: Advanced Warfare : Donald Trump stolz auf Auslieferung fiktiver Kampfjets

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Einmal mehr beweist US-Präsident Trump, dass er Realität und Fiktion nur schwer voneinander trennen kann. Kürzlich pries er die Verkäufe eines neuen Kampfjets an. Das Problem: Den gibt es nur in Call of Duty: Advanced Warfare.

Ist der US-Präsident Donald Trump ein heimlicher Call-of-Duty-Spieler? Eher unwahrscheinlich, aber in einer Pressekonferenz mit der norwegischen Premierministerin Erna Solberg am Donnerstag hat sich das amerikanische Staatsoberhaupt auf einen fiktiven Kampfjet bezogen, der nur in einem Call-of-Duty-Spiel existiert. "Im November haben wir die ersten F-52er und F-35 Kampfjets ausgeliefert", verkündete Trump den Reportern. Der F-35 ist ein Tarnkappenflugzeug von Lockheed Martin. Die Baukosten für ein solches Modell betragen 85 Millionen US-Dollar und die USA besitzen etwa 265 davon.

Anders sieht es dagegen beim F-52 (Inneres des Cockpits im Bild oben) aus, denn dieser existiert überhaupt nicht. Zumindest nicht in der Realität. Es handelt sich um einen fiktiven Jet von Sledgehammer Games, der 2014 in dem Zukunftskriegs-Shooter Call of Duty: Advanced Warfare zum Einsatz kam. Handlungszeit des Spiels ist das noch weit entfernte Jahr 2054. Niemand im Raum wagte es, den Präsidenten zu unterbrechen, während er fortfuhr: "Insgesamt verfügen wir über 52 davon und einige davon wurden sogar frühzeitig fertiggestellt."

Der Rüstungskonzern Lockheed Martin gab an, bereits zehn der von den Norwegern georderten 40 F-35ern ausgeliefert zu haben. Über Trumps F-52er äußerte sich das Unternehmen nicht. Das Weiße Haus ging bislang nicht auf Fragen der Washington Post zu Mr. Trumps Spielverhalten ein.

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