14.11.2008 - Dennis Hartmann
Ein schwarzer Schleier liegt über den Augen. Nur langsam kommt Dimitri Petrenko zu sich. Als einer der wenigen hat er das Massaker, das die Deutschen in Stalingrad angerichtet haben, überlebt. Nur wenige Meter von ihm entfernt sind sie immer noch dabei zu überprüfen, ob seine Kameraden auch wirklich gefallen sind. Jede Bewegung könnte ihn jetzt verraten. Das Herz pocht so laut, dass er Angst hat, es könnte ihn verraten. Als sie sich abwenden, kann er für einen kurzen Moment aufatmen. Langsam kriecht Dimitri durch die Pfützen, noch immer nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Da vorne bewegt sich jemand. Reznov, ein Scharfschütze etwas älteren Semesters, gibt sein Gewehr weiter und zeigt auch sogleich das zu erledigende Ziel: Heinrich Amsel, General und Oberbefehlshaber der deutschen Truppen in Stalingrad.

Was wir im ersten Absatz beschrieben haben, ist der Beginn der zweiten Geschichte von Call of Duty: World at War. Dimitri Petrenko kämpft sich von Stalingrad über Seelow bis vor die Mauern Berlins und darüber hinweg, bis er die Niederlage Deutschlands mitbesiegelt. Da eine Geschichte den Entwicklern von Call of Duty selten ausreicht, startet ihr mit Private Miller den amerikanischen Feldzug gegen Japan. Allerdings gibt es einen Haken an der Sache. Als Kriegsgefangener auf dem Makin-Atoll habt ihr nichts zu lachen. Doch auch diese Situation werdet ihr heil überstehen und mit dabei sein, wenn es gegen die stark befestigte Insel Peleliu geht und Okinawa als letztes Bollwerk des japanischen Widerstands fällt.
Seltsam, dass man oft erst auf einen neuen Teil der CoD-Serie warten muss, um eine derart dichte Kriegsatmosphäre zu erleben. World at War bleibt dieser Tradition treu und zeigt den Kampf in zum Teil sehr drastischen Szenen. Aufgeschlitzte Kehlen, an Strommasten erhängte Soldaten und andere Gräueltaten werden euch nicht verborgen bleiben. All das wird von einer Soundkulisse untermalt, die nicht realistischer sein könnte. Zu jeder Hauptperson gehört immer eine Vertrauensperson wie der Russe Reznov, der ebenso wie das amerikanische Pendant von sehr bekannten deutschen Synchronstimmen gesprochen wird. Leider hat es nicht mehr dazu gereicht, die Lippenbewegungen mit den deutschen Sprechern zu synchronisieren.
An beiden Fronten kommen unterschiedliche Kriegswerkzeuge zum Einsatz und auch die Taktiken der Feinde unterscheiden sich erheblich. Während wir das Verhalten der Deutschen schon aus früheren Teilen kennen (Einsatz von Panzern, Artillerie und MG-Nestern), zeigen sich die Japaner von der hinterhältigen Seite. Aus verdeckten Bodenluken kommen sie mit ihrem Bajonett angestürmt und versuchen, uns aufzuschlitzen. In Bäumen hocken Scharfschützen. Diesen rücken wir unter anderem mit Flammenwerfern zu Leibe. Da der D-Day dieses Mal nicht stattfindet, heißt das nicht zwangsläufig, dass wir auf die geliebten Landungsboote verzichten müssen. Die schwer verteidigten Pazifikinseln bieten eine mindestens ebenso gute Gelegenheit, sich nasse Socken zu holen.
Natürlich können so viele spannende Momente, wie sie Call of Duty liefert, nur durch den exzessiven Einsatz von Scripts generiert werden. Jeder Schritt des Protagonisten ist geplant. Bleibt dieser aus, passiert auch nichts und wir stehen da wie die Jungfrau vor dem Kind. Wie geht es weiter? Zum Glück ist das Gelände nicht wirklich weitläufig, sondern eher schmal gehalten, sodass man sich nicht verlaufen kann. Ab und zu wäre es aber doch schön gewesen, über einen Sandsack springen zu können, nur um die Flanke zu nehmen wie in Brothers in Arms. Spielerisch gibt es kaum Neuerungen. Alles schon mal irgendwie gesehen oder erlebt. Zur besten Abwechslung gehört sicherlich die Arbeit als Bordschütze auf einem Wasserflugzeug, mit dem wir die eigene Flotte verteidigen. weiter...
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Kommentare zu Call of Duty: World at War
WaW Rezension
Ich bin enttäuscht von Call of Duty: World at War. Zuerst kostet es über 49.99 Euro. Das ist sehr nervig, da das teuer ist. Dieses Produkt missfällt mir auch, weil es langsam läuft. Es frustriert mich sehr. Du findest das Zombie Spiel für Call of Duty World at War sehr gut und ich auch, aber ich finde das ganze Spiel nicht so gut außer dem Zombies Spiel.
Ist schon ziemlich lange her, trotzdem schreibe ich hier noch meinen Senf:
CoD 5 macht Spass, ist aber wie schon erwähnt, ein grafisch besserer Aufguss der letzen 3 (CoD MWF fällt weg). Um den Spiel"spass" länger zu halten empfehle ich den Veteranenmodus. Da hast du bestimmt länger als 5 Stunden und es ist unglaublich schwer und knackig. Ich stecke im Moment im zweitletzten Level fest, der ist so schwer, das ist kaum zu schaffen.
Was im Test nicht erwähnt wurde, ist die ewig nervende Respawnerei der Gegner und dass du im Veteranenmodus mit Granaten nur so zugemüllt wirst. Zum Teil also recht unfair das Ganze...
Call of Duty World at War
Dieser 5. Teil von CoD ist wohl der beste aller Teilen.
Die Grafik ist Top. Es konnte nicht noch besser gemacht werden,einfach bombastisch.
Die Story einfach klasse. Und dass die Staaten Japan, USA, Russland und Deutschland mal wieder dabei sind ist geil. Dass nenne ich Geschichte. Viele verschiedene Waffen und Ausrüstung können verwendet werden. Und ganz klasse hinterhältige Tricks der Gegner sind im Spiel eingegangen worden. Top Spiel im Jahre 2008.
wenn schon denn schon : www.gamesonly.at
naja wie die meinen xd für mich is es COD2
mit besserer grafik und CoD4 mp nich zu vergessen.... aber innovativ find ichs net
ja ne is wie COD 2 hätten die sich eig sparen können und noch n bissel in die zukunft rücken zwa aber nich so extrem aber so n bissel darf ja sein

naja wie die meinen xd für mich is es COD2
weil die "ungeraden" CoD-Teile von einem anderen Entwicklungsstudio gemacht werden als die "geraden" CoD-Teile. CoD6 wird wahrscheinlich wieder in der Gegenwart spielen.
Guter Test! Der zeigt mir, dass ich das Spiel vlt. nie spielen werde
Kann sein, dass es Spaß macht, aber ich verstehe sowieso nicht, wieso man zuerst (endlich) Modern Warfare macht und dann wieder zurück in den 2. Weltkrieg geht!
PS: Wie heißt das Lied im Video?! Ist das nicht Godsmack?!
Hab das Spiel bei einem Kumpel gespielt und mich hat es gar nicht mehr fasziniert. Ich hab fast alle Call of Duty und Medal of Honor Teile gespielt, und irgendwann ist es einfach genug immer wieder das Gleiche mit etwas besserer Grafik vorgesetzt zu bekommen.
Das Thema zweiter Weltkrieg sollte doch mal endgültig erledigt sein im Ego Shooter Genre. Es gibt kein Szenario das durchgelutschter ist als das.
Aber... für Frischlinge (ohne große CoD oder MoH Erfahrung) ist es sicherlich ein spannendes Erlebnis.
UNCUT-Patch
Für alle, die nicht gut Englisch können, denn bei cod5 braucht man mehr als gutes schulenglisch, und trotzdem abfallende körperteile mehr blut und den zombie modus haben wollen gibt es ein uncut-Patch. Einfach googlen so hab ich es auch gefundn
Moinsen !!!!!

Ich hab seit heutmorgen die us uncut und cod 5 ist das beste game was die gemacht haben und mann kann es kaum vergleichen mit cod 4
und ich freu mich schon auf den zombie mod
für alle die es uncut haben wollen :
gamesware ich hab es für 51,99 bekommen ich hab auch schon 1 monat vorbestellt jetzt kann mann es für 54,99€ bekommen und ist genauso teuer wie die deutsche light version.
ich finde cod 4 besser als die 5 ich hoffe das cod 6 auch wieder modern wird
WAS!!! Kein Zombie Version für die Schweizer? Das ist doch Schei*se.
Kann mir jemand bitte sagen wie das Lied hier oben im Trailer heisst?
Glaub gelesen zu haben, dass es für Österreich keine Uncut gab oder?
Und mein wenn es den Zombiemod und Hakenkreuze nicht gibt, dann ist es doch auch KEIN! Uncut.
ich würde das warscheinlich das auch machen könnte ich besser englisch. noch eine frage schnell. wird denn in der schweizer version auch das abfallen gliedmassen dabei sein ?