Test - Crash Bandicoot: The Wrath of Cortex : Crash Bandicoot: The Wrath of Cortex

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Wer hätte das gedacht: Crash Bandicoot, der vor nicht allzu langer Zeit noch als potentielles Maskottchen für die damals aktuelle PlayStation gehandelt wurde, feiert seinen Einzug auf die Xbox. Zwar bekommen Besitzer von Microsofts leistungsstarker Konsole kein völlig neues Spiel, sondern lediglich eine Umsetzung des PS2-Abenteuers der ausgeflippten Beutelratte - für einige optische Verbesserungen hat es aber allemal gereicht. Ob die Xbox-Umsetzung von 'Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex' irgendwelche Überraschungen parat hat oder bloß altbekannte Kost bietet, erfahrt ihr in diesem Review.

Crash Bandicoot: The Wrath of Cortex
Während Crash noch seinen Urlaub genießt …

Was die Story angeht, scheint sich bei 'Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex' aber eher wenig getan zu haben. Wie eh und je versucht der böse Dr. Neo Cortex die Weltherrschaft an sich zu reißen, wobei es dann natürlich an Crash Bandicoot, also euch, liegt, dies zu verhindern. Dieses Mal versucht Cortex, mit Hilfe von antiken Masken an die Macht zu gelangen. Diese mystischen und mächtigen Masken kontrollieren nämlich die vier Elemente, weshalb die Welt aus ihren Fugen geraten würde, wenn die Masken aus ihrem tiefen Schlaf geweckt würden. Da Crash Bandicoot zusammen mit seiner schlauen Schwester Coco gerade im Urlaub ist und das schöne, sonnige Wetter auf einer tropischen Insel genießt, bekommt er jedoch noch nichts von Dr. Cortex' bösen Plänen mit, weshalb es dem alteingesessenen Bösewicht dann auch tatsächlich gelingt, die vier Masken zu erwecken und auf die Menschheit loszulassen.

Spätestens hier wird dann aber auch wirklich ein Superheld benötigt, so dass es Crash natürlich nicht lassen kann und eingreift. Glücklicherweise steht ihm eine freundlich gesinnte Maske, die selber nichts mit Elementarkräften am Hut hat, dafür aber sprechen kann, mit Rat und Tat zur Seite, so dass Crash zumindest einmal ein konkretes Ziel vor Augen hat: Er muss alle Elementarkristalle einsammeln, um die vier Elementarmasken wieder in ihren Schlaf zu versetzen.

Wie ihr schon den obigen Zeilen entnehmen könnt, artet die eher ungünstige Lage der Welt für Crash in eine einfache Sammelorgie aus, wie man es wohl nicht anders erwartet hätte. Dies soll uns aber nicht daran hindern, Crash bei seinen wagemutigen und abermals actionreichen Abenteuern über die ganze Welt zu begleiten.

Crash Bandicoot: The Wrath of Cortex
… versammeln sich bereits die Bösewichter.

Hüpfen und Rennen in Reinkultur
Wenn die 'Crash Bandicoot'-Serie eines auszeichnet, dann ist das wohl das stets lineare aber dennoch abwechslungsreiche Gameplay, das eigentlich aus nichts anderem als einem 2D-Jump'n'Run mit dreidimensionaler Optik besteht. Dass diese technisch gesehen etwas ernüchternde Tatsache nicht unbedingt schlecht sein muss, zeigte ja schon der Erfolg der 'Crash Bandicoot'-Spiele auf anderen Konsolen.

Um nun aber zum eigentlichen Spiel zu kommen, wollen wir uns der Steuerung widmen. Während ihr Crash, oder in einigen Levels auch erstmals seine Schwester Coco, mit dem linken Ministick durch die unterschiedlichen Landschaften bugsiert, könnt ihr bequem per Druck auf die A-Taste springen, was ihr auch die meiste Zeit über im Spiel machen werdet. Um die zahlreichen Gegner aber auch anders angreifen zu können, kann sich Crash wie eh und je seiner Wirbelattacke bedienen, die ihr mit der X-Taste ausführt. Wenn ihr dies tut, wirbelt Crash wie wild durch die Gegend, ist aber immer noch mit leichten Einschränkungen steuerbar, und verhaut automatisch jeden Gegner, der ihm dabei in die Quere kommt. Coco setzt hierbei allerdings nicht auf die patentierte Wirbelattacke, sondern kann mit einem knallharten Karatetritt überzeugen, der ebenfalls seinen Dienst verrichtet. Ebenfalls nicht unwichtig: Wenn ihr die B-Taste gedrückt haltet, kauert sich die gesteuerte Figur zusammen und kann somit diversen gegnerischen Angriffen aus dem Weg gehen. Auch das Kriechen ist möglich, dazu drückt ihr einfach in irgendeine Richtung, während ihr bereits zusammengekauert seid.

Crash Bandicoot: The Wrath of Cortex
Der Dschungel ist voller Gefahren.

Natürlich ergeben sich aus diesen grundlegenden Aktionsmöglichkeiten noch einige andere Aktionen, die dann vor allem in späteren Spielabschnitten gefragt sind. So könnt ihr beispielsweise über den Boden gleiten, wenn ihr während dem Rennen versucht, euch zusammenzukauern. Eine fast schon obligatorische Stampfattacke, die alle Gegner unter euch platt macht, führt ihr hingegen aus, wenn ihr dasselbe während eines Sprungs macht. Zu diesen Aktionen kommen dann im Laufe des Spiels sogar noch einige mehr hinzu, die ihr euch aber erst in den verschiedenen Bosskämpfen erarbeiten müsst. So müsst ihr euch beispielsweise nicht nur die früchteschießende Bazooka von Crash, sondern auch den eigentlich zur Standardausstattung eines Jump'n'Runs gehörenden Doppelsprung erst einmal verdienen. Kommen wir also zum Spielverlauf selber.

 

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