Test - Creatures Playgrounds : Creatures Playgrounds

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Mit 'Creatures Playground' erwartet uns nun schon der zweite Teil der 'Creatures Village'-Serie, die speziell für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter konzipiert ist. Dementsprechend einfach gestalten sich Aufgaben und Gameplay, im Hintergrund arbeitet die bekannte 'Creatures'-Logik.

Schon der Einstieg ist relativ unkompliziert. Ihr fangt in einem kleinen Raum an, der mit zwei Eiern bestückt ist. Diese könnt ihr wiederum ausbrüten, indem er sie in ein kleines Schaukelbett legt und ein paar Sekunden wartet. Was lernen wir daraus? Norns sind keine Säugetiere. Kann man überhaupt von 'normalen' Tieren sprechen? Auf jeden Fall gleichen sie dem Menschen in vielerlei Hinsicht. Sie haben so zum Beispiel nach einer ausgiebigen Mahlzeit Essensreste am Mund und besitzen auch sonst keine guten Manieren. Wenigstens verläuft die Fortpflanzung, in Anbetracht der Zielgruppe eines solchen Spieles, diskret und jugendfrei ab. Mehr als ein länger anhaltender Schmatzer zeugt nicht vom Geschehen. Hardcore-Nornzüchter werden dieses Geräusch kennen, da es bis jetzt in jedem Spiel der 'Creatures'-Reihe auftauchte.

Zahlreiche Rätsel und Minispiele hat man in das Spiel eingefügt. So könnt ihr auf dem Spielplatz, welches zugleich das Hauptgelände des Spiels darstellt, zum Beispiel mit einem Gartenschlauch auf verschiedene Ziele schießen und Zusatzbauteile sowie ein Puzzleteil gewinnen.

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Auf dem Mondberg.

Wie eben angesprochen, könnt ihr bei einigen Rätseln Puzzleteile gewinnen. Diese ergänzen sich dann zu einem Bild, dessen Vervollständigung einen der Hauptanreize des Spieles ausmacht. Bis ihr jedoch alle Teile beisammen habt, wird einige Zeit vergehen. Manche Sachen gelingen sofort, für manche Rätsel benötigt ihr aber auch ein wenig länger. Grundsätzlich kann man bei den meisten Geschicklichkeitsspielen davon ausgehen, dass man mehr erreicht, wenn man wie verrückt auf der Maus rumhämmert.

Andererseits erfordert das Angelspiel viel Ausdauer. Im Teich sind viele nette Sachen versteckt. Es dauert nur ziemlich lange bis ihr Glück habt und mal keinen Fisch oder Stiefel aus dem Tümpel zieht.

Wer schon immer mal hoch hinaus wollte kann sich in eine Raumschiff beamen lassen.
Eine etwas eigenartige, aber tolle Überraschung erwartet euch dort oben - eine Winterlandschaft mit Pinguinen! Mittels Seilbahn könnt ihr euch dann auf einen Hügel fahren lassen, von dem ihr mit einer Art Schlitten wieder hinunter sausen könnt. Bei der Abfahrt gilt es aber einigen Gegenständen auszuweichen. Seid ihr ohne Rempler am Ende angekommen, winkt wieder eines der begehrten Puzzleteile.

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Die Malfunktion.

Wie es der Name schon vermuten lässt, dreht sich alles um einen Spielplatz. Zahlreiche kleine und große Attraktionen werdet ihr vor einer Wüstenkulisse vor finden. Das Ganze soll sicher ein wenig an Las Vegas erinnern.

Ein wenig 'Railroad Tycoon'-Stimmung macht sich breit, wenn ihr eure eigene kleine Achterbahn bauen müsst. Auch hier könnt ihr durch das Lösen einiger Aufgaben mehr Bauteile für eure Bahn erwerben und so die Fahrt etwas abwechslungsreicher und aufregender gestalten. Leider ist der Aufbau einer Achterbahn durch das Fehlen eines Buttons recht mühselig. Falls ihr nämlich ein zurückliegendes Teilstück verändern wollt, müsst ihr alle nachfolgenden Teile wieder entfernen. Dass dies sehr nervig ist, muss ich wohl hier nicht extra erwähnen.

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In der Mine.

Tja, als kleiner Fratz hat man es nicht leicht... Überall pfuschen die Eltern rum. So hat man 'Creatures Playground' auch eine Elternkontrolle verpasst, die den Erziehungsberechtigten unter anderem die Möglichkeit gibt, ein Passwort auf die Welt zu legen oder die Spielzeit pro Tag einzustellen. Damit das unschuldige Kind die diktatorischen Maßnahmen nicht wieder rückgängig machen kann, lässt sich auch diese Einstellungsgeschichte mit einem Passwort vor Eingriffen der genervten Kids sichern.

 

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