Test - Crusty Demons : Crusty Demons

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Bei Climax' 'Crusty Demons' handelt es sich um ein auf Tricks basierendes Motorradspiel, das sich inhaltlich ganz an Trendsport-Spielserien wie 'Tony Hawk's Pro Skater' hält. Um dem Ganzen eine spezielle Note zu verleihen, erwartet euch eine ziemlich skurrile Story. Alles Weitere erfahrt ihr im Test.

Climax' 'Crusty Demons' ist ein auf Tricks basierendes Motorradspiel, das sich inhaltlich ganz an Trendsport-Spielserien wie 'Tony Hawk's Pro Skater' hält. Um dem Ganzen eine spezielle Note zu verleihen, erwartet euch eine ziemlich skurrile Story. Beim Versuch, ihren größten Stunt abzuziehen, kommt die gesamte Stuntcrew ums Leben und findet sich in der Hölle wieder. Hier wartet auch schon der Teufel auf die Bande und unterbreitet ihr das verführerische Angebot, wiederbelebt zu werden und Unsterblichkeit zu erlangen. Im Gegenzug müssen die Stuntfahrer ein paar Aufträge für den Teufel erledigen.

Let's ride Bike

Bevor es losgehen kann, müsst ihr euch für einen der sieben Fahrer sowie eines der anfänglich erhältlichen Bikes entscheiden und startet erst mal mit dem Tutorial. Hier lernt ihr die Grundaktionen und das Tricksystem kennen. Zu Letzterem gehört ein ganz spezielles Feature: Ihr seid zwar bereits jetzt unsterblich, könnt euch aber noch immer verletzen. Baut ihr nun spektakuläre Unfälle, so werden euch diese in Form von Punkten angerechnet. Hierzu stehen euch sogar bestimmte Aktionen, wie das bewusste Abspringen vom Bike, zur Verfügung. Um das Ganze noch etwas anzukurbeln, gibt es eine Nitrofunktion, mit der ihr eure Geschwindigkeit boosten könnt.

Schwieriger als gedacht

Leider ist die Steuerung ziemlich unausgereift und lässt euch oftmals unabsichtlich Unfälle bauen. Auch das Vollführen der Tricks gestaltet sich schwieriger als gedacht. Die Lernkurve der Tricks ist ziemlich hoch und sorgt in Kombination mit der ungenauen Steuerung für Frust. In den sieben Locations Texas, Arizona, New York City, Caucun, Amsterdam, Rio und Tokio erwartet euch zwar eine Unmenge an Sprung- und Stuntmöglichkeiten, doch will der Funke aufgrund der genannten Mängel irgendwie nicht so recht überspringen. Auch die Aufgaben sind nicht wirklich berauschend. Ihr müsst hauptsächlich bestimmte Stunts vollführen, gegen die Zeit fahren oder Objekte einsammeln. Hin und wieder müsst ihr euch dann noch ein anderes Fahrzeug, wie etwa ein Mini-Bike, einen ATV oder einen Rasenmäher, besorgen, was zumindest fahrtechnisch für Abwechslung sorgt. Neben der Story gibt es noch die Modi Freeride und Teufelsrennen, in denen ihr Levels wiederholt und auf Rekordjagd geht. Mehrspielerfans wird daneben noch ein Split-Screen-Modus für bis zu vier Spieler geboten.

Technisch kein Überflieger

Optisch ist das Spiel ziemlich mittelmäßig. Das Leveldesign ist sehr repetitiv und die Effekte äußerst spärlich. Dafür sind aber die Animationen halbwegs akzeptabel ausgefallen. Zudem bietet das Spiel einen 60Hz-Modus, was immerhin für Pluspunkte sorgt. Die englische Synchronisation ist dagegen einfach nur schlecht. Die rockorientierte Musik geht dagegen gerade noch so durch.

Fazit

von Sacha Röschard
Eingefleischte Fans des Genres können sich auf ein Probespiel einlassen, sollten aber aufgrund der unausgereiften Steuerung und des bockigen Tricksystems nicht zu viel erwarten. Anfänger sind mit der Konkurrenz weit besser beraten.

Überblick

Pro

  • sieben Locations
  • coole Stunts
  • 60Hz-Modus

Contra

  • unausgereifte Steuerung
  • bockiges Stuntsystem
  • schreckliche Synchronisation
  • repetitives Leveldesign

Wertung

  • PS2
    55
    %

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