Test - Day of Defeat : Day of Defeat

  • PC
Von Kommentieren

Nach 'Counter-Strike' macht sich mit 'Day of Defeat' eine weitere 'Half-Life'-Modifikation auf den Weg in die Kaufhäuser. Wie 'Counter-Strike' bleibt das Spiel weiterhin kostenlos im Internet erhältlich, jedoch bietet die Verkaufsversion im Vergleich zur Internetversion einige neue Features. 'DoD' ist gleichzeitig auch das erste Spiel von Valve, das nicht vom jahrelangen Partner Sierra veröffentlicht wird, sondern von Activision. Ob sich der Kauf dieser Version auch für Besitzer eines Breitbandanschlusses rentiert und was die schon fünf Jahre alte 'Half-Life'-Engine zu leisten imstande ist, erfahrt ihr im folgenden Review.

Day of Defeat
Leider gibt es keinen Einzelspieler-Modus.

Teamarbeit ist gefragt
Wie in 'Counter-Strike' kämpfen in 'Day of Defeat' zwei Parteien gegeneinander, jedoch heißen diese nicht Counter-Terrorists und Terrorists, sondern Alliierte und Achsenmächte. Das Ziel ist es, mit dem eigenen Team möglichst alle Flaggen einzunehmen und diese anschließend zu verteidigen. Einzelkämpfer sind in diesem Spiel sicher fehl am Platz da es nur durch ein gutes Zusammenspiel untereinander möglich ist, diese Mission zu erfüllen. Um sich besser absprechen zu können, steht im Spiel ein integriertes Voiceprogramm zur Verfügung. Solltet ihr über kein Headset oder Mikrofon verfügen, so könnt ihr auch die vorgefertigten Voicecommands nutzen, mit denen man beispielsweise das Team auffordern kann, Rückendeckung zu geben.

Day of Defeat
Hier könnt ihr eure Serverliste updaten und den Filter einstellen.

Breit gefächertes Waffenarsenal
Ob auf Seiten der Alliierten oder auf der Seite der Deutschen, 'Day of Defeat' bietet ein breit gefächertes Waffenarsenal. Ihr habt die freie Wahl zwischen sieben verschiedenen Waffengattungen. Ob Grenadier, Stoßtruppe, Unteroffizier, Scharfschütze, MG-34-Schütze oder MG-42 Schütze, es sollte für jeden etwas dabei sein. Leider ähneln sich die Waffen sehr beim Verziehen und somit ist oft kaum ein Unterschied beispielsweise zwischen dem MG-32-Schützen und dem MG-42-Schützen zu erkennen. Zu allen Waffen erhaltet ihr ausreichend Munition, um an der Front überleben zu können. Das Problem des Granatenspams in früheren 'Day of Defeat'-Versionen besteht nun nicht mehr, da die Grenadiere mit lediglich zwei Granaten auf den Weg geschickt werden. Die Sounds der Waffen wissen zu überzeugen, da jedes Gewehr anders klingt und dem Spieler somit kein Einheitsbrei zugemutet wird.

Day of Defeat
Die Klasse kann nun ausgewählt werden.

Veraltete Grafik
Leider merkt man 'Day of Defeat' deutlich an, dass die 'Half-Life'-Engine nunmehr schon fünf Jahre auf dem Buckel hat. Alle Levels wirken extrem eckig und nicht zuletzt bei den Spielermodellen ist ein akuter Polygonmangel zu vermelden. Vor allem bei der Darstellung des Wassers merkt man die Überlegenheit aktueller Engines. Spieler, die eine exzellente Grafik suchen, greifen dann wohl eher zu Konkurrenzprodukten wie 'Battlefield 1942'. 'Day of Defeat' setzt jedoch andere Akzente als 'BF 1942', da der Nahkampf im Vordergrund steht, während in 'Battlefield' viele Gefechte schon durch gezieltes Artilleriefeuer oder den Einsatz eines Bombers entschieden werden. Deshalb sucht ihr riesige Ebenen, Flugzeuge, Schiffe und feste Geschütze vergebens. Auf manchen Maps findet ihr jedoch feste Mörser, die zum Beispiel bei Omaha Beach verwendet werden können, um die Amerikaner schon auf dem Strand zu dezimieren.

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel