Preview - Der Anschlag : Der Anschlag

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Der Anschlag
Die große Halle ist gesichert und gegnerfrei.

An Bewegungsmöglichkeiten gibt es eine frei konfigurierbare Standard-Shooter-Steuerung. Zudem können eure Kameraden hocken oder stehen, ebenso ist das vorsichtige Linsen um die Ecke möglich, was auch oftmals erforderlich ist, um gut versteckte Gegner zu eliminieren. Ob ihr wirklich mit jedem Widersacher in den Kampf ziehen wollt, bleibt euch überlassen, oftmals gibt es die Möglichkeit, mit wenigen Feuergefechten das Missionsziel zu erreichen. Neben dem Waffeneinsatz gibt es auch öfter mal Objekte zu benutzen, so müssen Türen geknackt werden, PCs gehackt und Ähnliches. Das geschieht mittels der Use-Taste und nimmt immer mal ein paar Sekunden in Anspruch.

Zahlreiche Spiel-Modi
Neben der Kampagne können alle Missionen auch als Einzelmission gespielt werden. Hinzu kommen im Einzelspieler-Modus die Spiel-Modi 'Firefight' (alle Gegner erlegen) und 'Lone Wolf' (Fluchtpunkt lebend erreichen), welche ebenfalls auf den elf Einzelspieler-Maps stattfinden. Wer es gern etwas schwieriger mag, der kann festlegen, dass innerhalb einer Mission nicht gespeichert werden kann, es keine Toten im eigenen Team geben darf oder ihr keine Support-Teams zur Verfügung habt. Zusätzlich gibt es optionale Zielhilfen, so dass im Prinzip sowohl Einsteiger als auch Profis die richtige Herausforderung finden.s

Der Anschlag
Unsere Team-Mates folgen uns brav.

Neben dem abwechslungsreichen Singleplayer-Modus und der Kampagne, die leider viel zu schnell durchgespielt ist, gibt es auch wieder einen umfangreichen Multiplayer-Modus. Fünf Teamplay-Modi (SAR, Siege, Domination, King of the Hill und Last Man Standing), drei Kooperativ-Modi (Mission, Fire Fight, Recon) und vier Jeder-gegen-jeden-Modi warten darauf, von euch entdeckt zu werden. Sechs Multiplayer-Maps sind im Gepäck, zudem können alle elf Maps des Singleplayer-Modus gespielt werden.

Der Anschlag
Etwas Statistik nach dem Einsatz.

Grafik und Sound überzeugend
Grafisch gesehen kann 'The Sum Of All Fears' überzeugen. Die Qualitäten der Engine wurden nun auch in den Gebäuden gut umgesetzt. Schöne Objekte, Beleuchtungen und Texturen warten auf euch, allerdings hier und dort auch ein paar kleine Aussetzer, wenn Wandtexturen verwaschen wirken oder Objekte etwas nach Bitmaps aussehen, was aber recht selten der Fall ist. Gegner und Models sind sehenswert und auch gut animiert. Die Preview-Version macht auch bereits einen sehr flüssigen Eindruck, Bugs waren absolute Mangelware.

Sehr gelungen ist auch die Soundkulisse. Neben guter Sprachausgabe beim Briefing und sehr guter Hintergrundmusik fallen vor allem die exzellenten Waffengeräusche auf. Funkverkehr mit den Team-Members lässt feine Atmosphäre aufkommen, man schwitzt regelrecht mit, wenn vom Support-Team die Meldungen kommen, dass Kameraden gefallen sind. Auch geben die Gegner hier und da Kommentare mit passendem Dialekt von sich, wodurch sie sich einerseits auch mal verraten, andererseits aber auch eine gewisse Lebendigkeit erzeugt wird.

 

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Langsam aber sicher kann ich gar nicht genug kriegen von Red Storms Taktik-Shootern. 'The Sum Of All Fears' entpuppt sich dank nochmals entschlackter Teamsteuerung als unkomplizierter und einsteigerfreundlicher als 'Ghost Recon'. Auch die Überarbeitung der Engine hat sich gelohnt, die Innenlevel sind sehenswert und entsprechen vom Niveau her locker dem der Außenlevel von 'Ghost Recon'. Dank vieler kleiner Hilfs-Optionen kommen Einsteiger mit dem Spiel prima klar, aber auch hartgesottene Profis finden dank diverser Spieleinstellungen durchaus eine echte Herausforderung. Atmosphäre und Story stimmen auch - damit wieder ein Spiel mehr auf meiner Einkaufsliste.  

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