Test - Die Sims 2: Haustiere : Die Sims 2: Haustiere

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Der Hund ist der beste Freund des Menschen – so heißt es zumindest im Volksmund. Wenn da etwas dran ist, dürfte dem Erfolg von 'Die Sims 2: Haustiere' eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Wir haben uns mit den virtuellen Vierbeinern beschäftigt und sagen euch jetzt, ob sich der Kauf lohnt.

Moment mal: 'Die Sims 2: Haustiere' ist doch eigentlich ein Add-on für die PC-Vorlage. Und das will Electronic Arts uns als komplettes Konsolenspiel unterjubeln? Ruhig Blut, wir können euch beruhigen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Mogelpackung, sondern tatsächlich um ein vollwertiges Spiel – kein Grund zur Aufregung.

Ein tierischer Alltag

Im Grunde bekommt ihr mit 'Die Sims 2: Haustiere' das bekannte 'Die Sims 2' mit dem Zusatz der besagten Vierbeiner geboten. Sprich: Nach wie vor müsst ihr euch um die Bedürfnisse der Sims kümmern, beruflich Karriere machen und die Wünsche und Ängste der virtuellen Männchen im Auge behalten. An der Steuerung hat sich ebenfalls nichts geändert: Da ihr an der Konsole keine Maus zur Verfügung habt, dirigiert ihr die Sims direkt per Analog-Stick durch Haushalt und Landschaft. Das GameCube-Pad kämpft leider noch immer mit einigen Macken, da der Stick nicht ganz so präzise reagiert wie das PS2-Pendant – aber das nur am Rande.

Kommen wir lieber zum Kern dieses Spiels – den Tieren. Zu Beginn des Spiels wählt ihr euch einen oder mehrere Vierbeiner aus, die dann den Sims im Alltag zur Seite stehen. In der Konsolenfassung beschränkt sich die Auswahl primär auf Hunde und Katzen. Da es von diesen aber zahlreiche Rassen sowie Unterarten gibt, ist für ziemlich jeden Geschmack etwas dabei. Soll es beispielsweise ein edler Dalmatiner sein oder doch lieber der klassische Deutsche Schäferhund? Vielleicht eher eine stilvolle Perserkatze? Die Entscheidung liegt bei euch. Auf Wunsch bastelt ihr im Editor eine eigene Hunde- bzw. Katzenvariante zusammen, der ihr sogar eine individuelle Persönlichkeit verleihen könnt. Vom draufgängerischen Rabauken bis hin zum verschmusten Schoßhündchen ist eigentlich alles möglich. Doch Achtung: Diese Entscheidung hat teilweise Auswirkungen auf das Zusammenleben mit den Sims und die Erziehung des Tiers.

Gib Pfötchen!

Ja, die Erziehung der tierischen Freunde ist ziemlich wichtig. Wenn ihr eurem Haustier alles durchgehen lasst, dürft ihr euch nicht darüber wundern, wenn dieses später das gesamte Mobiliar auseinander nimmt oder den guten Perserteppich versaut. Zu diesem Zweck stehen euch mehrere Kommandos zur Verfügung: Buddelt der Hund beispielsweise wie ein Wilder Löcher im Garten, solltet ihr ihn umgehend ausschimpfen. Nur so lernt er, dass er etwas falsch gemacht hat. Für etwas mehr Disziplin sorgt übrigens auch das Training von Befehlen oder kleinen Tricks. Mit etwas Geduld bringt ihr den Tieren ein paar Kunststücke wie etwa Totstellen, Pfötchengeben oder sogar Singen bei – Letzteres erinnert allerdings eher an Katzenjammer. Überhaupt veranschlagen die Vierbeiner einiges an Zeit, denn sie wollen natürlich auch mit euch spielen und somit eine mehr oder weniger innige Beziehung aufbauen. Für all das gibt es Punkte, die ihr im Stadtpark in neue Accessoires oder weitere Tiere investieren könnt. Dort trifft euer Freund auch auf Artgenossen, mit denen er spielt, balgt oder sogar, nun ja, Liebe macht.

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