Test - Die Sims 2: Haustiere : Die Sims 2: Haustiere

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Was haben die Sims seit ihrem Debüt in der Welt der Computerspiele nicht schon alles erlebt? Sie haben den Uni-Campus unsicher gemacht, fröhliche Partys gefeiert und sogar Zaubertricks gelernt. Was fehlt da eigentlich noch? Ach ja, wie wäre es denn mit dem einen oder anderen Haustier? Klappt das auch auf dem DS?

Wie der Name schon verrät, dreht sich im neuesten Ableger von 'Die Sims 2' alles um die lieben Vierbeiner. Das Prinzip der DS-Version gleicht dem der anderen Varianten. Zu Beginn steht ihr erst mal vor der Wahl, welcher Begleiter es denn sein soll. Die größte Auswahl gibt es bei den Hunden und Katzen, die jeweils mit zahlreichen Rassen und Farbvariationen daherkommen. Insgesamt 22 Hunde- und 15 Katzenvarianten stehen zur Auswahl, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Wer eine Vorliebe für Details hat, darf sogar noch tiefer gehen und die Wesenszüge der Vierbeiner festlegen. Soll es etwa ein fauler Schäferhund sein, der noch dazu auf das Wort "Erziehung" einen großen Haufen setzt? Oder doch lieber ein ebenso verspielter wie aufgeweckter Dalmatiner, der seinem Herrchen bzw. Frauchen sprichwörtlich aus der Hand frisst? Die Wahl liegt bei euch.

Eine Frage der Erziehung

Kaum ist das Haustier in die heimischen vier Wände eingezogen, geht der Ärger schon los. Das neue Familienmitglied verrichtet sein Geschäft auf dem teuren Perserteppich oder wetzt seine Krallen am ebenfalls nicht gerade billigen Designerhocker. Um den Vierbeinern Manieren beizubringen, stehen den Sims mehrere Möglichkeiten offen. Haben die Tiere beispielsweise etwas falsch gemacht, weist man sie streng zurecht. Waren sie lieb, wirken ein paar Streicheleinheiten wahre Wunder. Auf diese Art und Weise bringt ihr ihnen auch so manchen Trick bei – vom Pfötchengeben bis hin zum Singen. Allerdings nehmen die Vierbeiner viel Zeit in Anspruch, und davon haben die Sims sowieso meist viel zu wenig. Die Konsequenz: Irgendeinen Aspekt vernachlässigt ihr zwangsläufig. Hier kommt die Besonderheit der DS-Version zum Tragen: Ihr betreut unter anderem eine eigene Tierklinik, in der ihr euch um die Tiere der Nachbarn kümmert, sie pflegt und versorgt. Je besser ihr das macht, desto höher steigt ihr im Rang auf – nette Idee. Noch besser ist die Integration des Touchscreens: Wie schon bei 'Nintendogs' könnt ihr eure Vierbeiner ausgiebig kraulen und streicheln, was deren Stimmung sichtlich hebt. Insgesamt ist die Handheld-Version also die niedlichste aller Fassungen von ’Die Sims: Haustiere’.

Niedliche Racker

Bei der Präsentation gibt sich das Spiel kaum eine Blöße. Die Tiere sind allesamt ebenso detailliert wie liebevoll in Szene gesetzt. Wenn so ein kleiner Kläffer vergnügt vor sich hin bellt und mit den Sims herumtollt, hüpft das Herz vor Freude. Die wenigen neuen Soundeffekte passen ebenfalls gut zu der Thematik.

Fazit

André Linken - Portraitvon André Linken
Wer Tiere liebt, kommt um dieses Spiel nicht herum. Hier steckt viel Liebe drin und der Touchscreen bringt euch näher an die Tiere ran. Allerdings artet die Haltung der Vierbeiner spielerisch schon bald in Hektik aus, was einen faden Beigeschmack hinterlässt.

Überblick

Pro

  • niedliche Präsentation
  • große Auswahl an Tieren
  • gute Touchpad-Integration

Contra

  • nimmt den Alltag der Sims zu stark ein
  • nur Hunde und Katzen auswählbar

Wertung

  • DS(i)
    81
    %

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