Preview - Die Völker 2 : Die Völker 2

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'Die Völker' konnte sich seinerzeit in Deutschland immerhin rund 100.000 mal verkaufen. JoWooD hat uns nun im Rahmen einer Präsentation im Infogrames-Headquarter das Sequel 'Die Völker II' vorgestellt, welches sich in einigen Punkten vom Vorgänger unterscheidet und mit neuen Ideen gegen die starke Genre-Konkurrenz antreten soll. Im Folgenden verraten wir euch, was neu und was geblieben ist und ob das ganze Spiel auch wieder schön wuselig gestaltet wurde.

Drei Völker stehen euch im Spiel zur Verfügung, deren Führung ihr übernehmt und deren Siedlungen ihr zum Blühen bringen müsst - immer bedroht von der Gefahr eines Angriffs von aussen und der Missstimmung der eigenen Bewohner. Da wären zum einen die Pimmons, putzige, kleine blaue Dickerchen, die munter im Sumpf ihrem Tagewerk nachgehen und sich mit der Produktion von Pilzschnaps und Kompost beschäftigen. Zum anderen sind da die hübschen Amazonen, der Albtraum jedes Mannes, zumindest was die Gesellschaftsordnung angeht. Die Graslandbewohnerinnen sind vor allem stolz auf ihre Blaubeerkuchen und ihre Seife. Den Gegenpol bilden die etwas fieseren Sajki, insektenähnliche Wüstenbewohner, die Power-Up-Drinks und Tequila herstellen. Welches der drei Völker euch sympathischer erscheint, dürft ihr euch selber aussuchen.

Die Völker 2
Pimmons in der höchsten Zoomstufe.

Neu sind diese Völker nicht gerade, denn sie hatten bereits im Vorgänger ihren Auftritt. Was allerdings neu ist, sind die jeweils drei Stämme pro Volk mit unterschiedlichen Gesinnungen. Die Qual der Wahl wird damit erhöht, aber ebenso der Variantenreichtum des Spieles. Die Völker selber unterteilen sich nun in Männlein und Weiblein, Kind und Kegel und verfügen allesamt über eigene Charakteristika und Bedürfnisse. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam, sie werden im Spiel nämlich mit niedlichen Wusel-Animationen dargestellt.

Etwas anderes, was die kleinen Bewohner gemeinsam haben, sind ihre geregelten Tagesabläufe. Männer arbeiten, machen Mittagspause, arbeiten weiter, gehen in den Tempel und dann nach Hause. Kinder gehen zur Schule, Frauen zum Beeren sammeln und Einkaufen. Wie ihr euch dabei schon denken könnt, gibt es im Spiel auch einen Zeitablauf, der durch eine laufende Uhr dargestellt wird und auch optisch mit Tag-/Nachtwechseln dargestellt wird.


Die Völker 2
Es wuselt an allen Ecken und Enden.

Ohne Gebäude geht gar nichts
Jeder Bewohner hat Bedürfnisse und da kommen zum einen Gebäude und Handel, zum andern ihr als Spieler ins Spiel. Ihr übernehmt die Führung eurer kleinen Siedlung, deren Bewohner nicht direkt gesteuert werden. Statt dessen besteht eure Aufgabe darin, euch um den Ausbau der Siedlung zu kümmern. Hierfür stehen pro Volk 36 unterschiedliche Gebäude zur Verfügung, darunter Wohnhäuser, Tempel, Gaststätten, Marktplätze, Backstuben, sprich alles, was man braucht, um eine florierende Siedlung aufzubauen. Jedes der Gebäude hat einen bestimmten Einflussradius, in dem die Auswirkungen des Gebäudes zum Tragen kommen.

Aus den Funktionen der Gebäude heraus ergibt sich, dass natürlich auch einige Arbeiten zu erledigen sind. Hierfür können untätige Bewohner ausgebildet werden. Schauen wir uns den Werdegang eines Bewohners mal in Ruhe an. Zunächst gibt es da ein Kind, welches natürlich nicht klein bleibt, sondern sich schnell zum Jugendlichen und dann zum unausgebildeten Herumtreiber entwickelt. Um dem ein Ende zu setzen, könnt ihr den jungen Tunichtgut in die Schule schicken, wo er einen sinnvollen Beruf erlernen und später auch ausüben kann. Gibt es keine Arbeit, sprich keine Ausbildung, ist er des Lebens in euren Dorfe schnell überdrüssig, packt seine Klamotten und sucht sich spannendere Gefilde. Nach der Ausbildung kann er einem passenden Gebäude zugewiesen werden, wo er fortan seine Dienste verrichtet. Natürlich könnt ihr ihm den Beruf auch wieder aberkennen, woraufhin er wieder den unausgebildeten Status erhält und einen neuen Beruf erlernen kann.


Die Völker 2
Pimmon-Kinder auf dem Weg zur Schule.

Arbeit und Handel - Kernpunkte des Spiels
Diese Jobs sind nicht nur für die Seligkeit eures Bewohners vonnöten, sondern auch für die Produktion in eurem Dorf. So besorgt der Bauer Getreide, welches der Bäcker zu Brot backt. Letzteres dient der Versorgung der Bewohner, aber auch als Handelsobjekt, von denen es rund 20 im Spiel geben wird. Die Handelsobjekte stehen nicht allen Völkern gleich zur Verfügung, werden aber alle von den jeweiligen Völkern benötigt. Ein reger Warenaustausch ist also Pflichtprogramm für das Gedeihen der Siedlung. Handeln könnt ihr entweder mit anderen Stämmen oder aber mit einem fliegenden Händler. Über die Preise kann verhandelt werden, es können auch feste Verträge abgeschlossen werden, die dann automatisch jeden Tag abgewickelt werden. Diese Ressourcen-Beschaffung ist zwingend notwendig und bildet zusammen mit der Verteilung eines der Hauptelemente des Spieles.

Sämtliche Charaktere mit Ausnahme der Ritter, auf die wir später noch eingehen, handeln selbständig und können nicht direkt gesteuert werden. Steuerungsobjekt sind dabei hauptsächlich die Gebäude. Hierzu gehören Handwerksbetriebe, Märkte und Lager, Wohnhäuser, Häfen und Tempel, die pro Volk unterschiedlich dargestellt werden. Die Positionierung der Gebäude ist eure Sache, wobei immer auf kurze Wege und den Einflussbereich des Gebäudes geachtet werden sollte.

 

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