Komplettlösung - Divinity: Original Sin 2 : Komplettlösung: Alle Quests, Tipps und Hilfe zu Klassen und Skills

  • PC
Von Kommentieren

Divinity: Original Sin 2 Komplettlösung: Tipps und Tricks für Kämpfe

Fokus auf Überleben: Wer im Kampf wie in anderen Rollenspielen blind einen Gegner nach dem anderen angreift, der überlebt nicht schnell. Ihr müsst selbst mit einer gut ausgerüsteten Party mit Bedacht agieren und vor allem stets ein Auge auf eure Lebensenergieleisten haben. Sollte jemand der Rüstschutz ausgehen und nur noch die Hälfte seiner Energie besitzen, dann ist höchste Alarmbereitschaft angesagt. Heilt das betreffende Gruppenmitglied und stockt im Idealfall den Rüstungsschutz auf, sofern ihr die nötigen Fertigkeiten besitzt.

Alle Fertigkeiten nutzen: Erneut müssen wir darauf hinweisen, dass selbst die einfachen Kämpfe in Divinity: Original Sin 2 keine Selbstläufer sind. Aus diesem Grunde stehen euch bereits von Anfang an zahlreiche Fertigkeiten zur Verfügung, die jeder Charakter alle paar Runden einsetzen darf. In vielen Kämpfen ist es auch hilfreich, wenn ihr gleich zu Beginn eure besten Fertigkeiten anwendet und eure Gegner regelrecht überrumpelt.

Angriffe verhindern: Der Schlüssel zum Erfolg vieler Konfrontationen ist das frühzeitige Ausschalten der Gegner. Sprich: Versucht sie per Schlachtfeld-Stampfer umzuwerfen, via Eiszauber einzufrieren oder mittels Blitzen zu schocken. Das tut nicht nur weh, sondern sorgt obendrein dafür, dass der betreffende Gegner eine Runde lang tatenlos zusehen darf. Auf der anderen Seite gibt es für die meisten Zustände auch das passende Gegenmittel. Sollte beispielsweise einer eurer Kämpfe zu einem Eisblock gefriert sein, dann könnt ihr ihn mit einem Feuerzauber auftauen.

Bogenschützen bedrängen: Fernkämpfer und insbesondere Bogenschützen sind hinterlistige Gesellen, weil sie euch aus sicherer Distanz beschießen und dabei meist großen Schaden anrichten (besonders wenn sie im Vergleich zu euch auf einer höheren Ebene stehen). Dafür besitzt die K.I. allerdings eine kleine Schwäche, die ihr gnadenlos ausnutzen solltet:

Sobald einer eurer Recken direkt vor der Nase eines feindlichen Schützen steht, dann wird dieser im folgenden Zug mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Flucht ergreifen. Damit verschwendet er nicht nur einen potenziellen Angriff, sondern wird in der Regel von eurem Nahkämpfer einmal in den Rücken geschlagen. Langer Rede, kurzer Sinn: Seht ihr irgendwo einen Bogenschützen, dann rückt ihm so schnell wie möglich auf die Pelle und verfolgt ihn in jede Ecke, in die er flüchtet.

Physische und magische Rüstung verstehen: Divinity: Original Sin 2 unterscheidet streng zwischen einem physischen und einem magischen Rüstungsschutz. Der erste wird in Form einer grauen und der zweite in Form einer blauen Energieleiste dargestellt. Der Clou daran: Sollte ein Gegner beides besitzen, dann müsst ihr theoretisch nur einen davon zerstören. Dafür seid ihr danach aber auf eine bestimmte Angriffsart eingeschränkt, mit denen euer Feind auch tatsächlich Schaden erleidet.

Genauer: Ein physischer Rüstungsschutz schützt vor physischen Angriffen, beispielsweise Schwertangriffe oder Bogenattacken. Wenn ihr einen Gegner mit diesen Waffen angreift, dann verliert er entsprechend seinen physischen Schutz. Ist dieser komplett zerstört, dann verliert er mit den selben Angriffsarten an Lebensenergie.

Ein magischer Rüstungsschutz wappnet vor magischen und übernatürlichen Angriffen. Hier gilt das gleiche Prinzip wie beim physischen Schutz: Sobald ihr mit den entsprechenden Fertigkeiten den magischen Rüstungsschutz zerstört habt, verliert der Gegner anschließend bei den selben Angriffsarten an Lebensenergie.

Im Umkehrschluss müsst ihr euch eigentlich nur eines merken: Solltet ihr eine Runde zuvor den physischen Rüstungsschutz eines Gegners zerstört haben, dann ist es unsinnig ihn mit Magie anzugreifen und umgekehrt.

Die Tücken der Zustände: Negative Zustände wie brennen, eingefroren oder niedergeschlagen entscheiden oft zwischen Sieg und Niederlage. Auf den ersten Blick ist das System simpel: Wenn ihr einen Gegner mit einem Eiszauber unterkühlt und anschließend per Regen nass macht, dann ist er für eine Runde eingefroren.

Ihr müsst jedoch darauf achten, dass ihr nicht versehentlich einen negativen Zustand rückgängig macht. Wenn ihr in unserem Beispiel den eingefrorenen Kerl direkt danach mit einem Feuerzauber bearbeitet, dann taut der natürlich wieder auf. Ein anderer Anfängerfehler: Ein Gegner schläft dank Einsatz der Chloroform-Fertigkeit und wacht aber sofort wieder auf, wenn ihr ihn anschließend angreift.

Zu guter Letzt müsst ihr bei dem einen oder anderen Gegner rechnen, dass er gegen bestimmte Elemente resistent ist oder gar davon geheilt wird. Ihr erfahrt diese Stärken, wenn ihr ihn per rechter Maustaste untersucht und euch die Prozentangaben neben Feuer, Wasser, Erde Luft und Gift anschaut. Liegen sie bei 100% oder gar drüber, dann spart euch die entsprechenden Fertigkeiten. Sind sie hingegen rot und negativ, dann reagiert der betreffende Gegner besonders anfällig auf das Element.

Gegner mitten in die Gruppe teleportieren: Wir haben bereits ein paar Tipps bezüglich des Teleportierens in Kämpfen erörtert, möchten aber noch eine Kleinigkeit nachreichen. Wollt ihr einen Gegner gezielt und so früh wie möglich ausschalten, dann teleportiert ihn ganz frech in eure Mitte. Dann könnt ihr ihn am besten von allen Seiten attackieren und müsst relativ wenig Aktionspunkte zum Laufen verschwenden. Doch Vorsicht: Ihr solltet den Trick nur anwenden, NACHDEM der Gegner seinen Zug gemacht hat! Davor lauft ihr Gefahr, dass er seine neue Position ausnutzt und euch mit einem Rundumschlag auf die Matte legt.

Zwei Level machen einen großen Unterschied aus: Divinity: Original Sin 2 ist ein für heutige Verhältnisse riesiges Rollenspiel, das euch weit über 100 Stunden beschäftigen kann. Auf der anderen Seite werdet ihr am Ende gerade mal Level 20 oder 21 erreicht haben. Dies bedeutet im Umkehrschluss: Ein neuer Level macht in diesem Spiel einen Riesenunterschied aus.

Wenn ihr also einen Kampf partout nicht hinbekommt, weil euch die Gegner viel zu übermächtig erscheinen, dann lasst es einfach und widmet euch anderen Aufgaben. Kehrt zurück, wenn ihr einen oder gar zwei Levels aufgestiegen seid. Besorgt euch zudem eine neue Rüstung, die euch nun die Händler anbieten. Wenn ihr dann zu dem besagten Kampf zurückkehrt, dann werdet ihr erstaunt sein, wie viel leichter er euch plötzlich fällt.

Level des Gegners als Orientierung nehmen: Die großen Unterschiede zweier Levels geben euch im Umkehrschluss wichtige Hinweise darüber, welche Gebiete ihr als Nächstes durchforsten könnt. Beispiel: Seid ihr erst auf Level 13 und habt gerade den Zugang zur Blutmondinsel gefunden, dann sollten euch die Gegner mit Level 15 klar machen, dass ihr für dieses Gebiet noch nicht bereit seid.

Aus dem Grund springen wir auch in unserem Guide von einer Ecke des Landes zur anderen und wieder zurück, weil wir uns eben ungefähr nach dem Level der Gegner richten.

Wiederbelebungsschriftrollen bunkern: Im Gegensatz zu anderen Rollenspielen ist das Sterben in Divinity: Orignal Sin 2 keine leichte Sache. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (die wir in unserem Guide erwähnen) müsst ihr für den Tod eines Charakters eine Wiederbelebungsschriftrolle opfern. Diese sind nur begrenzt vorhanden und es gibt auch keine entsprechende Fertigkeit, die ihr erlernen und beliebig oft benutzen könntet.

Deshalb: Solltet ihr einen Kampf gemeistert haben und sind dabei ein oder gar mehr Charaktere gestorben, dann speichert auf einem neuen Speicherstand ab, ladet den alten und probiert den Kampf erneut! In der Regel ist der Lerneffekt nach eurem Sieg so gewaltig, dass ihr in einem weiteren Versuch viel besser vorankommt und vermutlich keiner eurer Charaktere stirbt.

Mit diesem kleinen Kniff schlagt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihr spart euch die Wiederbelebungsschriftrollen und ihr seid langfristig noch geübter im Kampf.

Jederzeit speichern möglich: Ihr könnt in Divinity: Original Sin 2 jederzeit speichern. Nochmal: JEDERZEIT! Das gilt auch mitten in einem Dialog oder eben beim Kämpfen. Nutzt dies gnadenlos und insbesondere in längeren Gefechten aus. Speichert ruhig, wenn ihr einen entscheidenden Gegnern geknackt habt und nicht sicher seid, ob die Ressourcen für den Rest der Bande reichen. So könnt ihr viel freier herumexperimentieren und es stehen euch deutlich mehr Taktiken zur Verfügung.

Umgebung ausnutzen: Diese Weisheit werdet ihr von jedem Divinity:-Original-Sin-Veteranen bereits zur Genüge gehört haben. Mit einer simplen „Hau-drauf“-Taktik kommt ihr nicht weit. Ihr müsst neben dem Ausnutzen eurer Fertigkeiten vor allem auf eure Umgebung achten und eure Gruppenmitglieder geschickt platzieren.

Am wichtigsten sind Aussichtspunkte oder höher gelegene Felsen: Die Reichweite euer Fernkämpfer und Magier steigt enorm, wenn sie sich auf einem solchen befinden. Nahkämpfer gehören wiederum direkt vor den Gegner, wobei ihr vor Ort natürlich auf die Bodenbeschaffenheit achten müsst. Ist diese durchnässt oder blutig, dann werden Blitzangriffe gnadenlos weitergeleitet und verrichten viel mehr Schaden. Lockt andersherum eure Gegner zu solch ungünstigen Positionen, um sie dann mit den entsprechenden Fertigkeiten Schachmatt zu setzen.

Verteilen hilft, um Gegner zu verwirren: Das Verteilen eurer Charaktere in einem Kampf ist so oder so wichtig, damit ihr bei einem flächendeckenden Angriff des Gegners keinen massiven Schaden erleidet. Allerdings solltet ihr eure Gruppe noch aus einem anderen Grund so früh wie möglich teilen: um die K.I. der Gegner zu verwirren. Diese tendiert nämlich dann häufiger dazu, in einer Runde von A nach B und später wieder zurückzumarschieren – was für sie wertvolle Zeit und mindestens einen Angriff kostet.

Ungestüme K.I. per kryogenische Starre für eine Runde einfrieren: Dies ist ein spezieller Trick, den ihr nur selten benötigen werdet. Aber er kann durchaus nützlich sein, wenn ihr einen bestimmten, vom Computer gesteuerten Charakter retten wollt.

Sollte dieser kaum noch Lebensenergie besitzen, dann wird er trotzdem unter Umständen blind durch ein mit Nekrofeuer verseuchtes Gebiet laufen und einfach sterben. Ihr könnt dies verhindern, wenn ihr ihn mit der Fertigkeit der kryogenischen Starre verzaubert. Diese dient eigentlich dazu, einen Charakter für eine Runde zu heilen. Der Nebeneffekt, dass er dabei so lange eingefroren ist und sich somit nicht bewegen kann, ist eigentlich ein negativer. Doch er ist prima dafür geeignet, einen ungestümen Charakter zumindest für eine kurze Zeit zu bändigen.

Verzaubern mit Verzaubern bekämpfen: Für viele negative Statuseffekte gibt es Heilfertigkeiten. Ihr könnt anhand deren Beschreibung sehen, welche Effekte sie negieren können. Es gibt nur eine Ausnahme: Wenn einer eurer Leute verzaubert wird und somit für eine oder mehrere Runden auf der Seite des Gegners steht.

Gegen diesen besonders fiesen Trick gibt es auf den ersten Blick kein Heilmittel – und doch ist die Antwort darauf richtig simpel: Ihr verzaubert ihn ebenso! Sprich: Ein verzauberter Charakter lässt sich am einfachsten heilen, wenn ihr ihn selbst verzaubert.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel