Test - Downhill Domination : Downhill Domination

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Stellt euch vor, dass ihr über eine Berggruppe fliegt. Plötzlich werdet ihr aus dem Flugzeug gestoßen. Doch anstatt eines Fallschirms oder Paragliders, mit dem ihr sicher zur Erde schweben könntet, hat man euch nur ein Crossbike mitgegeben. So stürzt ihr in Richtung Tal, immer in der Hoffnung, möglichst heil unten anzukommen. Genau dieses Gefühl will euch 'Downhill Domination' vermitteln.
 

SSX auf Rädern
Doch bevor ihr die Pisten hinabbrettert, solltet ihr euch im ausführlichen und sehr gut gemachten Tutorial näher mit der Steuerung beschäftigen. Denn neben einer Treppchen-Platzierung gewinnt ihr bei der halsbrecherischen Bergabfahrt vor allem durch Punkte, die ihr mit zahlreichen Stunts einfahren könnt. Da das Repertoire an Tricks und Sprungkombinationen groß ist, solltet ihr euch im Trainingsparcours die effizientesten Sprünge merken. Ein Wort zur Steuerung: Die ist nämlich nicht nur leicht zu erlernen und klappt vorzüglich, sondern funktioniert auch sehr präzise, was auf den extremen Berghängen unabdingbar ist.

Denn da ist so einiges los. Neben euren Konkurrenten kommen euch Bergsteiger in die Quere, die wütend aus dem Weg springen, wenn ihr sie beinahe über den Haufen fahrt, verschiedene Hindernisse wie Häuser oder Zäune und natürlich auch die örtliche Flora und Fauna. Dadurch müsst ihr während der gesamten Abfahrt gut und akkurat reagieren, da ansonsten ein in den Weg kommendes Reh oder ein Baum schnell zur Stolperfalle werden und die sicher geglaubte Führung auch kurz vor dem Ziel eingebüßt werden kann. Doch, wie bereits erwähnt, gelingt das Ausweichen dank der exzellenten Steuerung eures Bikers nach kurzer Eingewöhnungszeit nahezu reibungslos. Bei der permanenten Action kann es allerdings in Sachen Stunt-Experimente gerade bei Einsteigern zu kritischen Situationen kommen. Wer sich vorwiegend auf die nötigen Combos konzentriert und dabei den Streckenverlauf außer Acht lässt, sieht sich schneller in einen Fangzaun verknotet, als es ihm lieb sein dürfte.

Joa, mir san mitt’m Radl doa!
Vor die Daueraction haben die Entwickler die Auswahl gestellt. Zunächst einmal sucht ihr euch einen Wunschkandidaten für euer Radrennen aus. Stehen euch anfangs nur eine Hand voll zur Verfügung, schaltet ihr dank gewonnener Boni und Preisgelder weitere Charaktere frei. Anschließend könnt ihr ihnen im Shop noch eine neue Ausrüstung und ein anständiges Bike spendieren. Doch dann geht es endlich ab aufs Rad. Ihr wählt zwischen Einzel,- Zeit- und Superrennen aus, wobei es bei letztgenanntem über mehrere Etappen geht. Die Strecken werden, ebenso wie alles andere, nach und nach freigeschaltet. Insgesamt gilt es rund 27 verschiedene Strecken zu bewältigen, die euch in neun unterschiedliche Bergwelten hineinversetzen. Neben einer fiktiven Großstadt mit Namen Salt City (Ähnlichkeiten mit amerikanischen Städten sind rein zufällig) und Canyons geht es durch Bergschluchten und über verschneite Alpenpässe.

 

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