Test - Dragon Ball Xenoverse 2 : Nicht ganz über 9000

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Mit Dragon Ball Xenoverse 2 erscheint ein weiterer Port für die Nintendo Switch. Eigener Charakter und zahllose Dragon-Ball-Helden für unterwegs? Das wollten wir selbst ausprobieren. Wir sind in weiten Teilen überzeugt, wenn auch nicht von allem.

Vor gut einem Jahr landete Dragon Ball Xenoverse 2 in einer kleinen Raumkapsel auf der Erde und wollte der stärkste von allen sein: mehr Kämpfer, mehr online, mehr Muskeln und mehr vom Spieler selbst. Denn ein zentrales Element von Xenoverse und seiner Fortsetzung war es, seinen ganz eigenen Charakter zu erstellen und ihn an die Seite von Son Goku, Vegeta, Tenchinhan und Co. zu stellen. Die Aufgabe: als sogenannte Zeitpatrouille Manipulationen an der Zeit und damit an den epischsten Schlachten des Animes zu verhindern.

Der Preis des Switchens

Wir müssen nicht mehr ins Detail gehen und unsere Eindrücke vom ursprünglichen Spiel wiederholen, die findet ihr in unserem Dragon-Ball-Xenoverse-2-Test zur PS4-, PC- und Xbox-One-Version. Daher beschränken wir uns auf die Unterschiede der Switch-Fassung.

Um es kurz zu machen: Dragon Ball Xenoverse 2 hat die Portierung auf die Switch ganz gut überstanden, wenngleich ein paar offensichtliche Kompromisse bei dem Versuch eingegangen werden mussten, ein derart großes Spiel auf die kleine Konsole zu verfrachten. Am auffälligsten ist die Absenkung von 60 auf 30 fps, vor allem wenn man Xenoverse 2 bereits auf einer anderen Plattform gesehen hat. Seltsamerweise sind in 1-vs.-1 Matches zwischen zwei Spielern dann doch wieder 60 fps drin.

Dragon Ball Xenoverse 2 - Switch Launch Trailer
Dragon Ball Xenoverse 2 ist nun auch für die Switch zu haben; wir zeigen den zugehörigen Launch-Trailer.

Darüber hinaus fallen einige kleinere Ruckler auf, wenn beispielsweise das Pausenmenü aufgerufen wird. Den Spielfluss mindert das glücklicherweise nicht. Abgesehen davon musste Bandai Namco einige optische Abstriche durchwinken: Das Fehlen von Anti-Aliasing fällt vor allem bei den Charaktermodellen in der Oberwelt auf, wodurch bei Bewegungen regelmäßig ein Flimmern an den Kanten zu sehen ist. Vor diesem Hintergrund läuft das Spiel allerdings mit 720p im Handheld-Modus und mit 900p in der Basis. Hier kann die Switch-Version von Dragon Ball Xenoverse 2 vor allem mit kräftigeren Farben als bei den älteren Fassungen punkten. Dadurch wirkt der Online-Prügler noch viel mehr wie aus dem Anime geschnitten.

Meister der Gesten

Sie ist mit der Switch wieder zurück: die Gestensteuerung, die es schon auf der Wii in Budokai Tenkaichi 3 gab. Diesmal allerdings ein wenig präziser. Wenn euch danach ist, könnt ihr einen Teil eurer Kampf-Moves, primär gewaltige KI-Explosionen, durch Bewegungen mit den Joy-Cons ausführen. Damit sie allerdings nicht aus Versehen im Eifer des Gefechts ausgelöst werden, müsst ihr erst noch zwei Tasten drücken. Dadurch läuft man auch nicht Gefahr, eine Genkidama statt eines Kamehamehas zu zünden, da bei gedrückten Tasten nur der zugeordnete Angriff durchgeführt werden kann. Also wird nur „Hände zur Hüfte und vor den Körper“ akzeptiert.

In ernsthaften Kämpfen werdet ihr sicher nicht darauf zurückgreifen wollen, da euch wertvolle Augenblicke verloren gehen, in denen ihr eure Arme bewegt, statt eine Taste zu drücken. Vielleicht ist das mal eine ganz witzige Angelegenheit in Matches auf der Couch mit Freunden oder mit Kindern, aber für den Durchschnittskampf ist die Bewegungssteuerung nicht zu gebrauchen.

  • Dragon Ball Xenoverse 2 - Screenshots - Bild 1
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Ansonsten ist das Kampfsystem vergleichsweise simpel und schnell erlernt. Perfekt, um mit Freunden, die sich noch nicht auskennen, durchzustarten. Allerdings verführt es sehr zum Button-Mashing, was es für hartgesottene Taktiker etwas unattraktiv macht. Dafür bietet Xenoverse 2 aber bekanntlich mit seinen RPG-Elementen sehr viel Tiefe.

Kleine Extras

Was die Switch-Version interessant für potenzielle Käufer macht, ist die Möglichkeit, es zu zweit mit je einem Joy-Con spielen zu können. Noch größeren Reiz übt der neue Modus aus, in dem sich bis zu fünf Spieler lokal versammeln und gegenseitig verkloppen. Mangels entsprechender Spieleranzahl konnten wir diesen Modus allerdings nicht ausprobieren.

Schön ist, dass fast alle Multiplayer-Modi flüssig und ohne Lags laufen. Wie zu erwarten, kann es aber zu kleineren Ausfällen mit Spielern aus Übersee kommen.

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