Preview - DRIV3R (Driver 3) : DRIV3R (Driver 3)

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Nicht nur die eingefleischten Fans der Serie warten momentan fieberhaft auf den Release von 'DRIV3R'. Die Entwickler versprechen packende Verfolgungsjagden, spannende Missionen und eine grandiose Grafik. Wir haben uns eine aktuelle Preview-Version des Spiels mal etwas genauer angeschaut und sind für euch durch die Straßen von Miami gebrettert.
 

Atari hat gerufen und wir sind gekommen. Im Rahmen eines Events präsentierte uns niemand anderes als Martin Edmondson, Chef der Spieleschmiede Reflections Interactive, eine aktuelle Version von 'DRIV3R' und gab uns danach die Gelegenheit, das Joypad mal selbst in die Hand zu nehmen.

Tanner is back
Der knallharte Undercover-Agent und Held der 'Driver'-Reihe namens Tanner ist wieder da und befindet sich mitten in seinem wohl härtesten Fall. Eine recht geschickt agierende Bande von Autoschiebern treibt ihr Unwesen im sonnigen Miami. Ständig werden weitere Edelkarossen gestohlen und dann auf dem entsprechenden Markt für viel Geld verscherbelt. Noch ist nicht bekannt, wer die Geschicke dieser Verbrecherorganisation führt und in welches Land die Autos gehen. Doch im weiteren Verlauf deckt Tanner einige interessante Tatsachen auf und kommt dabei ins beschauliche Nizza und ins Herz der Türkei – nach Istanbul. Dabei trifft er auch auf einige alte Bekannte und natürlich kommt auch sein fahrerisches Können mal wieder zum Einsatz.

Diese Ausgangssituation bildet das storytechnische Fundament von 'DRIV3R' und wird von einer sehr stimmungsvollen Rendersequenz eingeleitet. Doch darauf kommen wir später nochmals genauer zu sprechen. Die Entwickler haben sich selbst das Motto 'back to the roots' auferlegt und wollen den Geist des ersten Teils wieder einfangen. Daher legt man den Fokus wieder deutlich auf die wilden Verfolgungsjagden, von denen man in den insgesamt über 30 Missionen einige zu bestreiten haben wird. Allgemein sind die verschiedenen Aufträge, die stets durch eine stimmige Zwischensequenz eingeleitet werden (entweder mit Rendergrafik oder mit Hilfe der Ingame-Engine), auf den ersten Blick recht abwechslungsreich gestaltet.

Während man beispielsweise in einer Missionen einen flüchtigen Verbrecher quer durch die Stadt jagt, darf man in einem späteren Abschnitt den eigenen Wagen nicht unter eine bestimmte Geschwindigkeitsgrenze drosseln, da ansonsten eine Bombe unter der Fahrgastzelle dem Leben von Tanner ein plötzliches Ende bereiten würde. Zugegeben ist vor allem das zweite Beispiel nicht unbedingt eine Ausgeburt an Innovativität, doch dank der ordentlichen Inszenierung kommt jedes Mal die nötige Portion Spannung auf, um so etwas recht schnell wieder zu vergessen. Die Story wird bisher also sehr gut präsentiert und man darf schon jetzt gespannt sein, was die Entwickler in dieser Hinsicht noch zu bieten haben. Löblich ist vor allem die Tatsache, dass sich manche Missionen sogar verzweigen und auf unterschiedliche Weise gemeistert werden können.

Darf es auch ein Boot sein?
Während des Spielverlaufs verweilt man nicht nur im amerikanischen Miami, sondern findet sich später auch im verwinkelten Nizza und im sonnigen Istanbul wieder. Die Städte wurden ihren realen Vorbildern sehr detailliert nachempfunden, wobei man jedoch einige Kompromisse im Zuge der Spielbarkeit eingegangen ist. Wichtige und bekannte Orte erkennt man aber auf jeden Fall wieder. Hinzu kommt die unterschiedliche Charakteristik einer jeden Stadt. Während man im weitläufigen Miami noch genügend Spielraum hat, um sich mit der allgemeinen Steuerung vertraut zu machen, fordern euch die verwinkelten Gassen von Nizza schon etwas mehr fahrerisches Können ab.

Apropos Fahrzeug: Der Fuhrpark wurde gehörig aufgestockt und bietet euch unzählige verschiedene Wagen an. Vom rasanten Sportwagen bis hin zum edlen Oldtimer ist eigentlich alles dabei, was das Herz eines jeden Motorenfreunds höher schlagen lässt. Jedes Fahrzeug lässt sich unterschiedlich leicht bzw. schwer steuern und unterliegt einer beeindruckend realistischen Physik-Engine. Dies beschränkt sich nicht nur auf das mehrstufige Schadensmodell, sonder lässt sogar die nackten Felgen Funken schlagen, wenn man mit den zerschossenen Reifen seines Wagens über den Asphalt rauscht.

 

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