Test - Duke Nukem: Manhattan Project : Duke Nukem: Manhattan Project

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Er ist zurück ... Er ist der unbesiegbare Rächer, der Mann, der die Zukunft der Menschheit bestimmt, der für Recht und Ordnung sorgt. Er ist der Duke. 'Duke Nukem' kommt zurück auf den PC, nicht nur als 3D-Shooter, sondern jetzt auch als Sidescroller. 'Duke Nukem: Manhattan Project' heißt der neueste Ableger der Actionserie, die vor vielen Jahren ihren ersten Auftritt auf dem PC hatte. Man erinnert sich noch an die Aussagen führender Produzenten und Hollywood-Mogule, die Mitte des letzten Jahres das Abenteuer in New York spielen lassen wollten. Allerdings änderte sich das schlagartig, als die tragischen Ereignisse des 11. Septembers ihren Schatten über den Big Apple warfen. Plötzlich wandte man sich von der Stadt mit der beeindruckendsten Skyline der Welt ab und wollte weder im Film, noch in anderen Medien Bilder der Tragödie wieder aufleben lassen. Doch die Zeit heilt alle Wunden und nach und nach kehrte man wieder zur Tagesordnung zurück. Und so kommt auch der Duke von Los Angeles, seiner Heimatstadt, in die Weltmetropole, und das mit Sicherheit nicht, um dort die Skyline zu bewundern.

Duke Nukem: Manhattan Project
Bloß nicht im Schaufenster unten landen ...

Wo der Duke ist, da ist auch das Böse und das verspricht wohl einmal mehr packende Action und davon wohl nicht zu wenig. 'Duke Nukem: Manhattan Project' spielt - wie bei anderen Actionspielen - wieder einmal vor der klassischen Kulisse New Yorks, mit all seinen Hochhäusern und Wolkenkratzern. Legionen von großen und kleinen Bösewichtern streifen durch die Stadt, nur um vom Duke irgendwann über den Haufen geballert zu werden. Das Ziel des Superhelden mit der kecken Schnauze ist der Sieg über seinen Erzfeind Mech Morphix, der sich irgendwo in der Stadt versteckt hält, wahrscheinlich wohl wissend, wer ihm da auf den Fersen ist. Genannter Bösewicht hat eine mysteriöse Substanz namens GLOOP verwendet, um sich ein Monsterheer untertan zu machen.

Das Spiel
Die Jagd durch das riesige Areal führt den Duke durch acht verschiedene Level, die zusätzlich noch einmal in Unterlevel unterteilt sind. Diese verschiedenen Abschnitte führen den Kämpfer durch die unterschiedlichsten Kulissen, so etwa die Hochhäuser der Stadt, Chinatown oder auch quer durch die beängstigende Unterwelt der New Yorker U-Bahn. Die Level werden nicht nur immer schwerer, sondern auch immer umfangreicher und länger. Während die ersten Level noch relativ schnell durchzuspielen sind und auch nicht unbedingt viel Grips neben Schlag- und Feuerkraft erfordern, wird das Abenteuer später deutlich schwerer und kann dem Spieler durchaus das ein oder andere Mal einen rauchenden Schädel abfordern. Neben dem Abballern von Mutanten muss man nämlich schon mal das eine oder andere Rätsel gelöst werden, das jedoch meist auch nur mit Waffengewalt erfolgreich gemeistert werden kann.

Duke Nukem: Manhattan Project
Irgendwie will sich keiner blicken lassen - warum nur?

Die einzelnen Sequenzen der Level führen den Duke stets zu einer Endsequenz, in der der Held dem Endgegner des jeweiligen Levels entgegentreten muß. Während das meistens irgendwelche Obermonster oder sogar Hubschrauber sein können, darf man am Ende endlich gegen den ultimativen Gegner antreten, welchen natürlich Mech Morphix darstellt. Im Spiel lassen sich noch zahlreiche geheime Räume und Verstecke finden, die den Duke mit zusätzlicher Energie oder einem speziellen Item versorgen. Diese sind jedoch oft nicht leicht zu finden und nur ein Spieler mit einem guten Auge dürfte wirklich alle diese Verstecke ausräumen können.

Um die einzelnen Unterlevels erfolgreich zu beenden, benötigt man immer eine bestimmte Key-Karte, die den Zugang zum nächsten Level ermöglicht. Diese Karten sind entweder sehr gut versteckt, sind schwer erreichbar oder von speziellen Gegnern gut bewacht. Zudem darf eines natürlich wirklich nicht fehlen, und das sind die berühmt berüchtigten Duke Babes. Das sind äußerst, nun sagen wir einmal, attraktive Mädchen, die stets an eine Bombe gefesselt sind. Das ganze Aufgebot natürlich nur, um dem Duke die Möglichkeit zu geben, den hübschen Girls etwas Gutes zu tun und so bei ihrer Rettung ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Logisch, dass da auch immer noch Platz für einen flotten Spruch sein muss, eben mit einem Wort: ganz 'dukelike'.

Das Waffenarsenal und die Moves
Der Duke ist zwar ein durchaus schlagfertiger Held, allerdings vornehmlich mit seinem Mund und nicht mit den Fäusten. Deshalb benötigt er neben verschiedenen Tritten und Schlägen auch ein nicht unerhebliches Waffenarsenal. Neben der Pistole, die er stets mit sich herumträgt, kann er verschiedenste Waffen mit mehr Durchschlagskraft finden. Jede dieser Waffen hat eine eigene Charakteristik und ihre spezifischen Vor- oder auch Nachteile. Die anderen Waffen sind die bewährte Shotgun, die Assault Rifle, die Pulskanone, Rohrbomben und natürlich der Raketenwerfer. Zudem verfügt der Duke noch über eine Glopp-Kanone, die eine ganz spezielle Wirkung auf die Gegner hat.

Duke Nukem: Manhattan Project
Noch steht er im Schatten, aber bald leuchten ihm die Kugeln den Weg.

Die Shotgun hat zwar eine stärkere Durchschlagskraft als die Pistole, benötigt aber deutlich länger, um nachzuladen, was durchaus ein Nachteil sein kann. Die Assault Rifle hat eine höhere Schussfrequenz und ist die optimale Primärwaffe für das Spiel. Sie wird erst später durch den Raketenwerfer ersetzt, der wohl die effektivste Waffe des Spiels sein dürfte. Die Pulskanone bewirkt den größten Schaden bei den Mutanten, braucht aber sehr lange, um aufzuladen, und ist deshalb in sehr schnellen Kampfszenen relativ unbrauchbar. Ein spezieller Fall ist die Glopp-Kanone, die die Gegner in die Kreaturen zurückverwandelt, die sie vor der Mutation einmal waren.

 

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