Test - Echelon : Echelon

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Echelon
Manchmal habt ihr es mit zwei Gegnern gleichzeitig zu tun.

Ansonsten werden während des Spiels natürlich alle relevanten Daten, wie zum Beispiel Munition, Panzer oder Energie, angezeigt. Ein Radar ist auch vorhanden und falls euch der Kartenausschnitt mal zu klein wird, könnt ihr immer noch eine große zoombare Karte aufrufen, die den ganzen Bildschirm ausfüllt. Alle eigenen und gegnerischen Truppen und Gebäude werden durch Pfeile am Rand des HUDs gekennzeichnet. Wenn man sie im Blickfeld hat, werden auch die Namen angezeigt. Diversen Funktionen wurde sogar ein eigenes Zeichen spendiert, wie zum Beispiel dem Autopiloten. Der nimmt eine sehr wichtige Rolle im Spiel ein, da einige Manöver nur vom Autopiloten bewältigt werden können, beziehungsweise dürfen. Hat man zum Beispiel eine Landeerlaubnis und fliegt selbst auf den Hangar zu, passiert gar nichts. Der Autopilot hingegen fliegt automatisch in den Hangar. Ihr solltet ihn außerdem einschalten, wenn ihr einen neuen Wegpunkt erhaltet, denn der Autopilot steuert ihn auf direktem Weg an. Aufpassen solltet ihr jedoch, wenn sich auf dieser Strecke Luftabwehrstellungen befinden sollten.

Am schönsten ist es immer noch auf der Erde!
Obwohl sich die gesamte Story um Außerirdische und den Weltraum dreht, finden die Kämpfe in erstaunlich niedrigen Gefilden statt, nämlich ziemlich nah an der Planetenoberfläche. Dementsprechend orientiert sich natürlich auch die Landschaftsgestaltung an den Gegebenheiten der Erde. Küsten, Berge und Seen sind die Hauptschauplätze der Kämpfe, aber auch Städte kriegt man im Spielverlauf zu sehen. Leider erreichen die Texturen auch in der höchsten Detailstufe nur eine gute Qualität. Die Raumschiffe, Panzer und Gebäude sind auch ordentlich gestaltet, aber auch sie erreichen keine Topqualität. Die Performance ist auf dem Testrechner in der höchsten Detailstufe gut, nur am Beginn eines Levels kommt es zu kleinen Rucklern, da ja erst einmal alle Texturen in den Grafikspeicher geladen werden müssen. Die Waffeneffekte sind gut gelungen und auch der Lens-Flare-Effekt der Sonne wurde standardmäßig gut eingebaut. Ein 'Gut' gibt es gerade noch für die Staubwolke, die der Antrieb ab dem Unterschreiten einer bestimmten Höhe auf dem Boden aufwirbelt. Ein dickes Plus muss man den Entwicklern aber für die sehr schön gerenderten Videosequenzen geben, denn selbstverständlich sind die schon lange nicht mehr.

Echelon
Am besten sitzt man immer im Nacken des Gegners.

Der Sound gestaltet sich ähnlich wie der Video-Teil. Im Hauptmenü gibt es einen einzigen Titel als Hintergrundmusik, so dass diese schnell langweilig wird. Im Spiel selbst gibt es keine musikalische Untermalung, die würde eigentlich auch nur stören. Denn wenn im Gefecht die Waffen zischen, der Antrieb rauscht und sich die anderen Flieger lautstark zu Wort melden, würde man den Sound irgendwann nur genervt ausschalten. Allein der Antrieb des Raumschiffes ist schon ein Nervfaktor, was aber nicht so stark ins Gewicht fällt. Der Funkverkehr ist dagegen noch recht gut gestaltet worden, denn die Teammitglieder melden immer, wo sie sind, ob sie Feindkontakt haben, oder Ähnliches. Forderungen werden immer bestätigt und auch das Hauptquartier meldet sich ab und an zu Wort.

Echelon
Der Gegner freut sich immer wieder über Raketen.

Multiplayermodus = Trumpf?
Pluspunkte kann 'Echelon' beim Multiplayermodus sammeln. Bis zu 48 Mitstreiter dürfen hier gegeneinander oder gemeinsam kämpfen. Neben dem obligatorischen 'Deathmatch' gibt es nämlich noch diverse andere Spielmodi, die einiges an Spaß bringen. Ihr könnt euch zum Beispiel mit anderen zusammenschließen und ein 'Team Deathmatch' bestreiten, in dem zwei oder mehr Teams um die höchste Anzahl an Kills kämpft. In der 'Team-Eroberung' gilt es dagegen, ein Eroberungsfeld einzunehmen. Zur Verteidigung ist neben diesem Feld noch ein Flugabwehrgeschütz postiert, das ihr vorher noch zerstören müsst. Für Eroberungen gibt es Team-Punkte, Abschüsse und Unterstützungspunkte werden einzelnen Spielern angerechnet, sind jedoch für den Sieg des Teams irrelevant. Einen Punkt für einen Abschuss erhält dabei der Spieler, der den Gegner als letztes vor der Zerstörung getroffen hat. Einen Unterstützungspunkt erhält der Spieler, der den Gegner nicht abgeschossen, aber den meisten Schaden am Schiff verursacht hat.

 

Fazit

von Tobias Straßer
'Echelon' kann die guten Eindrücke der Betas und Vorabversionen bestätigen. Es ist kein Spitzenspiel, gehört aber durchaus zu den besseren seiner Klasse. Vor allem die Physik der Raumschiffe wurde konsequent bei allen Schiffen durchgesetzt und wirkt durchaus logisch, so dass ihr schon einige Zeit brauchen werdet, bis ihr vollends damit zurechtkommt. Ein weiterer großer Pluspunkt ist auch der Multiplayermodus, der ohne Probleme Massenschlachten zulässt, da ja bis zu 48 Spieler einem Spiel beitreten können. Auch die diversen anderen Multiplayermodi bringen enorm viel Spaß. Die Grafik weiß zu überzeugen, der Sound hingegen wird nach einer Weile etwas nervig. Wären die Texturen im Spiel etwas liebevoller gestaltet worden, so hätte 'Echelon' schon in einer höheren Liga der Grafikengines mitgespielt. Insgesamt gesehen macht das Spiel einen soliden Eindruck und vermittelt für einige Zeit wirklich gute Unterhaltung.  

Wertung

  • PC
    68
    %

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