Special - Escape From Tarkov : Die härteste Shooter-Erfahrung

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Escape From Tarkov unterscheidet sich in so vielen Bereichen von anderen Shootern: Seid ihr beispielsweise in einer Gruppe mit mehreren Spielern unterwegs, gibt es keine Team-Anzeige, die es erleichtert, eure Kameraden zu identifizieren. Nutzt ihr keine externen Voice-Chat-Programme, müsst ihr mit Gesten und auswählbaren Kommandos auskommen. Im Eifer des Gefechts können die Kugeln schon mal den falschen Abnehmer finden. Kommunikation ist das A und O.

Es geht um Risiko- und Chancenmanagment: Was nehme ich in ein Raid mit? Was werde ich wohl finden? Versuche ich eine Mission zu absolvieren, die ich von einem Händler bekommen habe – oder gehe ich einfach nur auf die Jagd? Vom Umfang her ist Escape From Tarkov aktuell noch überschaubar, aber das ändert an meinem Spielspaß nichts. Jeder erledigte Feind kommt dem Gefühl nahe, ich hätte in Dark Souls gerade einen Boss geplättet.

Ein Traum für Waffennarren

Dazu bietet der Shooter die wohl umfangreichste Modifikation von Waffen, die das Genre jemals gesehen hat. Jemand, der keine Ahnung von den Unterschieden einer AKM und einer AK-74N hat, dürfte sich anfangs verloren fühlen und muss im Internet auf Guide-Suche gehen. Bekommt ihr aber dann mal eine komplett modifizierte Waffe in die virtuellen Finger, fühlen sich die Kriegswerkzeuge wirklich mächtig und zerstörerisch an.

Es ist ein Spiel mit einer steilen Lernkurve, großen Herausforderungen und komplizierten Spielmechaniken, aber gerade das macht für mich den Reiz aktuell aus. Wenn der Inhalt noch etwas erweitert, die Bugs ausgemerzt und die Serverperformance verbessert wird, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass Escape From Tarkov einen nachhaltigen Eindruck im Shooter-Genre hinterlassen wird.

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