Test - EyeToy: Play : EyeToy: Play

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Die Konsolen-Giganten suchen immer neue Wege, um zusätzliche Kunden zu gewinnen und die Konkurrenz auszustechen. Nachdem sich PS2 und Xbox bereits auf dem Online-Sektor heftig austoben, nimmt Sony einen neuen Anlauf, um die Gunst der Spieler auch im breiten Sektor zu gewinnen. Die Rede ist von 'EyeToy', einem Zusatz-System für die PS2, mit welchem ihr dank USB-Kamera selbst zur Spielfigur werdet, wie auch schon die Bewohner des berüchtigten 'Big Brother'-Hauses kürzlich im Rahmen einer ihrer Battles demonstrierten.

EyeToy: Play

Der erste Blick in die Packung sorgt für große Augen, soll das wirklich alles sein? In der Tat, lediglich die beiliegende USB-Kamera und die DVD reichen schon aus, um mit 'EyeToy' loszulegen. Flugs die Kamera an der PS2 in einen der beiden USB-Ports eingestöpselt und auf den Fernseher gestellt, DVD rein und schon kann es losgehen. Ein Controller wird für 'EyeToy' nicht benötigt, hier kommt nämlich die Kamera zum Tragen. Dank eines eigens entwickelten Motion-Tracking-Systems sehr ihr nämlich nicht nur euer Konterfei auf dem heimischen Fernseher, sondern könnt auch alle Elemente auf dem Bildschirm mittels eurer eigenen Körper-Bewegung aktivieren. Auch die komplette Menü-Steuerung funktioniert völlig ohne Controller - bewegt einfach eure Hand so, dass euer Ebenbild auf dem Bildschirm die jeweiligen Elemente berührt und das war's schon. Ein Tutorial-Movie zeigt euch gleich beim Einstieg, wie der Hase läuft.

Die Technik selbst funktioniert im Großen und Ganzen tadellos, wenn es auch ein paar kleinere Einschränkungen gibt, die aber in der Natur der Sache liegen. So sollte der Raum, in dem ihr spielt, ausreichend beleuchtet sein, damit die Kamera in der Lage ist, eure Bewegungen auch sauber zu erkennen. Zudem empfiehlt es sich, einen möglichst störungsfreien Hintergrund zu haben, von dem ihr euch ausreichend abhebt. Optimal ist natürlich eine weiße Wand, speziell bei Hintergründen mit vielen hellen und dunklen Elementen gleichzeitig kann es schon mal passieren, dass die Kamera Bewegungen nicht oder falsch erkennt. Das alles so hinzubekommen, sollte aber den meisten Leuten ohne Probleme mit wenigen Handgriffen möglich sein.

EyeToy: Play

Im Dutzend billiger
Zusammen mit der USB-Kamera erhaltet ihr, wie schon erwähnt, eine DVD namens 'EyeToy: Play', auf der sich neben dem Einführungs-Video auch zwölf Spiele befinden. Die Grundbasis aller zwölf Spiele ist eigentlich dieselbe: Ihr seht euer Abbild auf dem Fernseher, wobei ein vorgezeichneter Rahmen euch zeigt, wie ihr euch im jeweiligen Spiel postieren müsst. Alle zwölf Spiele verfügen nicht nur über verschiedene Schwierigkeitsgrade, sondern zudem könnt ihr diese wahlweise allein oder mit mehreren Mitspielern bestreiten, wobei natürlich immer abwechselnd nacheinander gespielt wird. Zu jedem Spiel gibt es ein Tutorial, das ihr jederzeit verlassen könnt, indem ihr die Hand vor das Objektiv der Kamera haltet. Des Weiteren könnt ihr Spielerprofile inklusive Siegerposen-Fotos abspeichern und damit eure Punkte und Rekorde auf der Memory-Card verewigen. Habt ihr die Nase voll von den schweißtreibenden Mini-Spielen, lohnt sich ein Abstecher in den 'Spielplatz'. Hier könnt ihr ganz ohne Mini-Spiel-Hektik verschiedenste Effekte und Settings (Aquarium, Spinnennetz, Schneefall, Laub, Balons, etc) ausprobieren.

 

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