Test - F1 Official Team Manager : F1 Official Team Manager

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Die Motoren dröhnen, die Ampel steht auf Rot. Jeden Moment wird sie umspringen und es wird sich zeigen, ob die Designer, Konstrukteure und Techniker gute Arbeit geleistet haben. Wird der Fahrer neu unter Vertrag genommene Fahrer das umsetzen können, was ihm aufgetragen wurde oder wird er genauso enttäuschende Leistungen bringen wie der zuvor entlassene? Wird er und somit das gesamte Team am Ende des Rennens auf dem Treppchen stehen?

Die Installation des circa 500 MB großen Spiels verläuft problemlos. Im darauf folgenden Intro wird ein ganz kleiner Blick hinter die Kulissen der Entwicklung eines Rennwagens geworfen, bevor ihr in das nüchtern gehaltene Menü gelangt. Es ist übersichtlich, was allerdings auch kein Wunder ist, da es lediglich die Möglichkeit gibt, ein neues Spiel anzufangen oder einen zuvor gespeicherten Spielstand zu laden. Die Möglichkeit, eine Karriere zu spielen und sich somit langsam zu den bedeutenderen Rennställen hocharbeiten zu müssen, ist nicht vorhanden.

F1 Official Team Manager
Ein kurzer Blick hinter die Kulissen.

Auf den Multiplayer-Modus wurde leider verzichtet, weder im LAN noch über das Internet ist das Spielen mit anderen möglich. Ein Schwierigkeitsgrad kann nicht eingestellt werden, er ergibt sich aus den Zielvorstellungen des Teams.

Jetzt nehmt ihr die Auswahl des Rennstalls vor. Da Electronic Arts die Lizenzen erworben hat und somit die Originalnamen verwenden darf, werdet ihr euer Lieblingsteam mit den Fotos und Namen der echten Fahrer und des gesamten Teams, beginnend im Jahr 1999, managen können.

Ich entschied mich für Ferrari. Vertragsverhandlungen finden nicht statt. In der ‚Formula 1 News', der aktuellen Zeitschrift zur Formel 1, findet ihr kurze Zeit später lediglich eine Meldung, dass Ferrari sich überraschend entschlossen hat, euch unter Vertrag zu nehmen.

Ihr bekommt jetzt einen Überblick über die bereits vorhandenen Mitarbeiter wie den Chef-Designer, den technischen und kaufmännischen Leiter, die eingestellten Fahrer sowie den Testfahrer. Außerdem werdet ihr über die Lieferanten für den Motor, die Elektronik und die Bremsanlage ins Bild gesetzt.

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Der F1-Bolide wird enthüllt.

Wie bereits von EA's Fussballmanager bekannt, wird auch beim ‚F1 Official Team Manager' jede Kommunikation mit anderen virtuellen Partnern und Mitarbeitern per E(A)-Mail abgewickelt, was ziemlich steril und nüchtern wirkt. Das Team für die beginnende Saison steht soweit fest, allerdings fehlt ein Testfahrer. Das Team für die nächste Saison muss noch komplett zusammengestellt werden.

Auch die Vertragsverhandlungen laufen per Mail ab, eine kurze Mitteilung, eine Bestätigung, das war's. Meine Versuche, Damon Hill als Testfahrer zu engagieren, scheiterten allerdings nach einigem Feilschen. Für ihn als ehemaligen Weltmeister käme nur eine Anstellung als Fahrer Nummer Eins in Frage. Na gut, dann eben nicht.

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Das karge Menü.

Nun gelangt ihr in die Hauptzentralen, in denen ihr euch die meiste Zeit aufhalten werdet. Um zu all den Informationen zu gelangen, die man braucht, um strategische Entscheidungen zu treffen und Planungen für die Zukunft machen zu können, klickt ihr auf die am oberen Bildschirmrand entlanglaufenden Icons, die sogenannten Primäricons. Mit den vertikal am linken Bildschirmrand entlanglaufenden Sekundäricons filtert und kategorisiert ihr für jeden Schlüsselbereich Informationen.

So können zum Beispiel in der Design-Abteilung Informationen zum Chassis sowie zu den Front- und Heckflügeln abgerufen werden. Außerdem habt ihr hier die Möglichkeit, zusätzliche Mitarbeiter für die einzelnen Bereiche zuzuteilen, die ihr vorher eingestellt habt.

 

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