Test - F1 Racing Championship : F1 Racing Championship

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In die Fußstapfen von Michael Schumacher könnt ihr in Ubi Softs neuestem Kultspiel 'F1 Racing Championship' treten. Genauso sehnsüchtig wie auf den Saisonstart, haben die Fans auf dieses Spiel gewartet. Und wahrlich, das Warten hat sich gelohnt. Sensationelle Grafik und ein Fahrfeeling, das seinesgleichen sucht, erwarten euch.

Mit knapp 600 MB Festplattenspeicher langen die Entwickler kräftig zu, aber die sind durchaus gerechtfertigt. Selten hat mich ein Intro so begeistert wie dieses. Die Qualität der Grafiken ist so hoch, dass man glaubt, es wäre ein Real-Video. Leider hatte ich für die von mir getestete Presseversion des Spiels kein Handbuch vorliegen. Ein Kollege verriet mir aber, dass es informativ und übersichtlich sei.

Die Installation lief ohne Probleme ab. Im Hauptmenü angelangt, das durch den schwarzen Hintergrund und die einfachen Auswahlknöpfe etwas langweilig wirkt, startete ich ein Singleplayergame. Zunächst legt ihr euch wie üblich einen Spieler an und wählt aus den 22 Fahrern und elf Teams euren Favoriten. In den Optionen unter Menüpunkt 'Konfigurieren' stellt ihr das Spiel gemäss euren Ansprüchen ein. Von der Grafik über Sound bis hin zum Aktivieren des Force-Feedback-Lenkrades ist alles schnell gefunden und eingestellt. Hierbei wird alles geboten, was der Technikfreak und seine hochgezüchtete Rechenmaschine begehrt. Von Environmental Bump Mapping, über 16 und 32 Bit Texturen bis hin zur T&L-Unterstützung bleiben keine Wünsche offen.

Die Spielmodi sind 'private Testfahrt', 'Zeitfahren', 'Einzelrennen', 'Grand Prix' und eine komplette Meisterschaft.

F1 Racing Championship
Ein Ausschnitt aus dem Intro.

Private Testfahrt:
Dieser Modus dient zum Üben von bestimmten Strecken. Ihr könnt im Optionsmenü einstellen, wie viele Gegner euch auf euren Runden begleiten. Die Spielstärke des Computers reicht von Anfänger bis Experte. Die Anzahl der Runden, ob mit Flaggen oder ohne und die Startposition können festgelegt werden. Hier lernt ihr erst einmal, mit der Steuerung des Spiels zurecht zu kommen. Die verschiedenen Hilfen wie automatische Schaltung, Ideallinie und dergleichen, die man aktivieren kann, erleichtern den Einstieg ins Spiel auch für Gelegenheitsspieler.

Zeitfahren:
Hier fahrt ihr in der Regel drei Runden und beginnt mit einem fliegenden Start. Nun seht ihr für die verschiedenen Streckenabschnitte nach der ersten Runde einen Ghost, der euch zu immer besseren Rundenzeiten treiben wird. Dieser Modus ist besonders zum Ausprobieren von Einstellungen am Auto geeignet, weil man die direkten Auswirkungen auf die Ideallinie am Ghost erkennen kann. Ein Ghost ist ein virtuelles leicht transparentes Abbild eures Fahrzeugs, welches eure zuvor hingelegte Runde exakt nachfährt.

F1 Racing Championship
Die zur Wahl stehenden Fahrer auf einen Blick.

Einzelrennen:
Nachdem ihr die Strecke und den Schwierigkeitsgrad ausgewählt habt, befindet ihr euch direkt in einem Rennen. Vorher habt ihr euren Startplatz und die Anzahl der Gegner festgelegt. Hier fiel mir zum ersten Mal auf, dass es wie bei einem richtigen Rennen, Streckenposten mit gelben oder auch blauen Flaggen gibt. Schneidet ihr eine Kurve zu sehr oder kürzt ein wenig ab, hat das sofort eine Zehn-Sekunden-Strafe zur Folge. Befolgt ihr diese nicht, winkt euch sogar die schwarze Flagge und damit die Disqualifikation. Auch könnt ihr hier einen Platz auf dem Podium erreichen, wenn ihr dieses Feature aktiviert habt. Um bestimmte Wetterszenarien zu üben, könnt ihr eine Strecke auch mit Regen oder wechselndem Wetter fahren.

Grosser Preis:
In diesem Modus spielt ihr ein komplettes Rennwochenende durch. Es beginnt mit zwei freien Trainingsläufen, der Qualifikation und dem Warm Up. Je nachdem, wie viel Lust ihr habt, könnt ihr die Trainingssessions auch überspringen. Nur durch die perfekte Abstimmung eures Fahrzeuges und eine genaue Kenntnis der Strecke wird euch ein Platz auf dem Podium winken, zumindest in der härtesten Einstellung. Genau das richtige also für alle Tüftler und Bastler.

 

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