Test - Fallout 3 : Rückkehr in Bunker Nummer 101

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Wie schon seine legendären Vorgänger ist 'Fallout 3' ein Rollenspiel und erneut in einer zerstörten und verbrannten Welt nach einem Atomkrieg angesiedelt. Ist die Angst, dass Bethesda den Stil der Vorgänger nicht erreichen kann, unbegründet? Die Antwort findet ihr in unserem First Look.

Ein altes Röhrenradio springt an, Musik aus den 50ern erklingt: „I don't want to set the world on fire“. Nun ja, irgendwer hat es offenbar doch getan, wie die Kamerafahrt vom Radio durch einen zerfetzten und verrosteten Bus bis hin zur Kulisse einer zerstörten und verbrannten Stadt zeigt. Den Trailer dürfte der eine oder andere schon gesehen haben – wenn nicht, nachholen. Doch der Trailer ist nur die halbe Miete, denn was uns Bethesda in Leipzig im Business Zentrum der GC gezeigt hat, sieht um keinen Deut schlechter aus als besagter Trailer.

Wie schon seine legendären Vorgänger ist 'Fallout 3' ein Rollenspiel und erneut in einer zerstörten und verbrannten Welt nach einem Atomkrieg angesiedelt. Ausgangspunkt des Geschehens ist der berühmte Bunker 101, in welchem eure Spielfigur geboren wurde und aufgewachsen ist. Besagtes Aufwachsen im Bunker werdet ihr in der ersten Spielphase auch ein wenig kennen lernen, damit ihr etwas über das Leben im Bunker lernt und euch mit den Grundzügen der Steuerung vertraut machen könnt. Außerdem werden dort auch die Grundwerte und Fähigkeiten eures Charakters festgelegt sowie einige Charaktereigenschaften, die ihr anhand diverser Fragen erhaltet. Dabei kommt komplett dasselbe System zum Einsatz wie in den Vorgängern und ihr erhaltet viele Fertigkeiten, von Dialogfähigkeiten, die euch in Gesprächen mit den NPCs neue Optionen eröffnen, bis hin zu Kampffähigkeiten oder Technik und Wissen.

Doch dann geschieht es – euer Vater verschwindet. Ein absolutes Rätsel, denn nie ist jemand in den Bunker eingedrungen und nie hat ihn jemand verlassen. Das lässt unser Held aber nicht auf sich sitzen und beginnt die Suche, die ihn nach einigen Einstiegsquests aus dem Bunker hinausführen. Draußen trefft ihr auf besagte verwüstete Welt und die restlichen Wesen, die dort leben – von Mutanten über übergroße Insekten bis hin zu den altbekannten zweiköpfigen Brahma-Rindern.

Aber auch Mensch und Maschine wurden im Krieg nicht ganz vernichtet und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Der Wille zum eigenen Überleben wird brutal umgesetzt und der Tod eines anderen ist nur Mittel zum Zweck. In der Stadt Megaton beginnt unser Held die Suche nach seinem Vater. Die Stadt ist ein bizarres Gebilde aus Altmetall, Flugzeugteilen und anderem Schrott, sie wurde im Einschlagskrater einer nicht gezündeten Atombombe aufgebaut.

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