Preview - Far Cry : Far Cry

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Gute Spiele 'Made in Germany' sind leider alles andere als reichlich gesät, sieht man mal von den typischen Vertretern des Aufbau-Strategie-Genres ab, das sich hierzulande immer noch großer Beliebtheit erfreut. Umso erfreulicher, dass mit 'Far Cry' endlich mal satte Action-Kost aus deutschen Landen auf den Spieler wartet. Auf der E3 konnte das Spiel bereits für einiges an Aufsehen sorgen, auch wenn es dort etwas unter der Präsenz von 'Half-Life 2' verblasste. Verstecken muss sich 'Far Cry' jedenfalls nicht, wie wir im Nachhinein beim ausgiebigeren Probespielen der E3-Alpha bei Ubi Soft in Düsseldorf feststellen konnten.

Far Cry
Auch in solcher Idylle wartet der Tod.

'Far Cry' entpuppt sich als story-basierter Shooter, in welchem ihr die Rolle von Jack Carver übernehmt, der die hübsche Reporterin Valerie für viel Geld auf eine einsame Insel schippern soll. So einsam ist die Insel allerdings dann doch nicht, denn dort hat sich eine Miliz breit gemacht, die für ordentlich Ärger sorgt. So sitzt der gute Jack dann zwischen Sonne und Palmen fest, Valerie wird entführt und es gibt jede Menge Aufregung und Abenteuer für den Spieler, der nicht nur die Reporterin befreien, sondern natürlich auch der Söldner-Miliz kräftig in den Hintern treten soll. Warum? Na klar, weil hinter der Miliz wieder einmal ein machtbesessener Irrer steht, den es aufzuhalten gilt.

Der Tod lauert im Paradies
Im angespielten Level sieht das Ganze wie folgt aus: Jack findet sich unbewaffnet im Rumpf eines Schiffes wieder. Glücklicherweise stolpert er kurz drauf über eine Machete und kann damit den überraschten ersten Gegner erledigen, der ihm dafür eine Desert Eagle 'spendiert'. Nach einigen kurzen Feuergefechten gelingt es Jack, auf das Deck zu kommen. Er wird jedoch entdeckt und einer der Gegner an Bord ruft Verstärkung, die sofort per Motorboot angeschippert kommt. Nun gibt es richtig Arbeit, Jack muss sich in handfesten Feuergefechten durch die Gegner schießen, bis er es schließlich schafft, an Land zu kommen. Dummerweise stolpert er dort sofort in ein Miliz-Camp, der Ärger geht weiter. Also schlägt er sich durch den Dschungel, immer wieder bedrängt von kleineren Gegnergruppen, und kämpft sich zu einer Radiostation durch, die er schlussendlich sprengt, um mit einem waghalsigen Sprung ins Meer der Detonation zu entkommen.

Far Cry
Gegner Nummer 3 hetzt zur nächsten Deckung.

Klingt schon mal nicht schlecht, aber: Dies ist nur ein Weg, wie ihr diese Aufgabe lösen könnt, denn die Insel, auf der Jack sich befindet, ist nicht nur - abgesehen von natürlichen Blockaden wie Klippen - frei begehbar, sondern bietet ringsherum auch unterschiedliche Landestellen für Jack. Wenn unser Held vom Schiff springt und nach rechts um die Insel etwas herumschwimmt, gelangt er zu einem anderen Strand, von dem aus er ohne Kampf in den Dschungel vordringen kann. Schwimmt er zur anderen Seite, kann er sich dort an zwei Wachen heranpirschen, diese erledigen und ihren Jeep klauen, mit dem er dann durch den Dschungel zur Station brettert, wobei natürlich für Söldner nicht extra auf die Bremse getreten wird.

Das alles lässt schon erahnen, dass Crytek den Spieler nicht unbedingt durch lineare Level scheuchen, sondern ihm einiges an Bewegungs- und Aktionsfreiheit lassen will. Auch könnt ihr problemlos benachbarte Inseln anschwimmen, eventuell später sogar mit einem Motorboot, um dort nach dem Rechten zu sehen. Ob und was einen dann dort erwartet, ist allerdings noch offen. Begeistern kann jedenfalls die Größe und Sichtweite des umfangreich angelegten Levels. Hier macht die Nutzung eines Fernglases durchaus Sinn und ihr könnt auch locker mal eben die Sniper-Rifle über Entfernungen von mehreren Hundert Metern nutzen. Die Missionen selbst werden unterschiedliche Settings haben, dazu gehören sowohl Innen-Umgebungen als auch Sümpfe, Regenwald oder Nachtmissionen.

Far Cry
Auch unter Wasser tobt das Leben.

Schlau, schlauer, Far Cry
'Far Cry' wird einiges an verschiedenen Gameplay-Elementen des Genres verbinden. So gibt es sowohl Stealth-Elemente als auch Long-Distance-Fights oder Close-Combat. Wie die verschiedenen Aufgaben und Missionsziele letztendlich verbunden werden, konnte uns Ubi Soft allerdings noch nicht verraten. Die diversen Spiel-Elemente finden auch durchaus ihre Anwendung im Spiel, denn mit blindem Geballer werdet ihr bei der anspruchsvollen KI nicht besonders weit kommen.

 

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