Test - FIFA 2001 : FIFA 2001

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Auch im Jahr 2000 schickt EA Sports wieder eine neue Ausgabe der beliebten und bekannten 'FIFA'-Serie ins Rennen, und keiner zweifelte im Vorfeld daran, dass auch diese wieder die absolut unumstrittene Referenz im Genre werden wird. Was nun wirklich dahinter steckt, wo die Verbesserungen und Schwächen liegen, das erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.

Der Einstieg in 'FIFA 2001' erfolgt in Form eines Intros, welches euch einige vorberechnete Szenen in mittels Spiel-Engine zeigt und euch auf das folgende Geschehen einstimmt. Anschliessend landet ihr im Hauptmenü, welches gewohnt übersichtlich gestaltet ist. Die erste Option, die wohl auch die meisten beim ersten Spiel anwählen ist, sofort ohne grosse Drumherum ein Spiel zu starten. Lediglich die Mannschaft müsst ihr noch einstellen, den Rest übernimmt das Programm für euch.

Bei den Mannschaften gibt es auch in 'FIFA 2001' wieder die gewohnt grosse Auswahl. Neben den bisherigen Top-Ligen Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich und England sind auch Teams aus den USA dabei. Erstmals mit von der Partie dagegen ist die österreichische Elite-Liga, was vor allem die Einwohner des deutschen Nachbarlandes erfreuen dürfte. Dank der FIFA-Lizenz tragen natürlich wieder sämtliche Spieler die Originalnamen.

FIFA 2001
Victor Ikpeba schiesst zum 1:0 ein.

Auf dem Spielfeld angekommen fällt gleich zu Beginn vor allem eines auf: das Spielfeld ist gegenüber der Vorgänger-Version 'FIFA 2000' wesentlich vergrössert worden, ein weiterer Schritt in Richtung Simulation also. Denn durch den neu hinzugewonnenen Raum wird einerseits das Spielgeschehen verlangsamt, andererseits werden dadurch neue taktischen Möglichkeiten freigelegt. Jetzt ist es nämlich kaum mehr möglich, mit einem schnellen, langen Pass aus der Abwehr heraus oder mit zwei Kurzpässen das komplette Mittelfeld zu überbrücken. Vielmehr kommt dem Spiel Mann gegen Mann eine besondere Bedeutung zu, denn wo mehr Platz ist, da lässt sich auch ein Gegenspieler leichter austricksen.

Dass sich spielerisch dennoch nicht allzu viel getan hat, beweist die Tatsache, dass Tore zumeist immer noch nach dem gleichen Schema wie bei 'FIFA 2000' fallen. Als besonders wirksam erweist sich das Spiel über die Flügel, wo ihr einen Spieler aussteigen lasst und dann den Ball in die Mitte flankt, wo bereits euer Stürmer einschussbereit auf das runde Leder wartet und dieses anschliessend auch in die Maschen jagt. Die Alternative stellt das Spiel durch die Mitte mit dem Pass in die Tiefe dar. Wenn ihr nämlich im richtigen Augenblick den tödlichen Pass spielt, ist euer Stürmer allein auf weiter Flur und muss nur noch den Torhüter überwinden.

FIFA 2001
Das Intro ist stilvoll und gelungen.

Letztere Möglichkeit kommt aber erst durch die verbesserte KI im Angriff zur Geltung. So bewegen sich eure Stürmer in der Offensive nun wesentlich intelligenter und schlagen sehr gute Laufwege ein, die das Erzielen von Toren vereinfachen. Im Gegensatz dazu bewegt sich die KI der Abwehr eher im unteren Drittel. So erweisen sich die vom Computer gesteuerten Kameraden erweisen sich in diesem Bereich ziemlich nutzlos, da diese nicht einmal versuchen, dem Gegner den Ball abzulaufen oder abzugrätschen, sondern nur nebenher laufen. Der Torhüter dagegen stellt sich gegenüber 'FIFA 2000' nicht mehr ganz so dumm an und wirkt deshalb um einiges mehr an reale Vorbilder angelehnt.

 

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