Test - Fly! : Fly!

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Mit 'Fly2k' beschert uns Terminal Reality einen anspruchsvollen Flugsimulator, der sich wirklich nur für hartgesottene Flugfans und wahre Piloten eignet. Es kommt nicht nur darauf an, sein Flugzeug sicher ans Ziel zu bringen, sondern auch schon vor dem Start dafür zu sorgen, dass es unbeschadet dort ankommen kann. Eine nicht allzu leichte Herausforderung, wie sich zeigen wird.

Wie es bei so vielen Flugsimulatoren der Fall ist, wird auch bei 'Fly!2k' auf eine größtmögliche Realitätsnähe wert gelegt. Dies kennzeichnet sich meistens durch eine komplizierte Tastaturbelegung, dem virtuellen Nachbau tatsächlich vorhandener Szenarien und einem Handbuch in Telefonbuchstärke.


Fly!
Bei Nacht fliegt es sich viel schlechter.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen
Zuerst einmal sollte man sich durch dieses über 300 Seiten starke Handbuch kämpfen, das dem Spiel beigelegt wurde. Darin werden dem Spieler nicht nur grundlegende Dinge näher gebracht, sondern er wird auch genauer in die Materie des Pilotendaseins hineingeführt, indem er zum Beispiel lernt, wie er bei zu starken Seitenböen reagieren muss oder was es zu tun gilt, falls er gelegentlich mal in ein Luftloch fällt.

Aber nicht nur Natur bedingte Probleme werden im Handbuch behandelt, auch technische Knacknüsse können jederzeit auftauchen. Motorausfälle, Benzinknappheit und viele weitere kleine Schwierigkeiten hindern euch an einem sicheren Überstehen des Fluges.

Fly!
Im Wasser landen und starten? Da stimmt doch was nicht?

Wenn man den Wälzer genauer unter die Lupe nimmt, wird einem auffallen, dass auf fünf verschiedene Flugzeuge genauer eingegangen wird: die 'Cessna 172R', die 'Piper Malibu' Mirage, sowie die Piper 'Navajo Chieftain', die 'Beech King Air B200' und die 'Hawker 800XP'. Nun werden sich manche unter euch wohl fragen, wo der Rest bleibt. Sprich die größeren Flugzeuge. Eine Suche danach wäre vergebens. Man wird leider nicht in den Genuss kommen, größere Flieger wie etwa eine Boeing zu fliegen, obwohl gerade dies an einer Flugsimulation, die sogar die Möglichkeit bietet um die Welt zu fliegen, schon beinahe unverzichtbar ist. Der einzige Trost für diese Schwäche besteht darin, dass die vorhandenen Flugzeuge mit unheimlicher Liebe zum Detail gestaltet wurden. Jede Kleinigkeit ist sichtbar, im Cockpit lässt sich jeder Schalter via Mausklick drücken und drehen. Mit dem Mauszeiger lässt sich sogar der Kopf bewegen, damit man ins Hintere des Flugzeuges blicken kann. Der Nachteil dabei ist, dass das Drehen des Kopfes, zumindest am Testrechner relativ langsam voran geht. Somit kann es leicht passieren, dass man schnell die Kontrolle über seinen Flieger verliert und sich schnell dem Erdboden nähert, ohne jede Möglichkeit, das Unvorhersehbare zu verhindern. Außer man fährt das Fahrgestell aus, denn trotz aller Liebe zum Detail, wurde voll und ganz auf sichtbaren und auf sich auf das Flugverhalten auswirkenden Schaden verzichtet.

 

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