Test - Formula One 2001 : Formula One 2001

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Passend zur laufenden Formel-1-Saison schickt Sony einen neuen Renntitel für die PSone ins Rennen, um die Fangemeinde erstmalig an der aktuellen Meisterschaft teilnehmen zu lassen. Basierend auf den aktuellen Daten steht uns ein erneutes Rennvergnügen ins Haus. Doch schneidet die neuste Auskopplung besser als Sonys Formel 1-Vorgänger ab? JSD ist der Frage nachgegangen.

Solltet ihr zufällig auf gamesweb.com bereits das Preview gelesen haben, dann muss ich euch enttäuschen. Gegenüber unserer Preview-Version hat sich so gut wie nichts mehr geändert. Lediglich deutsche Sprachausgabe und Bildschirmtexte kamen hinzu. Das ist jedoch nicht sonderlich schwerwiegend, da die Preview-Version bereits ausgezeichnet lief.

Demzufolge haben wir es immer noch mit zwei verschiedenen Spielmodi in vier Schwierigkeitsgraden zu tun. Und auch die FIA-Lizenz der laufenden 2001-Saison mitsamt seinen 17 Rennkursen und 11 Rennteams fehlt nicht. Hinzu kommen auch noch zusätzlich Rennkurse. Insgesamt warten 34 Rennstrecken auf den virtuellen F1-Piloten, da diese im Arcade-Modus auch als gespiegelte Strecken zur Auswahl stehen.

Formula One 2001
Zwei Spielmodi für alle F1-Fans.

Arcade-Modus
Dieser Arcade-Modus ist dann auch sicherlich die grösste Neuerung. Er wurde in seinem Aufbau deutlich verbessert und entpuppt ich als praktisches Gegenstück zum Gran Prix-Modus. Das Wort 'Arcade' betrifft dieses Jahr nicht mehr bloss die Elemente der Steuerung, sondern deckt diverse andere Arcade-Titel gleich mit ab. Es gibt sechs verschiedene Ligen in diesem Spielmodus. Ihr startet natürlich in der niedrigsten Klasse und dem schlechtesten Boliden. Nun gilt es in verschiedenen Rennen an Credits zu kommen, mit denen ihr eure Kiste aufbessern könnt. Ausserdem kommt ihr nun so in die höheren Ligen. Das Ganze läuft über eine Art Kreditkarte, auf der eure Punktzahlen gespeichert werden. Von diesen Punkten hängt dann auch der Schwierigkeitsgrad ab - startet ihr das gleiche Rennen mit mehr Punkten, so ist die gegnerische KI auch schwieriger zu schlagen. Gefahren wird übrigens gegen 21 Gegnern - die gleiche Anzahl wie im Falle des Gran Prix-Modus. An die sechs bestplatzierten werden Punkte vergeben. Für einen Sieg gibt es zehn Punkte, danach nur noch sechs Punkte bis hin zu einem Punkt. Nach dem Rennen werden diese Punkte dann in Credits umgewandelt. Gestartet wird immer aus der zehnten Position. Eine Qualifikation oder ähnliches gibt es nicht und auch die Regeln sind etwas entschärft. Dennoch dürft ihr nicht einfach Kurven schneiden, da es dann Zeitstrafen gibt.

Formula One 2001
Wahnsinn, vor Coulthard und Schumi!

Geführt wird ausserdem eine kleine Rangliste aller Fahrer. Auch hier werden eure Punkte vermerkt, um neue Strecken freizuschalten. Ebenfalls sinnvoll sind eure Punkte für ein einfaches Upgrade-System eurer Boliden. So lassen sich in Bezug auf Beschleunigung, Geschwindigkeit, Bremsen und Bodenhaftung einige Verbesserungen vornehmen. Ihr seht also, dass ihr es mit einem umfangreichen Spielmodus zu tun habt, der auch Arcade-Fans vollkommen zufrieden stellen sollte, zumal das eigentliche Fahrverhalten der Boliden etwas einfacher ausgefallen ist als im Gran Prix-Modus. Im Zusammenhang mit der weiter unten abgehandelten Umsetzung stellt dieser Modus bereits einige Vergleichstitel auf der PSone in den Schatten.

 

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