gameswelt

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1

09.02.2010, 07:40

Big Daddy im Tiefenrausch



BioShock war schon so etwas wie ein Meilenstein. Kann der zweite Teil da überhaupt noch mithalten oder ist er nur aufgeblähte Nachmache?

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2

09.02.2010, 11:10

Ebenfalls ein Titel den ich im Sommer günstig nachholen werde. Ist mir einfach zu wenig um es jetzt schon zu kaufen, obwohl ich Bioshock sehr gut fand. Aber als ich das Ende gesehen hatte wusste ich dass Bioshock 2 entweder einen kompletten Schauplatz-Wechsel braucht um erneut so frisch zu wirken oder eben wie jetzt einfach nur ein solider Nachfolger wird in altem Setting.

3

09.02.2010, 12:05

Für mich war Bioshock 1 die Enttäuschung des Jahres. Hat mich nach kurzer Zeit gelangweilt. Verstehe nicht wie man das so hypen konnte.
Wie wärs wenn man Bioshock 2 mal eigenständig bewertet und nicht als BS1 Fanboi? Unprofessionell!

So und nun mal die Punkte, die mir Teil 1 vermiest haben und die Teil 2 besser macht:
- Plasmide und Waffen gleichzeitig benutzbar. Wie nervig war das in Teil 1?
- Big Daddys nicht mehr hypnotisierbar. Dadurch wurde Teil 1 total langweilig. Big Daddy charmen und warten bis der alles gekillt hat.. öde gehts nicht mehr.
- Fallen (Waffen/Plasmide). Wer bitte hat das in Teil 1 genutzt? Total unnötiges Feature. In Teil 2 sehr praktisch, da man die Sisters ja während dem Adam farmen beschützen muss.

und und und.
Teil 1 war ein langweiliger Dreck
Teil 2 ist endlich das was Bioshock sein sollte!

Vredesbyrd

Ferkelstreichler

Beiträge: 53

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4

09.02.2010, 13:11

Für mich war Bioshock 1 die Enttäuschung des Jahres. Hat mich nach kurzer Zeit gelangweilt. Verstehe nicht wie man das so hypen konnte.
Wie wärs wenn man Bioshock 2 mal eigenständig bewertet und nicht als BS1 Fanboi? Unprofessionell!

So und nun mal die Punkte, die mir Teil 1 vermiest haben und die Teil 2 besser macht:
- Plasmide und Waffen gleichzeitig benutzbar. Wie nervig war das in Teil 1?
- Big Daddys nicht mehr hypnotisierbar. Dadurch wurde Teil 1 total langweilig. Big Daddy charmen und warten bis der alles gekillt hat.. öde gehts nicht mehr.
- Fallen (Waffen/Plasmide). Wer bitte hat das in Teil 1 genutzt? Total unnötiges Feature. In Teil 2 sehr praktisch, da man die Sisters ja während dem Adam farmen beschützen muss.

und und und.
Teil 1 war ein langweiliger Dreck
Teil 2 ist endlich das was Bioshock sein sollte!


ich stimme dir in allen Punkten zu. ich fand Bioshock 1 auch total öde.
Und 82% für ein Bioshock 2, weil es nicht viel innovation bietet aber um die 90% für jeden Halo Titel?

Olmo

Albert Einstern

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5

09.02.2010, 13:18

Bioshock Online mit einer Einzelspielerkampagne also...

Der erste Teil überzeugte nicht wegen der revolutionären Spielmechaniken (System Shock 2 *wink*), vielmehr langweilte ich mich wie bei den meisten FPS.
Die Story und Atmosphäre stimmten jedoch und schlossen die Handlung um Rapture befriedigend ab. Schon damals hatte ich nicht das Verlangen, weitere Teile von Bioshock spielen zu wollen.

Der Erfolg scheint Fortsetzungen zu verlangen, Teil 3 ist auch schon in der Mache.


alive2bewild

Simon the Sorcerer

Beiträge: 55

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6

09.02.2010, 15:03

Ich hatte schon in den Vorschauberichten immer das Gefühl das wir es eher mit einem etwas längerem Addon zu tun bekommen als mit einem vollwertigen Spiel.

7

09.02.2010, 18:41

Ich weiß ja nicht. Warum wird hier ein Spiel im Vergleich mit seinem Vorgänger bewertet und mit dem Argument mangelnder Kreativität aufgrund dieses Vergleiches abgewertet?
Versteht mich nicht falsch. Ich mochte den ersten Teil nicht und werde denn zweiten wohl kaum spielen, aber als Bewertungskriterium ist es doch wohl nicht schlüssig, ein Spiel abzuwerten, weil es wie ein Anderes ist, wenn es trotzdem noch sehr gut ist. Man sollte doch auch einen Nachfolger als eigenständiges Spiel betrachten oder nicht?

PeterLustig

Raving Rabbid

Beiträge: 77

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8

09.02.2010, 19:26

Wieso sollte man einen Nachfolger nicht an seinem Vorgänger messen? Schließlich will man doch wissen, ob es genau so gut, wenn nicht sogar besser oder im schlimmsten Fall schlechter ist.

Wer den Vorgänger gespielt hat, geht mit einer Erwartungshaltung an den Nachfolger ran. Wer das nicht getan hat, ist unvorgeingenommen.
Da müsste man ja für jeden Nachfolger-Test zwei Wertungen vergeben, einmal für Spieler ohne und einmal für Spieler mit durchgespieltem Vorgänger.

9

09.02.2010, 19:28

Wieso sollte man einen Nachfolger nicht an seinem Vorgänger messen? Schließlich will man doch wissen, ob es genau so gut, wenn nicht sogar besser oder im schlimmsten Fall schlechter ist.

Wer den Vorgänger gespielt hat, geht mit einer Erwartungshaltung an den Nachfolger ran. Wer das nicht getan hat, ist unvorgeingenommen.
Da müsste man ja für jeden Nachfolger-Test zwei Wertungen vergeben, einmal für Spieler ohne und einmal für Spieler mit durchgespieltem Vorgänger.


Das stimmt wohl.

Vredesbyrd

Ferkelstreichler

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10

10.02.2010, 00:47

Ich weiß ja nicht. Warum wird hier ein Spiel im Vergleich mit seinem Vorgänger bewertet und mit dem Argument mangelnder Kreativität aufgrund dieses Vergleiches abgewertet?
Versteht mich nicht falsch. Ich mochte den ersten Teil nicht und werde denn zweiten wohl kaum spielen, aber als Bewertungskriterium ist es doch wohl nicht schlüssig, ein Spiel abzuwerten, weil es wie ein Anderes ist, wenn es trotzdem noch sehr gut ist. Man sollte doch auch einen Nachfolger als eigenständiges Spiel betrachten oder nicht?

Der Unterschied an Bioshock 1 und Bioshockl 2 ist aber, dass Bioshock 2 meiner Meinung anch Spaß amcht, der erste nicht ^^

Bryionak

Gameswelt - Redaktion Chefredakteur

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Registrierungsdatum: 07.04.2000

11

10.02.2010, 00:54

Wieso sollte man einen Nachfolger nicht an seinem Vorgänger messen? Schließlich will man doch wissen, ob es genau so gut, wenn nicht sogar besser oder im schlimmsten Fall schlechter ist.

Wer den Vorgänger gespielt hat, geht mit einer Erwartungshaltung an den Nachfolger ran. Wer das nicht getan hat, ist unvorgeingenommen.
Da müsste man ja für jeden Nachfolger-Test zwei Wertungen vergeben, einmal für Spieler ohne und einmal für Spieler mit durchgespieltem Vorgänger.
Das stimmt wohl.

Ein Teil einer Serie muss sich immer mit den Vorgängern messen lassen. In einer Serie erwarte ich Fortschritte, ebenso wie alle Spieler, die einen Vorgänger gespielt haben. Man stelle sich vor, ein Modern Warfare 87 unterscheidet sich von Modern Warfare 86 nur dadurch, dass eine Wumme mehr drin ist, ist MW 87 dann wirklich besser als MW 86?
Aber das ist die Krux mit den Wertungen, man kann es leider keinem Recht machen.
Macht man den Vergleich, meckern Leute.
Macht man ihn nicht, meckern Leute.
Mochte einer BS1, meckert er.
Mochte er es nicht, meckert nen anderer.
Irgendwie werden Wertungen an sich immer überflüssiger, weil es einfach zu viele verschiedene Ansichten der Spieler gibt.
@MrCaballero: bezeichne mich bitte nicht als Fanboy, aus dem Alter bin ich lange raus, dass ich noch jemals ein "Fanboy" von irgendeinem Spiel werde, wenn dann schon Fanman ;-) Weiß eh nicht, woher du diese Meinung hast, vielleicht begründest du das mal?
Mich hat Teil 1 trotz durchaus vorhandener spielerischer Schwächen fasziniert, weil es ein frisches und gut ausgedachtes und umgesetztes Szenario war. Teil 2 schafft trotz verbesserter Spielmechanik genau das nicht, weil es letztendlich "nur" eine neue Story im alten Gewand ist und das ist mir nach zweieinhalb Jahren einfach zu wenig.
Hinzu kommt, dass der erste Teil (bis auf den Nachtest der PC-Version, der aber nur auf technische Dinge eingeht) noch von einem anderen Kollegen getestet wurde, der aber nicht mehr bei uns tätig ist und ich daher mit einem anderen Ansatz an die Sache herangegangen bin.
Kleiner Tipp: Test und Fazit mal lesen und nicht nur an der Wertung aufhängen. Du setzt voraus, dass BS1 Scheiße war, das hab ich so nicht empfunden, daher haben wir von vornherein schon unterschiedliche Ansätze.
Dass andere Spiele, die vielleicht niedriger eingeschätzt werden, höhere Wertungen haben, lässt sich leider nicht vermeiden, weil es nunmal auch andere Leute testen. Es ist fast unmöglich, da ein konsistentes System hinzubekommen, weil jeder Tester einen anderen Geschmack hat und die Spielspaßwertung nunmal eine subjektive Angelegenheit ist und auch gar nicht anders sein kann, weil Spiele nunmal Geschmackssache sind - der eine mag es, der andere nicht. Aber die Diskussion hatten wir schon ein paarmal.
Generell würd ich liebend gern auf Wertungen verzichten oder ein anderes System nutzen, aber letztendlich sind alle Wertungssysteme irgendwie ähnlich und dummerweise will der Großteil der User nicht auf Wertungen verzichten, weil man dann ja den ganzen Text lesen müsste um sich daraus eine Meinung zu bilden ;-)

Andreas P.
Redaktion Gameswelt

„Hast Du die ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt.“ - Terry Pratchett

 

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bryionak« (10.02.2010, 01:01)


Bryionak

Gameswelt - Redaktion Chefredakteur

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12

10.02.2010, 00:58

Ich weiß ja nicht. Warum wird hier ein Spiel im Vergleich mit seinem Vorgänger bewertet und mit dem Argument mangelnder Kreativität aufgrund dieses Vergleiches abgewertet?
Versteht mich nicht falsch. Ich mochte den ersten Teil nicht und werde denn zweiten wohl kaum spielen, aber als Bewertungskriterium ist es doch wohl nicht schlüssig, ein Spiel abzuwerten, weil es wie ein Anderes ist, wenn es trotzdem noch sehr gut ist. Man sollte doch auch einen Nachfolger als eigenständiges Spiel betrachten oder nicht?

Der Unterschied an Bioshock 1 und Bioshockl 2 ist aber, dass Bioshock 2 meiner Meinung anch Spaß amcht, der erste nicht ^^

Auch wieder eine persönliche Meinung. Mir machen beide Teile Spaß, aber Teil 2 hat mich nunmal enttäuscht, weil ich mir ein paar frische Ideen erwartet habe, die im Grunde nicht vorhanden sind. Gleiches Szenario, gleiche Technik, gleiches Artdesign, hier und da ne neue Waffe, spielen als Big Daddy, was sich aber nicht so anfühlt. Wie schon gesagt, nach zweieinhalb Jahren dazwischen reicht mir das nicht.

Andreas P.
Redaktion Gameswelt

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Dr@gonm@ster

Super Moderator

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13

10.02.2010, 04:35

Sehr schön geschriebener Artikel von dir, Andreas. Klingt bisher so ziemlich danach, wofür ich Bioshock 2 im Vorfeld auch gehalten habe. Ich bin mal gespannt, ob meine Meinung dann ähnlich ausfallen wird. :rolleyes:

Schlag mich, falls ichs überlesen habe, aber wie lange vernaschlagst du so für das Spiel in Stunden?
Möchte nur wissen, ob der Tagestarif der Videothek ausreicht oder ob ich den "Wochenendtarif" in Anspruch nehmen sollte.^^

McRohde

Crash Bandicoot

Beiträge: 33

Registrierungsdatum: 11.08.2008

14

10.02.2010, 04:46

Ich finde auch mann sollte nie einen vorgänger mit ein beziehen , jedes spiel muss für sich selbst bewertet werden.

Teil 1 hat mich gelangweilt sah zwar toll aus das wars aber auch schon.

Wenn ich jetzt das BioShock 2 - Review lese denke ich das spiel wird noch schlimmer.

Aber ich habs gestern bei meinem Bruder gesehen und das was ich geshen habe ,ist jetzt schon intersannter als Teil 1 .

Ardeo

Ferkelstreichler

Beiträge: 61

Registrierungsdatum: 06.08.2008

15

10.02.2010, 08:49

Natürlich soll man den Vorgänger mit einbeziehen! Es ist leider wie Bryionak bereits geschrieben hat: Viele lesen das über 3-seitige Review gar nicht sondern sehen sich einfach nur die Wertung an. Wenn man dann den 1. Teil wahnsinnig gern gespielt hat, gibt man sich mit 83% nicht zufrieden. Und dies obwohl man das Spiel selbst bestimmt nichtmal 2 Sek. selbst angespielt hat.

Ausserdem frage ich mich was denn an 83% bitte schlecht sein soll. Ich bin froh, dass auch grosse Titel unvoreingenommen getestet werden und die 90+ Wertung nicht gleich vorprogrammiert ist.

Koboldkoenig

Gameswelt - Redaktion

Beiträge: 123

Registrierungsdatum: 11.12.2008

16

10.02.2010, 09:54

Spiele werden immer an ihre Vorgänger gemessen und das ist nicht nur so bei Spielen, sondern auch bei Filmen, in der Literatur und selbst in der Musik, vergleicht man gerne das neue Album einer Band, mit dem letzten Album.

Was meint ihr denn was los wäre, wenn man aus dem düsteren Bioshock Shooter ein Wii-Partyspiel unter dem Namen "Bioshock 2" rausgebracht hätte? Da wäre aber Land unter in Holland und die Menge würde erzürnt derüber zettern, was man denn aus Bioshock gemacht hätte...

Mosi

Gameswelt - Geschäftsführung Schweiz & Technikpart...

Beiträge: 85

Registrierungsdatum: 22.12.2007

17

10.02.2010, 10:02


Ausserdem frage ich mich was denn an 83% bitte schlecht sein soll. Ich bin froh, dass auch grosse Titel unvoreingenommen getestet werden und die 90+ Wertung nicht gleich vorprogrammiert ist.


Genau meine Meinung - 83% ist eine Kaufempfehlung für einen überaus soliden Titel. Wenn die Story oder das Spielprinzip nicht nach meinem Geschmack ist, bringt mir ja auch ein 90er Wertung nichts, dann greife ich ggf. auch zu einem Titel aus dem Mittelfeld.

V3d

Gameswelt - Head of Product Management

Beiträge: 2 168

Registrierungsdatum: 18.12.2001

18

10.02.2010, 10:50

Genau meine Meinung - 83% ist eine Kaufempfehlung für einen überaus soliden Titel. Wenn die Story oder das Spielprinzip nicht nach meinem Geschmack ist, bringt mir ja auch ein 90er Wertung nichts, dann greife ich ggf. auch zu einem Titel aus dem Mittelfeld.

Man muss es sogar noch drastischer formulieren: 90%++ ist eine Wertung für einen absoluten Ausnahmetitel - der sollte schon etwas ganz besonders machen, um diese Wertung zu rechtfertigen. Alles bis 80% stehen noch immer für ein sehr, sehr gutes Spiel, mit dem eigentlich jeder zufrieden sein wird - absolute Kaufempfehlung. Das Mittelfeld würde ich ab einer Wertung unterhalb der 80er-Marke ansetzen ... auch das sind noch immer gute Spiele, die aber die eine oder andere Macke haben.

Andreas hat das Wertungsdilemma ja bereits angesprochen: Es sind immer subjektive Werte, die hier vergeben werden - objektiv-orientiert sind maximal die einzelnen Faktoren Gameplay, Grafik, Sound etc. Das macht die Diskussion über die Prozentwertung ohnehin obsolet. Wenn Andreas sagt, es ist für ihn 'ne 83, dann ist das eben so. Wenn jemand anderes eine andere Meinung hat, werden wir das genauso akzeptieren, solange die Begründung für eine entsprechend höhere / niedrigere Wertung schlüssig ist.

Sören "V3d" Lohse
Web Media Publishing AG
Redaktion Gameswelt.de
Head of Product Management


19

10.02.2010, 12:59

Neue Grafik wozu? Viele Neuerungen wozu?

Bioshock istbraucht all das nicht es ist und bleibt genial

20

10.02.2010, 13:08

Zitat

"Mich hat Teil 1 trotz durchaus vorhandener spielerischer Schwächen fasziniert, weil es ein frisches und gut ausgedachtes und umgesetztes Szenario war. Teil 2 schafft trotz verbesserter Spielmechanik genau das nicht, weil es letztendlich "nur" eine neue Story im alten Gewand ist und das ist mir nach zweieinhalb Jahren einfach zu wenig."


Das Setting von Bioshock reicht also nicht für 2 Spiele?
Was haben wir sonst so:
Ein Supersoldat mit 20 Waffen aufm Rücken kämpft gegen Aliens/Mutanten/Zombies auf einer Raumstation/Bunkeranlage und muss am Ende einen Superdämon/verrückten Wissenschaftler den Gar aus machen.

Noch ein paar Variablen mehr und man kann 90% der Ego-Shooter zusammenfassen (WWII und Terroristen Settings lass ich mal außen vor, aber geht da genauso).

Bioshock bietet doch genug eigenständiges und "anderes", zumindest vom Setting her. Wieso soll da nur 1 Spiel funktionieren? Beim 10ten Doom wird auch nicht gemeckert, dass es schon wieder ein Zombieshooter ist.

Ich verstehe ganz einfach nicht die unterschiedliche Wertung von 94% bei Teil 1 und 83% bei Teil 2 und das NUR wegen dem Recycling des Settings. Es geht doch auch um die Spielmechanik und die finde ich einfach besser und stimmiger. Alles hat seinen Sinn und das kann ich von Teil 1 nicht behaupten. Das Recycling des Settings hat folglich mindestens 15 Prozentpunkte gekostet, da die Spielmechanik ja besser ist. Prozentwertungen hin oder her, das ist schon ganz schön krass.

Zum Thema Fanboy. Na da musst ich manchmal ein bisschen provozieren, aber ich weiß auch wie so etwas zustande kam.
Teil 1 hat einen (dich, nicht mich) einfach ENORM weggeblasen, aufgrund des Settings, aufgrund der Story und der Emotionen. Da hat man dann über kleinere Probleme (Plasmidhandhabung, Balancingprobleme) hinweggeschaut. Ganz klar, mache ich auch wenn ich euphorisch bin.
Und dann erwartet man dass einen Teil 2 auch wieder dermassen weghaut (im selben Bereich, also Story/Setting). Das passiert nun mal in den seltensten Fällen und ist bei Bioshock auch schwer möglich.

Modern Warfare 2 konnte von vornherein nicht wirklich an Teil 1 herankommen, weil Teil 1 der erste Shooter war, der entsprechend genial präsentiert war und sich wie ein echter Actionfilm spielte. Wie soll Teil 2 diese Erfahrung erreichen oder gar toppen?

Selbe mit Half-Life 2. Da war ich auch etwas enttäuscht, obwohl es für sich gesehen trotzdem ein Hammer Spiel ist.

Selbe mit GTA 4. Ich will mein BMX aus SA wieder zurück!!!

Man hat einfach zu hohe Erwartungshaltungen, wenn man den Vorgänger abgöttisch geliebt hat.

Gruß
MrC

STYLE WECHSELN

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