Test - Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn : Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn

  • PSone
Von Kommentieren

Im Jahr 1981 wurde 'Galaga' veröffentlicht. Damals galt es als das beste Spiel seiner Art. Im Originalspiel hatte man die Aufgabe, die Erde gegen mehrere Angriffsserien der Galaga zu verteidigen, wobei der Schwierigkeitsgrad stets anstieg. Das Galaga-Mutterschiff wurde jeweils von feindlichen Alien-Insekten flankiert, jeder Typ unterschied sich in Aussehen und Angriffsstrategie. Es gab sogar die Möglichkeit einen Fangstrahl einzusetzen und so in den Besitz eines feindlichen Raumschiffes zu gelangen, welches einen dann in der Schlacht unterstützte. Das alles machte das Spiel auf Anhieb zu einem Hit.

Ach ja, das waren noch Zeiten, als damals in den Spielsalons der neue Arcade-Titel erschien. Franken für Franken schlucke der Automat. In völliger Trance versuchte man bis zum Finale durchzuhalten. Doch das war nicht ganz so einfach, der Feind war nicht dumm und vor allem in der Überzahl. Aus dem nichts erschienen sie, drehten ihre Kreise und gruppierten sich anschliessend, um nach und nach auf einen zuzustürzen. Am nächsten Tag brauchte man sich nicht zu wundern, wenn die Finger schmerzten.

Nachdem die Videokonsolen geboren waren, wurde es etwas dürftig mit Spielen dieser Art auf dem Markt. Natürlich wurden weiterhin Weltraum-Shooter entwickelt, doch keines vermochte 'Galaga' annähernd das Wasser zu reichen. Nun, neunzehn Jahre später ist es endlich wieder so weit, 'Galaga' wurde wiedergeboren. Nun wollen wir aber noch ein wenig in der Geschichte kramen.


Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn
Der Kampf kann beginnen.

1981
Damals tauchten aus den Tiefen des Weltalls insektenartige Ausserirdische, die man als Galaga kannte, auf. Sogleich starteten sie einen Grossangriff. Ihr Ziel war die totale Vernichtung der Erde. Der heftige Kampf dauerte drei Monate, als man es endlich geschafft hatte die Aliens in die Flucht zu schlagen. Die Erde war nun wieder sicher.


2185
Die Technologie war in den letzten zweihundert Jahren weit vorangeschritten. Dank der mächtigen Nano-Technologie kolonisierte die Menschheit in unserem Sonnensystem die meisten besiedelbaren Plätze. Das Terraforming schaffte man nun schon dank der insektengrossen Roboter, die in der Lage waren sich selbst nachzubauen, innerhalb weniger Jahrzehnte. Das war um ein Vielfaches schneller als mit den traditionellen atmosphärischen Prozessoren. Durch den gesteigerten Fortschritt, erhöhten sich natürlich auch die Kosten. Das führte dazu, dass der globale Verteidigungsetat auf einen Drittel gekürzt wurde. Auf entfernten Planeten begannen die Erfinder der Nano-Technologie, Terraforming und Rohstoffgewinnung zu planen. Zu den ersten von vielen geplanten Teraforming-Expeditionen startete der Deep Space Explorer1 (DSE1). Der Pluto, der reich an Stickstoff und Methanvorkommen war, sollte das erste Ziel der DSE1 sein. Eine neue Mission mit viel höher gesteckten Zielen wurde kurz nachdem der DSE1 mit dem Terraforming auf Pluto begonnen hatte, gestartet.

Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn
Die Mission wird erläutert.

Ein Raumschiff der zweiten Generation, das automatisiert wurde, schoss man in Richtung M1123, dem der Erde am nächst gelegenen Sternenhaufen ab. Der DSE2 sollte mehrere Jahrzehnte unterwegs sein, dazu stattete man das Raumschiff mit einem Fusionsmotor (mit dem nahezu Lichtgeschwindigkeit erreicht werden konnte), einer KI-basierten Computerassistenz- und Steuerungssoftware, sowie der neuesten selbstreplizierenden Nano-Technologie (Naniten) aus. Kaum war die DSE2 gestartet, entdeckten die Siedler auf Pluto Quantenflux-Spuren von Abertausenden sich im All bewegender Objekte. Die Kreuzung mit unserem Sonnensystem, so schätzte man, sollte in etwa fünfeinhalb Jahren stattfinden. Als man über die Herkunft Untersuchungen anstellte, fand man heraus, dass sie nicht weit von M1123 stammen mussten. War es vielleicht wieder die Galaga?


Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn
Der Feind im Schlepptau.

2191
Kurz nach dieser Entdeckung mobilisierte man die Terra-Armee. Um gerüstet zu sein, wurden alle Piloten für den eventuellen Kampf trainiert. Wieder holte man die Überreste der Galaga hervor, mit modernster Technik wurden sie erneut untersucht. Man wollte neue Erkenntnisse über Schwachstellen und Herkunft gewinnen. Am 13. Januar 2192 fand der erste Kontakt in der Nähe des Plutos statt. Nach nur vier Stunden war die Hauptflotte der Erde zerstört. Die Überlebenden wichen in ihre Kolonien zurück, wo sie ihre Vorräte auffüllen und sich neu gruppieren wollten.

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel