Test - Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn : Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn

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Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn
Steuerung der Aussenwaffe übernommen.

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Als man die Galaga-Trümmer genauer untersuchte, fand man heraus, dass die Galaga ursprünglich von der Erde stammten. Aus der Forschung von Fruchtfliegen basierten die genetischen Algorithmen, die man zur Kontrolle der Nano-Technologie auf der DSE2 verwendete. Dieselben Algorithmen fand man auch in den Überresten der Galaga. Es sah so aus, als wenn es sich bei der Galaga um weiterentwickelte autonome Versionen der Naniten handelte, die man ursprünglich mit der DSE2 ins All geschossen hatte. Die einzige Erklärung, die in Frage kommt, ist, dass die Naniten durch eine Zeitverschiebung zwischen dem Sonnensystem und M1123 verändert wurden. Später kehrten sie zu ihrem Heimatplaneten Erde zurück.

Ihr seid nun Pilot in der Ausbildung. Euer Raumschiff wurde vor dem ersten Angriff auf Patrouille geschickt. Über die Medien konntet ihr die Zerstörung mitverfolgen. Soweit man wusste, hatten es auch andere Fighter-Geschwader nach draussen geschafft und nun waren sie auf dem Weg zu den fünf menschlichen Kolonien. Zu Anfang besteht die Aufgabe darin, die Wrackteile und Fluchtkapseln abzusuchen; dies, bevor versucht wird, im Asteroidengürtel des Saturns auszumanövrieren.

So, ich glaube das ist vorerst einmal genug an Geschichte. Das war nämlich schon die Ganze, hehe. Als ich das Spiel in Händen hielt, huschte mir ein Lächeln übers Gesicht. So, so, dachte ich mir, jetzt werden schon die alten Spiele aus der Mottenkiste geholt und für die Konsolen umgesetzt. Ich bereitete mich also darauf vor, am unteren Bildschirmrand wie wahnsinnig hin- und herzurasen und zu ballern, was das Zeugs hält.

Doch als dann das Spiel begann, merkte ich schnell, welchem Irrtum ich da unterlag. Das mit dem Ballern stimmt noch, auch die Art und Weise wie der Gegner erscheint, aber sonst nicht viel mehr. Die Gestaltung des Spiels wurde komplett erneuert. Nichts ist mehr so wie ich es von früher her kannte.

Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn
Uff, Schwein gehabt!

Während der Levels ändert immer wieder die Sicht auf das eigene Raumschiff. Es gibt deren drei: Da hätten wir einmal den Schulterblick (3D), den Blick von der Seite und die Vogelperspektive. Dadurch wird der Schwierigkeitsgrad in den Levels merklich erhöht. Das ist jedoch lange noch nicht alles, die neue Form von 'Galaga' bietet natürlich noch einiges mehr. So müsst ihr in jedem Level ein oder mehrere Missionen erfüllen, nebst dem, dass ihr die ganzen Angriffswellen eliminieren müsst. Es sind in der Regel sieben Wellen, bevor ihr zur Bosswelle kommt. Bei den Missionen müsst ihr verschiedene Aufgaben bewältigen, die zeitlich begrenzt sind. Beispiele dafür: Wasserturbinen reaktivieren, Raketen zerstören oder riesige Bohrer vernichten.

Die Formationen bestehen aus Galaga-Aliens und ein paar Piraten. Wenn ihr ein angreifendes Piratenschiff abschiesst, setzt es manchmal seinen Fangstrahl-Power-up frei. Es handelt sich hier um einen grünen Würfel, der auf euch zufliegt. Erwischt ihr ihn, könnt ihr nun versuchen ein feindliches Raumschiff einzufangen. Ist euch das gelungen, kämpft es ab dann an eurer Seite. Solltet ihr zerstört werden, werdet ihr auch das eingefangene Raumschiff verlieren. Ihr könnt maximal zwei Feinde übernehmen. Doch passt auf, die Piraten werden das gleiche bei euch versuchen! Gelingt es ihnen so verliert ihr euer Schiff; zurückgewinnen könnt ihr es nur, wenn der Gegner euch mit dem erbeuteten Raumschiff angreift.

Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn
Hehe, alle erwischt!

Zu Beginn könnt ihr maximal zwei Schüsse hintereinander abgeben, danach müsst ihr warten, bis der zweite Schuss getroffen hat oder ausser Reichweite ist. Sammelt ihr jedoch die goldenen Schiffbonus-Punkte, so werdet ihr bemerken, dass euer Schiff besser wird. Das heisst zum Beispiel erhöhte Schlussfolge, besserer Schutzschirm und so weiter. Apropos Schutzschirm, das nenne ich eine positive Verbesserung zum Vorgänger. Wie ihr euch denken könnt, dürft ihr hier auch schon mal getroffen werden oder in ein Hindernis fliegen ohne gleich zerstört zu werden. Natürlich nicht unbegrenzt, beobachtet einfach den Balken links oben am Bildschirmrand. Ist die Beschädigung hoch und ihr lauft Gefahr beim nächsten Treffer zu explodieren, dann versucht so viele Schiff-Power-ups einzusammeln, bis euer Schild wieder auf 100 Prozent ist. In jedem Level steht euch auch eine Smartbombe zur Verfügung - nein, es werden keine Autos gesprengt - sie vernichtet alle Aliens auf dem Bildschirm.

Auf eurer Reise durch die Levels werdet ihr auf Aussenwaffen stossen. Sie sind gut erkennbar, über ihnen seht ihr ein grünes Dreieck das auf dem Spitz steht. Hier könnt ihr andocken; jetzt bedient ihr eine Zwillings-Flabkanone. Holt jetzt alles vom Himmel, das sich bewegt - habt keine Angst, euch kann hier nichts passieren. Des weiteren wird immer wieder getestet, wie gut eure Flugkünste sind, für euch bedeutet dass, das ihr durch enge Gassen. Schluchten oder durch ein Trümmerfeld fliegen müsst.

Galaga Destination Earth - The Swarm is Reborn
Ganz schön heiss hier.

Bei 'Galaga' ist das Speichern des Spielstands nicht möglich: Das einzige, was auf der Memory-Card hinterlegt wird, sind eure persönlichen Einstellungen des Spiels. Na, wenigstens etwas. Könnte man die gemeisterten Levels sichern, so würde das Spiel viel zu einfach. Man bedenke, dass es nur neun Levels plus den Final-Level gibt. Ärgerlich wird es dann, wenn ihr am Ende des neunten seid und ihr alle drei Credits schon verbraucht habt. Dann heisst es, alles nochmals von vorne beginnen. Wenn ihr jedoch etwas geschickt spielt, kommt ihr mit den vier Raumschiffen, die ihr besitzt, recht weit. Und wer weiss, vielleicht findet ihr ja noch eines oder bekommt es anhand eurer Punktezahl geschenkt. Ist eure Highscore hoch genug, könnt ihr euch immerhin noch in die Rangliste eintragen.

Die Grafik darf sich wirklich zeigen - gut, beim Hintergrund hat man gespart; kein Wunder das Weltall ist nun halt mal schwarz. Die Planeten sind auch etwas eckig ausgefallen, doch das stört nicht weiter. Die Steuerung habt ihr recht schnell im Griff. Wenn ihr euch gewöhnt seid, mit umgedrehten Achsen zu spielen, wie das bei Flugtiteln oft der Fall ist, dann könnt ihr in den Optionen die betreffende Einstellung vornehmen. Die Musik ist nichts Besonderes, hält sich aber angenehm im Hintergrund. Man wird auch immer wieder darüber informiert, was als nächstes bevorsteht. So kann man sich schon mal auf die bevorstehende Aufgabe vorbereiten.

 

Fazit

von CGA
Die zweite Ausgabe von 'Galaga' ist wirklich gelungen. Schon bald hat man das Gefühl wieder in einer Spielhalle zu stehen. Es fehlt nur noch, dass man zum Spielen Geld einwerfen muss. Durch das ewige Dauerfeuer drohen die Finger zu erlahmen, Pausen sind also unumgänglich. Besonders schwer ist das Game nicht. Nach ein paar Versuchen steuert ihr euer Raumschiff schon recht sicher durch die Gegend. Es ist also ein Spiel, dass ihr locker an einem Nachmittag durchspielt und stellt somit keine richtige Herausforderung für den geübten Piloten dar. Doch es macht Spass, wieder einmal ein Game dieser Art zu spielen. Alles in allem wurde das Arcade-Spiel recht gut umgesetzt.  

Wertung

  • PSone
    80
    %

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