Preview - GRIP : Ein irrer Ritt

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Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Schwer zu lernen und schwer zu meistern

Anfangs hatte ich ziemliche Probleme mit GRIP, weil mir genau eines fehlte: Haftung. Die Gewohnheiten aus anderen Rennspielen abzulegen und die Möglichkeiten der Strecken auszunutzen, fiel ebenso schwer wie der Umgang mit dem höllischen Tempo. Dann noch Abkürzungen und Waffen, fertig war die Überforderung. Ich knallte regelmäßig gegen Felsen, verlor in Tunneln die Orientierung oder segelte auf freiem Gelände von der Piste. GRIP macht einem den Einstieg alles andere als leicht.

Aber ich blieb dran, weil das sehr gute Geschwindigkeitsgefühl, die vielfältigen Strecken und eben auch das „andere“ Fahren zum Weitermachen und Lernen anspornten. Gerade das Tempo rief in mir wohlige Erinnerungen an WipEout, F-Zero und Extreme-G hervor. Nach einigen Rennen verstand ich Kurse, Waffen und Fahrverhalten besser. Dennoch blieb ein gewisser Chaosfaktor, weil Fahrfehler mal heftig und mal gar nicht bestraft wurden. Gestaltet man diese Abläufe nachvollziehbar, könnte GRIP eine gelungene Abwechslung zum Rennspieleinerlei werden.

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