Test - Gunlok : Gunlok

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Virgin Interactive bringt euch den 'Terminator' auf den heimischen PC, allerdings unter anderem Namen. 'Gunlok' heisst der Held im gleichnamigen Spiel, der die letzte Hoffnung der Menschheit darstellt und in einer postapokalyptischen Zukunft gegen feindliche Roboter kämpft. Was der Genremix aus Echtzeit-Strategie, Echtzeit-Taktik und Rollenspiel sonst noch zu bieten hat, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.

Der Einstieg ins Spiel erfolgt anhand eines Intros, welches euch präzise die Vorgeschichte näher bringt. Die mittlerweile hochentwickelte Menschheit baute sich diverse Roboter, die für nahezu alle Arbeiten zuständig waren. Allerdings ging wohl irgendwo etwas schief, denn wie aus dem Nichts wenden diese sich gegen ihre Schöpfer, um ihrerseits die Herrschaft an sich zu reissen, und der humanen Bevölkerung den Garaus zu machen. In einem langen Krieg versuchten die Menschen sich gegen die Massen der technisierten Kollegen zu wehren, allerdings ohne Erfolg. So blieb nur noch eine einzige Möglichkeit: ein Massen-Bombardement aus dem Weltraum. Logischerweise wurden dabei nicht nur ein Grossteil der Roboter, sondern auch viele Menschen und deren Einrichtungen zerstört, so dass die derzeitige Situation wohl dem jüngsten Gericht gleichkommt.

Übrig geblieben ist euer Held, genannt 'Gunlok', ein Mensch, der den Kampf mit dem Konzern, welcher für die Schaffung der Roboter verantwortlich ist, bekämpfen und zur Rechenschaft ziehen will. Begleitet wird er dabei von drei mechanisierten Artgenossen, Hark, Elint und Frend. Alle vier Charaktere besitzen, ähnlich wie zum Beispiel in 'Commandos', verschiedene Fähigkeiten, die gezielt eingesetzt werden wollen.

Gunlok
Das Intro liess einiges erhoffen.

Ihr als Anführer der Truppe stellt eher einen Allround-Kämpfer dar, der eine gesunde Mischung aus Schnelligkeit, Feuerkraft und Panzerung besitzt. Ein Weiterkommen ohne die anderen Charaktere ist allerdings nicht möglich. So müsst ihr beispielsweise des öfteren Laserzäune deaktivieren, was zufälligerweise genau das Spezialgebiet von Elint ist. Dieser Roboter ist auf mechanische Vorgänge spezialisiert und kann somit eure Roboter reparieren oder Sicherheitssysteme knacken. Klein und wieselflink ist Hawk. Das dritte Mitglied der Truppe eignet sich vor allem zu Erkundungsgängen, kann alleine im Kampf aber relativ wenig ausrichten, da zugunsten der Schnelligkeit die Panzerung und Feuerkraft heruntergeschraubt werden musste. Aber dafür gibt es ja schliesslich auch noch Frend, den letzten und Grössten im Bunde. Er ist aufgrund der dicken Panzerung und hohen Durchschlagskraft der ideale Partner für den Kampf an der Front.

Gunlok
Grafisch sind vor allem die Explosionen gelungen.

So stürzt ihr euch also in den Kampf, um die 15 Levels des Spiels zu meistern. Bevor ihr euch aber auf den Konzern stürzt, solltet ihr euch unbedingt das ausführliche Tutorial zu Gemüte führen, ohne das ihr wohl allerhand Probleme bekommen werdet, da die Steuerung nicht gerade einfach gehalten ist. Diese stellt aufgrund ihrer hohen Komplexität und nicht gerade gelungenen Gliederung wohl einen der grössten Schwachpunkte von 'Gunlok' dar. Einsteiger werden vor allem durch mehrere Untermenüs und verschiedene Icons abgeschreckt.

 

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